Hagen in alten Ansichten

Hagen in alten Ansichten

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Hagen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2604-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hagen in alten Ansichten'

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f(agen i. W. - ¤Iberfelder Strasse

19. Etwa vom gleichen Standpunkt wie die vorige wurde auch diese Ansicht aus dem Jahre 1907 aufgenomrnen, nur richtete der Fotograf seine Kamera nach Osten in die Elberfelder Straße. Links im Bild ist das Eckhaus Kölner Straße 51 mit der jetzt von Theodor Siemes betriebenen Gastwirtschaft zu sehen, dahinter die stuckverzierten Gründerzeithäuser des Konditors Walter Lomberg. Gegenüber senkt sich gerade die Schranke der Eisenbahnstrecke Hagen-Oberhagen. Neben der Schranke unterhielt Eberhard Schöpplenberg im Kiosk eine seiner zahlreichen Milch-Ausschankstellen.

Hagen, E'berfelderstr. (Schwenke)

20. Diese, um 1905 entstandene Ansichtskarte zeigt uns die Nordseite der Elberfelder Straße an der Schwenke. Die beiden hohen erker- und stuckverzierten Wohn- und Geschäftshäuser drohen das schöne kleine schieferverkleidete Fachwerkhaus mit den grünen Fensterläden förmlich zu erdrücken. Die kahle Brandmauer wartet schon auf den Abriß, der alten Hagener Gemütlichkeit, um auch hier einen Prunkbau wilhelminischer Prägung entstehen zu lassen.

21. An der Elberfelder Straße, zunächst im Hause Nummer 85, nach dem Ersten Weltkrieg im hier gezeigten Hause Nummer 96 betrieb der Kaufmann Bernhard Schiffeliers ein Warenkredithaus, in welchem man auch ohne bare Mittel zunächst Möbel, später in Geschäftserweiterung Haushaltsgeräte und Kleidung kaufen konnte.

Hacen i. W.

.? S"üdstrass~

22. Der Turm der 1889 gebauten evangelischen Lutherkirche wurde auf die damals projektierte Südstraße, die heutige Stresemannstraße, ausgerichtet, die bald als Wohn- und Geschäftsstraße ausgebaut wurde. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges räumten auch hier gewaltig auf.

23. Die Lutherkirche ist - abgesehen von der reformierten - nach der alten lohanniskirche am Markt der zweite evangelische Kirchenbau in der Stadt Hagen. Seit 1870 drängte die wachsende evangelische Gemeinde immer mehr nach dem Bau eines neuen Gotteshauses. Bis zur Erfüllung des Wunsches sollten aber noch fast zwei Jahrzehnte vergehen. Nach zweieinha1bjähriger Bauzeit konnte die Kirche am 21. März 1889 geweiht werden, die der Leipziger Architekt Ju1ius Zeißig nach dem Vorbild der Lutherkirche zu Leipzig entworfen hatte. Sie wurde ein Opfer des Zweiten Weltkrieges.

Hagen

lutherklrche

HAGEN i. W.

Neumarkt

24. Recht stattlich bot sich um die Jahrhundertwende der Hagener Neumarktplatz, der heute nur noch ein kümmerliches Stück Grünfläche bietet. Beherrschend ragt in seiner Mitte das 1875 errichtete Kriegerdenkmal empor. In dem großen Gebäude rechts betrieb Friedrich Storckmann eine Gastwirtschaft. Das ansehnliche Haus im Hintergrund gehörte damals einer Familie Bickenbach.

25. Nach dem Ende des Krieges von 1870/1871 kam auch unter der Hagener Bevölkerung der Wunsch nach Errichtung eines Kriegerdenkmals auf. 1872 stimmten die Stadtverordneten diesem Plan zu; 1874 bildete sich ein 'Denkmals-Comité'. Nach einem Entwurf des Wiesbadener Bildhauers Hermann Schies wurde das Mal im Sommer 1875 auf dem Neumarkt errichtet. Auf hohem Sandsteinsockel trug es 'eine siegesfreudige Germania in weitem, wallenden Gewande und Panzerhemd, mit dem Schwert umgürtet'. Unter Glockenläuten und Kanonendonner wurde das Denkmal am 18. Oktober 1875 geweiht. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das Denkmal vor 1960 abgebrochen.

f(agen Î. W. - Volksschule No. 20

'.

26. Bald nach der Eingemeindung von Eckesey-Altenhagen in die Stadt Hagen beschloß die Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1902 die Errichtung eines neuen Schulhauses für den Bereich um Altenhagen. 1903 wurde mit den Bauarbeiten an der Parkstraße, der heutigen Funckestraße, begonnen. Am 8. Februar 1905 bezog die evangelische Volksschule 20 das stattliche Gebäude, das sechzehn Klassenzimmer enthielt und noch 1905 um eine Turnhalle erweitert wurde.

Hagen i. W. Kaufmannsschule.

27. Im April 1891 wurde die spätere Kaufmannsschule Hagen als 'Kaufmännische Fortbildungsschule' eröffnet. Als das alte Schulhaus an der Hochstraße den wachsenden Ansprüchen der Schule nicht mehr genügte , wurde 1913 ein neues Gebäude an der Volme erbaut. Das nötige Grundstück hatte der Geheime Kommerzienrat Th. Springmann geschenkt. Der Erste Weltkrieg beanspruchte das neue Gebäude als Lazarett, so daß es erst im November 1919 der Kaufmannsschule übergeben werden konnte, die es ein Vierteljahrhundert nutzte. Dann zerstörten Bomben des Zweiten Weltkrieges das Schulhaus, das auf dieser Karte noch im Vorkriegszustand zu sehen ist.

HAGEN i. W.

EIberfeioer Straße

28. Nach Osten ist der Bliek auf dieser Ansichtskarte aus der Zeit um 1915 von der EIberfelder Straße gerichtet, die noch mit Bäumen bestanden ist. Links im Eckhaus zur Neumarktstraße betreibt der Schneidermeister Josef Bleesing sein Handwerk; hinter den Markisen im selben Haus befindet sich die Metzgerei Fritz Plate. Gegenüber auf der rechten Straßenseite befand sich im Doppelhaus Elberfelder Straße 69 das Magazin der 'Hof-Pianofortefabrik Carl Schmitt'. Dahinter springt das 1911 geweihte Haus des Hagener Stadttheaters vor.

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