Hagen in alten Ansichten

Hagen in alten Ansichten

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Hagen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2604-5
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hagen in alten Ansichten'

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Gruss aus l]agel

69. Von der Frankfurter Straße geht auf dieser Karte der Bliek in die Mittelstraße. Es herrscht reger Straßenverkehr. Zwei Wagen der 1895 in Betrieb genommenen elektrischen Straßenbahn mit Akkumulatoren-Antrieb begegnen sich gerade vor dem Schuhwarengeschäft von Gustav Camnitzer am Markt. Links irn Bild ist das kleine Geschäftshaus der 'Fettwarenhandlung' Heinrich Sievers zu sehen; ihm gegenüber steht die Eisenwarenhandlung von Wilhelm Claas. Die Aufnahme entstand noch vor der Jahrhundertwende.

}{agen Î. W. - Mittel-Strasse

70. Gut ein Jahrzehnt später entstand diese Aufnahme vom gleichen Standpunkt wie das Bild auf der Vorderseite. Hagen bietet sich schon großstädtischer. Links an der Ecke Frankfurter Straße/Gartenstraße (heute Bergischer Ring) steht das große Möbelhaus von Wilhelm Stallmann. Das schieferverkleidete Fachwerkhaus des Schuhhändlers Gustav Camnitzer hat einern stattlichen Neubau Platz machen müssen. Vor dem alten Hause von Wil helm Claas steht nun das Restaurant 'Zur Krone' von Wilhelm Hiesgen.

71. Zu Ende des 19. Jahrhunderts zeigte der Auslauf der Frankfurter Straße dieses Bild, In dem Gebäude auf der linken Seite führte Wilhelm Claas ein Eisenwarengeschäft. Sein 1885 hier geborener Sohn Wilhelm hatte die Idee mit dem Freichlichtrnuseum technischer Kulturdenkmale, die inzwischen Wirklichkeit geworden ist. Der gedrungene romanische Turm der evangelischen Johanniskirche galt noch als Wahrzeichen der Stadt Hagen. Rechts im Bild ist das Schuhgeschäft von Gottfried Schlockermann zu erkennen.

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72. Ein wenig verändert ist die Perspektive auf diesem um 1890 entstandenen Bild. Der große Fotoapparat schien die Passanten neugierig gemacht zu haben. Links in dem zurückgesetzten Haus befanden sich das Uhren- und Goldwarengeschäft A. Hülsmann und der Kurz- und Weißwarenladen von Heinrich Iser1ohe. Im Gebäude vor dem Kirchturm betrieb Theodor Bozetti eine Zinngießerei. Rechts ist die 'Fettwarenhandlung' von Heinrich Sievers zu erkennen.

73. An die zwanzig Jahre später, um 1910, hatte sich das Bild gewaltig verändert. Der romanische Turm der Johanniskirche mußte 1903 einem neu-barocken weichen. Auf der linken Seite, hinter dem alten Haus von Wilhelm Claas entstand ein vierstockiger Neubau; verschwunden sind auch die beiden verkleideten Fachwerkhäuser vor der Kirche. Beherrschend steht an der Ecke Frankfurter StraßejGartenstraße (heute Bergischer Ring) das Möbelhaus Stallmann, in dessen Erdgeschoß der Wirt Rudolf Mertin in seine 'Quelle' zum kühlen Trunk einlud.

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Hagen Westf.

im Zeichen des Verkehrs, mit Automobil ausgerüsleten Dienstmännern

74. 'Hagen (Westf.) im Zeichen des Verkehrs' ist diese Ansichtskarte aus der Zeit um 1905 betitelt, welche die Frankfurter Straße mit dem 1903 errichteten Turm der Johanniskirche zeigt. Doch vom Straßenverkehr ist außer den wenigen Pferdefuhrwerken im Hintergrund nur wenig zu spüren; eifrige Postkartenmacher haben das Automobil mit den beiden Dienstmännern nur in die Fotografie einkopiert. Die Kennbuchstaben IX auf dem Auto-Nummernschild standen bis 1945 für die damalige Provinz Westfalen. In dem Fachwerkhaus im Vordergrund links betrieb der Wirt Paul Strohmeier damals, zu Anfang dieses Jahrhunderts, eine Fisch-Speisehalle.

Hagen LW.

Partie a. d. Marktftraße

75. Über die Volmebrücke geht auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1907 der Bliek zur Stadtmitte in die Marktstraße. Hinter dem Volmewehr ragt der 1903 erbaute Turm der evangelischen Johanniskirche auf. Davor sind die Dächer der Häuser Markt 10 und 12 zu erkennen. In dem hellen Haus links hinter der Volmebrücke befand sich das Drogen- und Kolonialwarengeschäft von August Hollmann. In dem Hause gegenüber mit dem Eektürmchen, Potthoffstraße 2, unterhielt der praktische Arzt Dr. Ernst Wolff seine Praxis. Die Straßenbahn auf der Brücke fährt gerade in Richtung Eppenhausen.

Hagen i. W. - Markt auf der Springe.

76. Geschäftiges Treiben herrscht hier beim Wochenmarkt auf der Springe. Die Bebauung zeigt den Zustand im Jahre 1912. In dem kleinen Häuschen ganz rechts, Gerberstraße 10, betrieb Wilhelm Kogelheide eine Gerberei, das Haus daneben mit der gerundeten Wand, Brückstraße 2, beherbergte die Bäckerei Tigges. Durch die Brückstraße sieht man das weiß getünchte Häuschen von Franz Voß an der Frankfurter Straße. Daneben erhebt sich das große Wohnhaus Kirchplatz 4 mit der Gastwirtschaft Karl Hasenkamp, das der Andreasbrauerei gehörte. Das Fachwerkhaus hinter der evangelischen Johanniskirche war damals Eigentum des Klempners Gustav Ashoff.

Hagen i. W.

Partie an der Marktslra6e.

77. Zu den typischen Alt-Hagener Ansichten der Jahrhundertwende gehört dieses Bild mit der schönen Gruppe von Fachwerkhäusern nahe der Marktbrücke. Ganz links im Bild ist die Einmündung der Wasserstraße in die Iserlohner Straße zu erkennen. In dem feingegliederten Fachwerkhaus an der Ecke, Iserlohner Straße 4, betrieb sein Eigentümer Theodor Feldhaus ein Fuhrgeschäft und eine Schenkwirtschaft. Das nachfolgende traufenständige Haus mit dem kleinen Dreiecksgiebel, Iserlohner Straße 2, gehörte der Familie Schemann. In ihm wurde 1864 Hagens erster Stadtarchivar Prof. DI. Fritz Schemann geboren (gestorben 1946). Hinter dem Straßenbogen ist die Volme zu erkennen. Darüber erhebt sich der Turm der evangelischen Johanniskirche. Im Eckhaus rechts, Iserlohner Straße 3, befand sich um 1900 die Bäckerei Winterhoff.

78. Eine längst untergegangene Kleinstadtromantik bietet sich auf diesem 1908 aufgenommenen Bilde an der heutigen Oberen Wasserstraße. In dem Hause an der Ecke der damaligen Puppenberg-jWinkelstraße betrieb Heinrich Horn eine Gastwirtschaft verbunden mit einem Kolonialwarenlädchen. Stolz zeigen sich Frauen und Kinder mit ihren weißen Schürzen vor der Haustür.

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