Haiger in alten Ansichten

Haiger in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Haiger
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1219-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haiger in alten Ansichten'

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49. Im Jahr 1457 wird zum ersten Mal eine Eisenschmelzhütte bei Haiger genannt. Sie heißt von Beginn an 'Haigerhütte' und gibt auch einem Stadtteil diesen Namen. Etwa ein halbes Jahrhundert danach entsteht die 'Neue Hütte Sankt Antonius' da, wo später der 'Domanial-Eisenhammer', die 'Leopoldshütte', 'Agnesenhütte' und zuletzt die 'Haigerer Hütte AG' stand. Ein wechselvolles Schicksal verband die Eisenschmelzen über fünf J ahrhunderte hinweg mit den Geschicken der Stadt. Auf dem Bild sehen wir die Belegschaft der 'Haigerer Hütte' im Mai 1926.

HAIGER

Haigerhütte mit Papierfahrik

50. Der Stadtteil Haigerhütte mit der Papierfabrik im Jahr 1912; er verdankt seinen Namen dem westlich davon gelegenen Hüttenwerk und ist heute beiderseits der Straße durchweg bebaut. Den Hang im Hintergrund überquert nun die Autobahnlinie DortmundGießen. Der Name des Stadtteils blieb auch nach dem Verschwinden der Hütte, Ende der zwanziger Jahre, erhalten.

51. Teil der Innenstadt mit dem alten Schulgebäude, 1925. Die alte Stadtschule in der Hauptstraße stand von 1825 bis 1974 und beherbergte bis zum Jahr 1924 alle Haigerer Schulkinder in vier Klassen. Danach diente sie verschiedenen Zwecken, war unter anderem Stadtbücherei und bei Bedarf öffentliches Wahllokal. In den letzten Jahren vor dem Abbruch zogen dann noch einmal Schulkinder in das alte Gebäude ein; es war die Sonderschule unter ihrem Rektor Hans Weber.

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52. Wir stehen vor der Leimfabrik Weiß und schauen die Löhrstraße in südöstlicher Richtung hinauf. Im Hintergrund die Einmündung in die Bahnhofstraße. Gleich vor uns der Steg über den Aubach, der nur dem Fußgängerverkehr diente. Einige Gebäude auf diesem Bild von 1926 stehen nicht mehr, so das erste Haus auf der rechten Seite, der Schuppen gegenüber und das Haus Schramm an der Bahnhofstraße. In den fünfziger Jahren wurde dieses Wegstück zur Stadtumgehung (Bundesstraße) ausgebaut und in Richtung Allendorf verlängert.

53. Haiger, am Obertor, um 1930. Dies war die Straße, die aus der Stadt heraus nach Allendorf und von dort über die Kalteiche in Richtung Siegen weiterführte. Links vorn das Städtische Krankenhaus (Sartor'sches Legat). Es ist das kleinste der Krankenhäuser im Dillgebiet, erfüllt aber durchaus seine - von vornherein begrenzt gehaltenen - Aufgaben. Das Gebäude wurde im Jahr 1904 erbaut und diente in den beiden Kriegen als Lazarett beziehungsweise Isolierkrankenhaus.

54. Eines der schönsten und markantesten Häuser in Haiger ist 'Fischbachs Haus' am Marktplatz. In seiner jetzigen Gestalt stammt es aus dem Jahr 1725. Anstelle eines dem großen Brand vom 8. Mai 1723 zum Opfer gefallenen Eckhauses wurde es mit besonders eindrucksvoller handwerklicher Kunst neu erbaut. Zuletzt als Wohn- und Geschäftshaus dienend, beherbergt es seit dem 25. Juni 1979 das Haigerer Heimatmuseum.

55. Der allmähliche Wechsel vom Katholizismus zur reformierten Kirche war im Dillenburger Land etwa mit dem Jahr 1578 abgeschlossen. Mehr als zweihundert Jahre sollte es dann dauern, bis im Jahr 1783 zum ersten Mal wieder die Feier eines katholischen Gottesdienstes in unserem Gebiet erlaubt wurde, und erst 1901 konnte eine selbständige Kapellengemeinde Haiger errichtet werden. Sie war im unteren Teil der Vikarie, dem sogenannten Missionshaus, in der Bahnhofstraße untergebracht. (Das Gebäude war später Pfarrhaus und dient heute als Hausmeisterwohnung.) Ein eigenes Gotteshaus wurde am 5. Oktober 1930 geweiht.

56. Das von einer Mauer umgebene mittelalterliche Haiger war klein, die Entfernung von einem Stadttor zum anderen betrug sicher kaum mehr als vierhundert Meter. Als sich die Stadt im 18./19. Jahrhundert allmählich vergrößerte, wurden die Mauern zunehmend hinderlich, und man riß sie ohne große Skrupel nieder, So blieb uns nur ein kleiner Rest der ehemaligen Befestigung, ein nur wenige Quadratmeter großes Mauerstück 'hinterm Graben', in der Nähe des einstigen Grabentores, das nach Norden aus der Stadt herausführte. Auf dem Foto sehen wir diesen Mauerrest zwischen dem kleinen Garten von Ernst Stiehl und der Engelbert' sehen Schmiede; an das halbverfallene Gemäuer malerisch angelehnt eine Anzahl langer Bohnenstangen.

57. Ein Teil der alten Löhrstraße (heute Bundesstraße). In der Bildmitte sehen wir den Turm des Feuerwehrgerätehauses (Steighaus) aufragen, ihm gegenüber die damalige Schreinerei Käppele. Vorn links das Schlachthaus der Metzgerei Weyel. Da dieses Straßenstück im Zuge des Ausbaues zur Bundesstraße zum Teil begradigt und verbreitert wurde, fällt es heute nicht ganz leicht, sich auf dem Foto zurechtzufinden. Deshalb zwei aktuelle Hinweise: Die alte Schreinerei Käppele beherbergt heute das Fliesengeschäft Triesch und ganz vorn rechts ist jetzt der Eingang zu einem Lebensmittel-Markt.

58. Eine Original-Fliegeraufnahme um 1930. Wie schon einmal zu Beginn dieses Bildbandes, wollen wir hier auf besondere Hinweise verzichten. Wiederum mag der Betrachter versuchen, sich auf diesern Bild selbst zurechtzufinden, was sicherlich Haigerern - und bestimmt auch Neu-Haigerern - nicht schwerfallen wird.

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