Hachenburg in alten Ansichten

Hachenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hermann Josef Roth
Gemeente
:   Hachenburg
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0155-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hachenburg in alten Ansichten'

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39. Auch dieses Hachenburger Neujahrs-Ensemble scheint mit Theater- und Tanzvorführungen das Jahr 1914 begonnen zu haben. Zum Teil sind die Kostüme noch die des Jahres 1902, wie sie auf der vorigen Abbildung erkermbar sind, Vielleicht gab es vor dem Ersten Weltkrieg diesbezüglich einen festen Neujahrsbrauch. Es wäre reizvoll, wenn jemand, angeregt durch dieses alte Bild, sich noch an Einzelheiten erinnern und die abgebildeten Personen benennen könnte!

40. Im Kalender folgte nach Neujahr als nächste Festlichkeit der Karneval. Graf Alexander scheint gelegentlich zu Maskenbällen eingeladen zu haben. Auf einer Tafel, die sich heute im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg befindet, ist eine Reihe von Fotografien im Stile der damaligen Zeit vereint, die bei einem Kostümfest des Jahres 1888 angefertigt wurde. Hier erscheint der Gastgeber, Graf Alexander von Hachenburg, in der Rolle eines Kosaken.

41. Als Diener verkleidet erschienen auf dem gräflichen Maskenball des Jahres 1888 die Herren Leidendecker, Huth und Hülpüsch, Wie beim vorigen Foto handelt es sich nicht um einen Schnappschuß, sondern um eine Atelieraufnahme, die - wie alle übrigen bei diesem Anlaß - von C. Richter in Hachenburg angefertigt wurde.

42. Diese Damen erschienen zum gräflichen Kostümball des Jahres 1888 offenbar in Phantasietrachten (von oben nach unten und von links nach rechts): Georgine Simon, Maria Bohle, Auguste Winter und Martha Schulze.

43. Das Gruppenfoto wurde zwischen 1890 und 1900 bei einem Karnevalsfest aufgenornmen. In der letzten Reihe steht mit Zylinder Graf Alexander von Hachenburg. Vor ihm im schwarzen Kleid sitzt Frau Berta Bocks, Nisterhammer. Rechts neben dem Graf steht Karl Winter Il. (t 1916), ganz rechts steht Frau Auguste geborene Winter, die mit Baurat Scherer verheiratet war. Sitzend erkennt man als zweite von links Frau Else Ermen (Krone), verheiratete Winter (t 1944) und daneben Henriette Ermen (Krone), verheiratete Stein.

44. Einen weiteren Höhepunkt im Jahreskreis der Feste bildete die Kirmes. Dieses Gruppenfoto wurde 1928 aufgenommen. Außer den wenigen Personen, die im Vordergrund nicht ganz stilecht die alte Westerwälder Tracht angelegt haben, sind die übrigen Festgäste nicht kostümiert.

45. Anders noch war es offenbar bei der Kirmes im Jahre 1913. Mehr und auch lustiger verkleidete Personen stellten sich dem Fotografen. Beliebteste Tracht ist die der Westerwälder Bauern, die damals wahrscheinlich vom alltäglichen Kleidungsstück zum Kostürn herabsank. Neben Kittel und Zipfelmütze sieht man den 'Störnmel', die Tonpfeife. Für Stimmung sorgt das Schifferklavier und ein Fäßchen mit Bier, das wohl in Hachenburg gebraut wurde.

46. Bei der Kirmes des Jahres 1920 scheint sich die ganze Kirmesgesellschaft zu einem Foto versammelt zu haben. Besser als auf den beiden vorigen Aufnahmen sieht man, wie viele Menschen aktiv an der Ausrichtung einer Kirmes beteiligt waren. Das Bild entstand vor dem Gasthaus 'Zum weißen Roß', dessen Eigentümer die Familie Bohle war. Gastlichkeit wird noch heute dort geübt, wenn auch der Besitzer gewechselt hat und das Haus an seiner Front einige Ariderungen erfahren hat.

47. Das alte Spritzenhaus legte bis in die neuere Zeit Zeugnis ab für einen der wichtigsten Vereine in Hachenburg, die Freiwillige Feuerwehr. Das turmartige Spritzenhaus verschwand im Zuge der Modernisierung der Wehr. Angesichts der verheerenden Brandkatastrophen in der Stadt in früheren Jahrhunderten kann man erleichtert feststellen, daß sich mit der Verbesserung der Technik im 19. und 20. Jahrhundert solche Verheerungen nicht mehr wiederholt haben.

48. Die Freiwillige Feuerwehr von Hachenburg war am 7. August 1877 auf Anregung des Apothekers W. Merg1er gegründet worden. Sie spielte im gesellschaftlichen Leben der Stadt stets eine wichtige Rolle. Sie besaß auch eine eigene Musikkapelle, die aus der Gräflichen Kapelle hervorgegangen war. Unser Foto ist eine Gruppenaufnahme, die im Jahr 1920 angefertigt wurde und aus dem Archiv des Fotostudios Lorsbach stammt.

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