Haiger in alten Ansichten

Haiger in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Haiger
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1219-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haiger in alten Ansichten'

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I.

Halqer

Haup'·Strafi'e.

39. Werfen wir einen Bliek in die obere Hauptstraße, vom Marktplatz aus gesehen, etwa um 1920. Auf der rechten Seite erkennen wir die Häuser Gudelius, Berns/Weyel, Brandt, Klonk, Berns, Steinseifer, Schrnidt und Schneider. Zur Linken hinter dem Eckhaus Fischbach die Häuser Schraudebach und Hieronymus.

40. Der Marktplatz um 1915. Ringsum Lindenbäume und in der Mitte ein verzierter eiserner Brunnen. Das Rathaus zeigte Biedermeier-Charakter und erfüllte seinen Zweck noch bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts. Dann wurde es endgültig zu klein und mußte einem neuen modernen Verwaltungsbau weichen. Die großen Bäume vor dem Rathaus waren allerdings schon viel eher 'einer guten Sicht nach beiden Seiten' geopfert worden. Auffallend war die Querteilung des Marktplatzes. Am rechten Bildrand können wir 'Busche Villa' erkennen.

41. Das Rathaus (Stadthaus) war um 1830 von der politischen Gemeinde und der Kirchengemeinde Haiger gemeinsam erbaut worden. Deshalb diente der rechte Teil des Gebäudes dem zweiten Pfarrer an der Stadtkirche als Wohnung; das eigentliche Pfarrhaus am Kirchberg bot für zwei Familien nicht genügend Platz. Auf dem Foto, ebenfalls etwa von 1915, sehen wir den damaligen Pfarrer Max Heitefuß mit seiner Familie in dem gegenüber dem Frigghof befindlichen Gärtchen.

42. Die Metzgerei Fischbach in der Hauptstraße 3 kann 1982 ihr neunzigjähriges Bestehen feiern. Auf diesem Bild, vermutlich aus dem Jahr 1917, sehen wir in der Tür die Frau des Gründers Julius Fischbach, neben ihr Sohn Wilhelm, den Vater des heutigen Besitzers. Aus dem Fenster schaut Helene Fischbach. Links neben dem Fenster steht Hans Lehr; die Behauptung, daß er zur Zeit der Aufnahme an Ziegenpeter litt, scheint offensichtlich richtig zu sein.

43. Wie man sieht, findet die Demonstration zum 1. Mai 1919 in der Bevölkerung Haigers recht großes Interesse.

44. Soweit man in Haiger zurückdenken kann, gibt es die 'Restauration zur Traube' in der Hauptstraße 32 (hier auf einem Foto etwa um 1920). Das alte Fachwerkhaus, wie fast alle Gebäude der Hauptstraße mit Schieferplatten verkleidet, stammt wahrscheinlich aus den Jahren zwischen 1724 und 1730, also aus der Zeit kurz nach dem großen Stadtbrand. Die Gastwirtschaft blieb im Besitz der Familie Schmidt bis zum Jahr 1956 und gehört heute einem Brauereiunternehmen. Im Hauseingang sehen wir den damaligen Wirt Gustav Schmidt, wegen seines imposanten Schnurrbartes allgemein 'Schmidts Baart' genannt, mit einigen Gästen.

45. Dieses Bild wurde nach 1920 aufgenommen. Wir sehen links das Terrazzowerk, in der Mitte die Maschinenfabrik Bogerts und hinter dem Bahndamm die Haigerer Hütte. Der große Schornstein rechts gehört zur 'Portland-Zement', das helle Haus davor ist die Schuhfabrik Orth. Im Vordergrund die im alten Haiger wohlbekannte 'Schützenwiese' .

Haiger vom Heldenhain aus gesehen.

46. Recht eindeutig in seiner geographischen Aussage ist dieses Foto aus der Zeit nach 1920. Wir sehen in die Donsbacher Straße hinein, erkennen vorn den Weg zum Hindenburghügel, dahinter das große Gebäude der Schule und weit im Hintergrund links Allendorf. Immer wieder aber bleibt der Eindruck unserer Stadtkirche als der eines 'Gotteshauses auf dem Berg'.

47. Unter dem damaligen Rektor der Schule, Johannes Derezinski, schlossen sich eine Reihe von Gruppen und Vereinigungen zu Beginn der zwanziger Jahre im 'Ortsausschuß für Jugendpflege' zusammen. Unter den gemeinsamen Vorhaben jener Zeit war auch eine Aufführung des 'Wilhelm Tell' an der Petersbach. Auf diesem Bild aus dem Jahr 1924 sehen wir das 'Theater-Ensemble' mit dem Hauptdarsteller Wilhelm Haas (er trägt die Armbrust über der Schulter) in der Mitte. Sicherlich wird sich ein oder der andere Teilnehmer von damals auf dem Foto schnell wiedererkennen.

48. Die Haigerer Stadtkapelle nimmt an einer Veranstaltung 1927 in Herborn teil. Stolz präsentieren sich die Männer in ihrer Tracht, unter ihnen der spätere langjährige Stadtverordnetenvorsteher Wilhelm Haas (links neben Pauke und Trommel sitzend), Gendarm Thielemann und Heinrich Geller (hinter der Pauke stehend) und 'Lugs Mister' (links, mit Bart).

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