Hagen in alten Ansichten

Hagen in alten Ansichten

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Hagen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2604-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hagen in alten Ansichten'

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Hagen i. Westf.

Ke:t. Ober » Maschi nenbaulchule.

59. Aus einem geänderten Bliekwinkel bietet sich auf dieser Ansichtskarte von 1913 die 'Kgl, Ober-Maschinenbauschule'. Hier sieht man sie in ihrer näheren Umgebung. Links, am Eingang der Heidenstraße, der heutigen Rathausstraße, steht das Rathaus mit seinem hohen spitzen Turm. Eine mit Eisenbogen gefestigte Brücke führt die Straße über die Volrne. An der Ecke EIbersufer, ganz rechts im Bild, befindet sich die 'Cigarrenhandlung' von Karl Alves. Gemächlich wartet vor dem Haus eine Pferdedroschke, Symbol einer damals noch ruhigeren Zeit.

60. Die katholische Pfarrkirche St. Marien an der Hochstraße setzt mit ihrern spitzen Glokkenturm einen deutlichen Akzent in das Stadtbild Hagens. Nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Caspar Clemens Pickel wurde 1893 mit ihrern Bau begonnen. Nach einer Bauzeit von drei Jahren wurde die Kirche am 28. September 1895 durch den Paderborner Bischof konsekriert. Nahezu unverändert bot sich das Gotteshaus bis zum Zweiten Weltkrieg, der dem Bau schwere Schäden zufügte.

Hl1GEN i. W.

. Folkwang-Museum.

61. Für das von ihm gegründete Folkwang-Museum ließ der Hagener Kunstsammler Karl Ernst Osthaus (I874-1921) dieses Gebäude an der Hochstraße durch den Regierungsbaumeister Carl Gérard aus Berlin im Renaissancestil erbauen. Zu Beginn des Jahres 1900 war der Rohbau fertig. Die innere Ausgestaltung des Gebäudes übertrug Osthaus dem bekannten Jugendstil-Architekten Henry van de Velde. 1902 wurde das Museum eröffnet. Durch Kriegseinwirkungen und Anbauten wurde das Gebäude völlig verändert.

.7(agen i. W. Marien -Hospital.

62. Der 26 Apri1l857 ist der Gründungstag des katholischen Marienhospitals in Hagen. In den folgenden Jahrzehnten seit 1860 erfuhr es immer wieder bauliche Vergrößerungen und, damit verbunden, eine Ausdehnung seiner caritativen Aufgaben. Diese Ansichtskarte zeigt den Zustand des Marienhospitals zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schon 1912 folgte ein großer Umbau des Hauses, der 325 Betten Platz bieten sollte. Bomben des Zweiten Weltkrieges fügten dem Haus schwere Schäden zu. Der Wiederaufbau veränderte wiederum sein Äußeres.

63. In dem hier dargestellten Gebäude Hochstraße 74 war die Sparkasse Hagen-Boele untergebracht. Es handelte sich dabei um die Sparkasse der im Amtsverband BoeleHagen zusammengeschlossenen Gemeinden BoeIe, Delstern, Eckesey, Eilpe, Eppenhausen, Fley, Halden, Herbeck, Holthausen und Wehringhausen, die inzwischen längst der Stadt Hagen eingegliedert worden sind. 1865 war die Sparkasse eingerichtet worden, 1902/1903 erhielt sie das neue Gebäude an der Hochstraße. Nach Auflösung des Amtes Boele-Hagen wurde die Kasse 1929 der Stadtsparkasse Hagen eingegliedert, die das Gebäude für ihre Zwecke nutzte. 1945 brannte es aus. Das später wieder hergerichtete Haus dient heute Zwecken der Stadtverwaltung Hagen.

Hagen i. W.

Mittelstrasse.

2267

64. Ein Bliek durch die Mittelstraße zur Johanniskirche um 1890. Noch gehören die Schienen der Pferde- oder (seit 1895) Akkumulatorenbahn. Die beiden Häuser links im Vordergrund werden in wenigen Jahren fallen, um Platz für den Neubau des Warenhauses Sinn zu schaffen.

Haqen i. W. lIleriQnstrass.

65. In den Bauformen und Schnörkeln der Gründerzeit bot sich die heute so nüchterne Marienstraße. Eine Gaslaterne sorgt für die nächtliche Beleuchtung. Ein Pferdefuhrwerk ist das einzige Fahrzeug, Im Hintergrund ist das 1905 erbaute Warenhaus Sinn mit der typischen Passage zu sehen.

Hagen I. W.

Mittelstrasse

66. Aus seltener Perspektive bietet sich auf dieser Ansichtspostkarte von 1907 die Mitte1straße. Deutlich sind das bekrönende Türmchen auf dem Warenhaus Sinn wie auch manche Architekturteile zu sehen. Im Hintergrund erhebt sich der neue Turm von 1903 der evangelischen Johanniskirche.

HAGEN i. W.

Warenhaus Sinn & Co., G. m. b. H.

67. An der Mittelstraße erbaute der Düsseldorfer Architekt Otto Engler 1905 dieses Geschäftshaus mit Passage für die Firma Warenhaus Sinn. Große helle Fenster prägten das Gebäude. Von der beginnenden neuen Zeit zeugen die elektrischen Bogenlampen vor den Schaufenstern. Vierzig Jahre später, während des Zweiten Weltkrieges, wurde das stattliche Haus Opfer eines Bombenangriffs.

){agen i. W. - Mittelslrasse

68. Wilhelminisch bietet sich hier noch die Mittelstraße an der Einmündung der EIberfelder Straße und Marienstraße. Links erhebt sich nun das 1905 erbaute Warenhaus Sinn; ihm gegenüber bietet Sally Schlesinger preiswerte Damenkonfektion an. Die Schaufenster werden noch von außen durch elektrische Bogenlampen beleuchtet.

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