Hachenburg in alten Ansichten

Hachenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hermann Josef Roth
Gemeente
:   Hachenburg
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0155-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hachenburg in alten Ansichten'

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49. Trugen die Mitglieder der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Hachenburg im Jahr 1920 noch recht schlichte Schirrnmützen, so war man 1925 bereits zu Helmen zurückgekehrt, die den alten preußischen Pickelhauben nachempfunden waren. Das Instrumentarium war seit damals ergänzt worden. Dirigent der Kapelle war 1925 Herr Kirehbofen.

50. Sportliche Aktivität hat in Hachenburg eine alte Tradition. Zum Turnfest in Limburg an der Lahn, das während der zwanziger Jahre abgehalten wurde, war eine personenstarke Riege aus Hachenburg erschienen. Adolf Münch, der in der Mitte der ersten Reihe sitzt, scheint sie angeführt zu haben.

51. Lohn der sportlichen Aktivitäten in Hachenburg war die Ausrichtung des Turnfestes des Jahres 1921 in der Stadt. Das Szenenfoto mag den heutigen Betrachter eher amüsieren, vor allem der ulkigen Turnertracht wegen; vielleicht auch wegen der Feuerwehrkapelle im Vordergrund, die mit ihren Darbietungen die Athleten von damals zu animieren versucht. Dabei kam man seinerzeit mit demselben Ernst zur Sache wie heute.

52. Die Teilnehmer an den Feldzügen des Ersten Weltkrieges hatten auch in Hachenburg ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwiekelt. das der heutigen Generation völlig fremd vorkommt. Damals posierte man gerne in Feldgrau und mit Kameraden vor der Kamera. Das Foto zeigt in der Mitte vorne Emil Heuzeroth, einen Mann also, der auf vielfältige Weise mit Hachenburg und seiner Geschichte verbunden ist.

53. Zu den bekarmtesten und anerkanntesten Vereinigungen in Hachenburg gehört die Stadtkapelle. Diese alte Aufnahme zeigt noch Herrn Montanus als Dirigenten der Kapelle.

54. Die zuvor bereits erwähnte Schloßkapelle besaß ein jugendliches Pendant, die von Graf Alexander gegründete Knabenkapelle. Angeblich soll das Foto 1890 entstanden sein. Dirigent war damals Herr Keul aus Limburg (Mitte), der zweimal wöchentlich nach Hachenburg kam, um Einzelunterricht zu erteilen und mit der Kapelle zu proben. Keul war der letzte der drei vom Grafen berufenen Kapellmeister. Im Bild stehen vor ihm sein Sohn Hans (links) und Ebo, der Sohn des Grafen (rechts). üben stehen von links nach rechts: Anton Tiefenthai (Altstadt), Emil Hauske, Heuzeroth, H. Latsch, K. Pabst und K. Röttig. Unten sitzen: W. Bonn, H. Heckler, Ph. Pritzer, F. Schrankel, Hoffmann (Nister) und H. Cäsar.

55. Neben der Musikpflege spielte der Sport, vor allem das Turnen, eine wichtige Rolle im Leben der Hachenburger Schulen. Seit Herbst 1912 verfügte man über eine eigene Schulturnhalle, nachdem bis dahin die Halle des Turnvereins mitbenutzt werden mußte. Diese Fotografie wurde zur Erinnerung an das letzte Schülerschauturnen im Jahre 1924 aufgenommen. Turnlehrer ist Herr Adolf Münch. Der sportliche Dreß der Schü1erinnen dürfte heute eher Heiterkeit erregen.

56. Eine Lehrergestalt stehe für viele verdiente Kollegen, der Gewerbelehrer Emil Heuzeroth, den wir inmitten seiner Schüler sehen. Heuzeroth hat sich besonders um die Entwicklung des Gewerbeschulwesens im alten Oberwesterwaldkreis verdient gemacht. Vielleicht mehr noch verbinder man mit diesem Namen das Andenken an den Heimatdichter und an den begabten Maler, der 'unser' Hachenburg eindrucksvoll mit künstlerischen Mitteln gestaltet hat. Ein Lehrer, dessen Dasein nun wirklich nicht im DreiviertelstundenTakt verlief!

57. 'Erinnerung an meine Schuljahre' steht schon vorgedruckt auf der goldrahmenverzierten Platte, auf die dann das fertige Foto aufgezogen werden konnte. Die Aufnahme ist etwa 1903 entstanden. Welcher Hachenburger vermag wohl noch das eine oder andere Gesicht wiederzuerkennen?

58. Besuch aus dem Ausland war früher in Hachenburg nicht gerade alltäglich, eine Besonderheit gar, wenn er im eigenen Automobil angereist karn. Hier ist es ein Engländer - wer konnte es damals auch anderes sein! - der in der 'Krone' logierte, die zu der Zeit im Besitz der Familie Ermen war. Das Foto entstand im Hinterhof der 'Krone'. Unter den Kindern, die neugierig das seltene Vehikel bestiegen haben, ist vorne als Kleinkind Frau Hildegard Pickel zu erkennen.

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