Haiger in alten Ansichten

Haiger in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Haiger
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1219-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haiger in alten Ansichten'

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29. Wir sind die Bahnhofstraße ein Stück hinuntergegangen und befinden uns etwa in Höhe der Apotheke. Auf der linken Seite mündet die Bitzenstraße ein; dort wo sich im Hintergrund der Wagen befindet, dürfte nach rechts der Weg zum 'Alten Bahnhof' abzweigen. Wie auch die Aufnahme zuvor ist diese kurz vor dem Ersten Weltkrieg gemacht worden.

30. Das Haus am ehemaligen Auweg 9, heute Bahnhofstraße 18, soll hier als Beispiel dafür dienen, wie ansehnlich die alten Häuser in den Straßen Haigers waren. Aufgelockert in der Bauanlage, mit grofsen Fenstern versehen, waren sie durch freundliche Fachwerkpartien und eindrucksvolle Dachkonstruktionen geschmückt. Den Vergleich zur nüchternen Bauweise von heute mag der Betrachter selbst ziehen.

31. Am 1. Dezember 1915 wurde feierlich die neue Bahnstrecke Weidenau-Haiger-Dillenburg eröffnet, und seitdern gibt es den 'Haigerer Hauptbahnhof'. Er steht zwar, auch heute noch, etwas außerha1b der Stadt, doch seine Bedeutung ist keineswegs gering, durchfahren ihn doch auf drei verschiedenen Strecken täglich Dutzende von Personenund Güterzügen. Rechts hinter dem Bahnhofsgebäude schaut 'Haus Angerstein' hervor, das auf schreckliche Weise im Jahr 1924 in Deutschland und darüber hinaus Aufsehen erregen sollte.

32. Sie ist schon recht eindrucksvoll, die Eisenbahnbrücke über dem an dieser Stelle engen Tal der Dill unterhalb der Stadt. Die erstaunliche Höhe der Brücke wurde notwendig, um das an sich starke Gefälle zwischen Haiger und Sechshe1den/Dillenburg ein wenig abzuschwächen. Das Aussehen des Viadukts hat sich seit 1920, der Zeit, in der diese Aufnahme gemacht wurde, kaum verändert. Davor erkennen wir auf beiden Ta1seiten die Reste einer älteren Brücke.

33. Eine Stadtkann ihr Alter auf verschiedene Weise datieren. Sei es, sie nimmtdie Verleihung der Marktrechte als Beginn ihrer 'Zeitrechnung', sei es, sie nimmt die erste urkundliche Erwähnung als 'Geburtsurkunde' an, - feiern kann man beides. Und so kam es auch, daß Haiger in einem Jahrhundert gleich zweimal 'Geburtstag' feierte, zuerst irn Jahr 1914 und dann noch einmal im Jahr 1978. Als man 1914 die IOOOJahrfeier beging, gedachte man der Schenkung des Marktes, der Kirche und des Hofes Haiger an das Weilburger Stift durch Konrad 1.

34. Insbesondere war es wohl der große Festzug, der in der Erinnerung der Menschen bis heute wachblieb. Öffentliche und private Gruppen und Einrichtungen setzten ihren Stolz daran, eine bestimmte Szene aus der Geschichte der Stadt darzustellen. Daß es ihnen gelang, mögen einige Fotos von damals beweisen. Die Lohgerber: Alteingesessen und am bedeutendsten war die Zunft der Lohgerber. Der Zunftmeister der Lohgerber der ganzen Grafschaft war ein Haigerer Meister. (Originaltext aus der Festschrift von 1914.)

35. Johann lIl. von Naussau-Dillenburg in seiner Residenz Haiger, 1425. Von den 3 Söhnen Johanns 1. wurde dem jiingsten bei gemeinschaftlicher Regierung die Burg Haiger als Sitz angewiesen; er residierte in unserer Jubildumsstadt in den Jahren 1425-1430. Unsere Gruppe zeig t den Grafen umgeben von Pagen und Hofdamen nebst einem Herold. Der Wagen trägt die Wappen von Stadt Haiger und Haus Dillenburg. (Originaltext aus der Festschrift von 1914.)

36. Nassauer aus der Schlacht bei Waterloo .... Auch 1813 durften Nassauer an dem Befreiungskampfe nicht teilnehmen. Erst 1815 finden wir unsere Nassauer in ruhmvoller Weise sich in der Schlacht bei Waterloo betätigen. Das Waterloo-Denkmal auf dem Luisenplatz in Wiesbaden nennt die Namen so vieler Kämpfer auch aus unserer Gegend. Die Gruppe zeigt 2 Offiziere, 2 Trommler, 1 Fahnenträger und 20 Soldaten in Originaluniform des Nassau isch en Regiments. (Originaltext aus der Festschrift von 1914.)

37. Die obere Hauptstraße um etwa 1910. Links vorn das Hotel Reuter. Verschieferung beziehungsweise Verputz der Häuser sollte die Giebel vor allzu schnellern Verfall schützen, dadurch wird andererseits bis zum heutigen Tag aber auch die zum Teil sicherlich kunstvolle Fachwerkstruktur der Häuser verdeckt. Auffallend sind die vielen recht hohen Eingangstreppen, die zumeist in einfacher Forrn, manchmal aber auch als Zweiseittreppe in die Häuser führen. Das Auftreten des Fotografen hat sichtlich die Neugier der Leute geweckt.

38. Derselbe Bildausschnitt wie auf dem vorhergehenden Foto, nur ungefähr 15 Jahre später. Es hat sich kaum etwas geändert, die Zeit scheint - trotz Weltkrieg, trotz Ubergang von der Monarchie zur Republik - für die kleine Stadt stehengeblieben zu sein. Unterschiede fallen nicht ins Auge, sieht man einmal davon ab, daß der Fotograf nun nicht mehr das gleiche Interesse weckt wie auf dem Bild zuvor - oder daß er ganz einfach unauffälliger zu Werke ging.

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