Hagen in alten Ansichten

Hagen in alten Ansichten

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Hagen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2604-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hagen in alten Ansichten'

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HAGENi.W. .Elberfelderstrasse m. Sradrtheater

29. Die EIberfelder Straße mit dem Stadttheater, wie sie sich um 1915 darbot, ist auf dieser Ansichtskarte zu sehen. Blieb das Theater auch über die Zeiten erhalten, so hat sich das Gesamtbild der Straße doch gewaltig verändert. Links im Eckhaus EIberfelder Straße/ Concordiastraße befand sich damals die Eisenwarenhandlung Friedrich Butz. Das Gebäude des Stadttheaters wurde 1911 nach Plänen des Architekten Prof. Dr. Ernst Vetterlein aus Darmstadt errichtet. Die vier weiblichen Figuren über dem Portal schuf die Hagener Bildhauerin Milly Steger. Ein eigenes Schauspielemsemble war in Hagen schon 1907 begründet worden. Es harte, bis es den eigenen Bau an der EIberfelder Straße bezog, in gemieteten Sälen auftreten müssen.

30. Im Jahre 1853 wurde auf evangelischer Basis die 'Gesellschaft zur Errichtung eines Krankenhauses für die Stadt Hagen' gegründet, die zunächst Geldmittel für ihr Vorhaben zusammentrug. Als ein genügender Baufonds vorhanden war, erwarb die Gesellschaft 1856 die Behling'sche Besitzung an der Ecke EIberfelder StraßejConcordiastraße. In dem aufstehenden Gebäude wurde 1860 ein erstes Krankenhaus mit zwölf Betten eingerichtet. Schon im folgenden Jahr wurde durch einen Anbau (im Bilde rechts) die Bettenzahl auf über fünfzig erhöht. 1883 erhielt das Krankenhaus einen zweiten Erweiterungsbau mit siebzig Betten (links im Bild). Nach dem Bezug des neuen Krankenhauses an der Buscheystraße wurde das alte Haus 1909 aufgegeben. An seiner Stelle entstand dann das Stadttheater.

Hagen i.W.

Atlgqmqinqs HranRqnhaus

31. Nach Entwürfen des Architekten Karl Picht, der schon 1883 den Erweiterungsbau zum alten Krankenhaus geschaffen hatte, wurde in den Jahren 1906 bis 1909 am Buschey der Neubau des Krankenhauses errichtet, das seit 1906 als 'Allgerneines Krankenhaus für die Stadt Hagen' bezeichnet wird. Spenden und Vermächtnisse aus der Bürgerschaft förderten das Werk wesentlich. Der erste Bauabschnitt des neuen Krankenhauses rnit dem großen Hauptgebäude, Isolierhaus, Krüppel- und Kinderheim sowie der Andachtshalle und Wäscherei wurde am 31. August 1909 seiner Bestimmung übergeben. Bom ben des Zweiten Weltkrieges fügten der Anstalt schwerste Schäden zu.

32. Im Jahre 1885 schuf der spätere Geheime Sanitätsrat DI. Wilhelm Mayweg zunächst in kleinem Rahmen die Möglichkeit zur stationären Behandlung hilfsbedürftiger Augenkranker. Später wurde daraus die Heil- und Pflegeanstalt für Augenkranke des Regierungsbezirks Arnsberg. Die Anstalt an der Grünstraße faßte sechzig Betten. 1944 wurde sie dem Allgemeinen Krankenhaus eingegliedert. Bomben zerstörten wenig später das Gebäude.

Hagen i. Weslf.

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33. Ruhig und mit jungen Bäumen bestanden bot sich die Hagener Hochstraße um 1910. Ein Personenauto hält gerade vor dem Gesellschaftshaus 'Concordia'. Die Gesellschaft 'Concordia' war 1808 gegründet worden, 1810 hatte sie ihr erstes Gesellschaftshaus am Markt bezogen. Als dieses Gebäude aus mancherlei Gründen den Ansprüchen der Gesellschaft nicht mehr genügte, errichtete sie auf dem "Kuhkamp' an der nachmaligen Hochstraße 1861/1862 dieses neue Gesellschaftshaus, das im Frühjahr 1863 bezogen, im März 1945 durch Born ben zerstört wurde. Der 'Concordia' gegenüber stehen die Gebäude der 'Hagener Brodfabrik Haarmann & Keiser' , Ecke HochstraßejConcordiastraße.

Hagen Grünstrasse

34. Noch unbefestigt sind auf dieser Karte von 1909 die Straßen zu sehen, nur die Straßenrinnen sind schon gepflastert. Der Bliek geht in nördlicher Richtung in die Grünstraße. Die Bäume im Hintergrund gehören zum Buschey-Friedhof, das helle niedere Gebäude links davon ist die Evangelische Volksschule 3. Im Vordergrund überquert die Buscheystraße die Grünstraße. Im Hause vorn rechts, Buscheystraße 28, betrieb Albert Engelhardt damals die Gastwirtschaft 'Zum goldenen Stern'.

35. Zum Jubiläumsfoto anläßlich des 50jährigen Bestehens der Städtischen Höheren Töchterschule in Hagen im Jahre 1908 haben sich hier Schülerinnen und Lehrerkollegium vor dem Schulhaus an der HochstraßejViktoriastraße aufgestellt. Auf Privatbasis war die Schule 1848 errichtet und später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. 1858 hatte die Stadt Hagen den gesamten Besitz übernommen und die Schule in eine städtische Anstalt umgewandelt. 1875 erhielt die Schule ein neues Gebäude an der Viktoriastraße, das in der Folgezeit mehrfach erweitert wurde. 1943 wurde der Baukomplex ein Opfer der Bomben. 1954 erhielt das Gymnasium, das seit 1948 Ricarda-Huch-Schule heißt, ein neues Gebäude an der Badstraße.

Hagen i. W.

Rampstrasse

36. Von der Elberfelder Straße bot sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts dieser Bliek in die Kampstraße, eine für jene Zeit typische Straßenflucht. Das Hotel 'Monopol' im Hause Elberfelder Straße 21, links im Bilde, wurde von Diedrich Lankenau geführt.

Kampstrasse

37. Diese Fotografie der Kampstraße wurde aus einem Hause, etwa in Höhe des heutigen Kaufhofes, aufgenommen. Vor dem Hause mit dem Turmerker, in welchem sich ein Geschäft für Nähmaschinen befindet, wird die Kampstraße von der Hochstraße gekreuzt. Im Hintergrund sind der spitze Turm der altkatholischen Kirche und das Gymnasium zu erkennen. Die Ansichtskarte trägt einen Poststempel des Jahres 1907.

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38. Von der Kreuzung Bergstraße/Goldbergstraße sieht man auf dieser Ansichtskarte von 1914 zur Stadtmitte. Links blickt man in die geradeaus zur Körnerstraße führende Kampstraße, rechts in die Goldbergstraße. Dort ist vor dem Turm der katholischen Marienkirche die Besitzung August Schmalenbach zu sehen. Das große Gebäude im Mittelpunkt der Straßen gehörte damals der Bierbrauerei Bettermann & Co. Lange Jahre betrieb darin die Familie Korhammer das Restaurant 'Gutenberg'. Das Eckwohnhaus ganz rechts im Bilde war Eigentum des Herdfabrikanten Ernst Moll.

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