Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Haigerloch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6678-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haigerloch in alten Ansichten Band 2'

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1 9 Diesmal hat der Fotograf noch einen anderen Platz für seine Aufnahme ausgesucht. Es ist ihm gelungen, einen Teil des Brau-

ereigeländes, aber auch die ansteigende Oberstadtstraße bis ins ehemalige Judenviertel Haag, den Römerturm in der Oberstadt und

auf der anderen Seite Schlosskirche und Schloss im Bild festzuhalten. Auffallend auch die neue Straße über die Seesteige in Rich-

tung Hechingen und die 1868/69 erbaute Salinenstraße zum Salzwerk (Saline) nach Stetten bei Haigerloch.

20 Ein Blick aus ähnlicher Perspektive auf die Haigerlocher Vorstadt. Noch immer führt nur eine Holzbrücke über die Eyach.

Jenseits der Brücke in Richtung Hechingen ist die schön proportionierte ehemalige Samenklenganstalt von J.B. Mock aus dem

[ahre 1842 zu sehen. Hier wurde bis in die vierziger [ahre des 20.Jahrhunderts Nadelbaumsamen gewonnen, gelagert und vertrie-

ben. Auf dem Stettener Berg findet sich bereits in Teilen eine Bewaldung, ebenso auf dem Schlossberg.

21 Aus Richtung Hechingen kommend, auf der alten Seesteige, hat der Fotograf diese Aufnahme wohl um 1930 'geschos-

sen'. Die Seesteige war nur ein schmaler Weg, von Gärten gesäumt. Der Blick in Richtung Stadt zeigt von links: oben das 1875

erbaute Rathaus, dahinter die Schlosskirche und das Schloss, unten die Schlossmühle und rechts das 'Schlóssle'. Das heute vor-

handene Haus rechts vor der Brücke fehlt auf dem Bild noch.

22 Auf dem leider nicht datierten Foto: Links das Haigerlocher 'Schlóssle' mit der Aufschrift 'SchlossBrauerei Wilhelm Zóhrlaut'

und dem heute noch vorhandenen, davor liegenden Gärtchen. Nahe der Eyach steht ein alter Brunnen und ein Waschhäuschen - beide

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heute ebenfalls nicht mehr. Oben auf dem Schlossfeld wachsen Obstbäume.

23 Eine etwas ungewöhnliche Aufnahme: Der Haigerlocher Schlossberg ist auf diesem Foto noch ziemlich unbewaldet. Also

ist das Bild in den ersten Jahrzehnten des 20. [ahrhunderts entstanden. An der Straße und auf dem Gelände der Brauerei werden

offenbar gerade Bauarbeiten vorgenommen, das 'Schlóssle' trägt ein Gerüst. Das Waschhäuschen vor der Brauerei ist bereits ver-

schwunden. Im Hintergrund ein Teil der Schlosskirche und das Schloss, rechts oben der Aussichtspunkt Kapf.

24 Fast wie ein Industriebetrieb wirkt auf dieser leider nicht datierten Ansichtskarte die Haigerlocher Schlossbräu. Es han-

delt sich allerdings um eine etwas idealisierte Darstellung der Brauerei, wie sie wohl nie genau ausgesehen hat. Darauf deutet vor allem

der Bewuchs mit Bäumen und Büschen unterhalb der Brauerei hin, wo bereits die Eyach fließen müsste. Auch der Hintergrund entspricht

nicht genau den Tatsachen im Gelände. Dennoch eine sehr bemerkenswerte Darstellung.

25 Ein Blick von der Salinenstraße auf die Haigerlocher Schlossbrauerei,

von der hauptsächlich das 'Schlóssle' zu sehen ist. Auffallend der große Kamin auf der rechten Seite und die Anbauten an das 'Schlóssle'. Man erkennt auf diesem Bild, dass das 'Schlóssle' im Mittelalter

ein Teil der damaligen Stadtbefestigung war und zur ummauerten Vorstadt gehörte. Nachdem diese Funktion nicht mehr notwendig war, diente das 'Schlóssle' als Sitz adeliger Beamtenfamilien in Haigerloch.

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26 Auf dieser Ansicht vom Schlossberg herunter ist der Blick mehr in Richtung Oberstadt gerichtet, die Brauerei ist nicht zu sehen,

dafür an der Salinenstraße nach Stetten die Schlossmühle mit Nebengebäuden. An der Oberstadtstraße das Rathaus mit dem ange-

bauten Türmchen und daneben das ehemalige Hotel Post, das 1980 abgebrannt ist und durch einen Geschäftshaus-Neubau ersetzt

wurde. Die Hänge rings um Haigerloch sind bereits stark bewachsen.

27 Unmittelbar vor den Toren der Stadt Haigerloch - aus Richtung Hechingen kommend - ist diese Häuser-Ansammlung zu Beginn

des 20. Jahrhunderts entstanden. Die steile und schmale Straße nach Hechingen, die Seesteige, wurde 1882 durch eine

serpentinenartige Straße ersetzt, die die neue Siedlung umfuhr. Dort befand sich bis vor [ahren auch ein Autohaus. Im Hintergrund die

Oberstadt und weiter links das Judenviertel Haag.

28 Im Eyachtal, unterhalb der Stadt, ließ Fürst Karl von Hohenzollern-Sigmaringen 1838 eine Baumwollspinnerei bauen. Damit

sollten dringend notwendige Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Gelände und die Fabrik erhielten den Namen Karlstal. Die An-

sichtskarte von 1906 zeigt das Verwalterhaus. Die Fabrik ging 1866 in Privatbesitz über und hieß dann 'Baumwollspinnerei Carls-

tal bei Haigerloch, Heinrich Meyer' , später 'Makkespinnerei Karlstal', heute 'Dorirna, Doris Meyer, Strickerei' .

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