Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Haigerloch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6678-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haigerloch in alten Ansichten Band 2'

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29 Auf dieser Ansichtskarte aus dem [ahre 1918 sind nicht nur der Schlossaufgang mit dem Torwarthäuschen (rechts) und das Mis-

sionshaus der Weißen Väter (links) interessant. Geprägt wird das Bild durch die neue Butzengrabenstraße, die den BahnhofHaiger-

loch mit Weildorf verbin det. Die Straße wurde in den [ahren 1904/05 im Auftrag des Hohenzollerischen Landesausschusses

erbaut. Inzwischen sind die einst kahlen Hänge, die als Ziegenweide dienten, längst bewaldet.

30 Wer aus Richtung Bad Imnau-Karlstal nach Haigerloch kommt, passiert kurz nach dem Bahnhof diese Stelle. Auf der linken

Seite finden sich die ersten Häuser der Stadt. Links das Haus von Hafner Friedrich Single, danach das Haus des Lehrers Veit Wolfer. Entlang

der Eyachtalstraße befanden sich damals noch Gärten, die später der Straßenerweiterung weichen mussten. Im Hintergrund das

Haigerlocher Schloss, rechts oben der Römerturm, unten die Eyach.

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31 Während das langgezogene Haigerlocher Schloss mit der Schlosskirche einen recht großzügigen Eindruck macht, sind die Häu-

ser in der Unterstadt meist sehr eng miteinander 'verschachtelt'. Das enge Eyachtalließ keine großzügige Bebauung zu. Für Gärten

blieb kaum Platz, so dass man sie teilweise an den Hang in Richtung Schloss verlegte, der noch im 18./19. Jahrhundert den

Namen Kirchrain trug. Unten rechts das Amtsgericht, nach dessen Aufhebung 1973 die Gefängnismauer abgebrochen wurde.

32 Auf diesem Foto, das dem vorigen sehr ähnlich ist, kann man von den Häusern der Haigerlocher Unterstadt kaum mehr etwas

erkennen, da sie hinter den Obstbäumen verschwinden. Man sieht hauptsächlich die Schlosskirche und das Hauptgebäude des

Schlosses. Im Bereich Witthau, von dem aus das Foto gemacht wurde, gab es früher sehr viele Obstbäume, die inzwischen teilweise

der Bebauung geopfert werden mussten. Zwischen 1964 und 1976 entstand hier ein neues Schulzentrum.

33 Dieser Blick auf Teile der Unterstadt und der Oberstadt entstand vom Haldenweg, der in den [ahren 1901/02 durch

den Haigerlocher Verschönerungsverein unter Leitung von August Reiser zwischen dem Gasthaus Sonne in der Oberstadt durch das Fuchs-

wäldchen zum Bahnhof angelegt wurde. Dem Verein sind zahlreiche weitere Spazierwege rund um die Stadt Haigerloch zu verdanken,

so unter anderem im HaagWäldchen, an der Krebshalde, auf dem Schlossberg (Weinberg) und dem Stetten er Berg.

34 Ebenfalls vom Fuchswäldchen aus ergab sich diese sehr schöne Ansicht der Stadt Haigerloch. Auf den ersten Blick mögen

kaum Unterschiede zu heute auffallen. Wer genauer hinschaut, wird aber gravierende Veränderungen bemerken, vor allem im Be-

reich der Unterstadt. Mehrere der hier abgebildeten Gebäude - einschließlich der Gefängnismauer (unten) - stehen heute

Hatgerloch

nicht mehr. Die Häuser an der Oberstadtstraße scheinen auf den Felsen 'geklebt' zu sein.

35 Vom Straßenzug der Unterstadtstraße in Haigerloch gibt es sehr wenige alte Ansichten. Eine besonders gut gelungene ist diese

aus dem [ahr 1918. Rechts ist das ehemalige Gasthaus Hecht zu sehen, das nächste Gebäude steht bereits nicht mehr. Veränderungen gab

es auch auf der linken Seite. Ganz links die damalige Weinhandlung von Anton Lenz. In der Bildmitte fàllt das frühere Gasthaus Drei-

könig auf, das bis 1 975 bestand, während das ehemalige Amtsgericht ganz hinter Bäumen verschwindet.

HAIGERLOCH,

36 Der Fotograf dieser Ansicht ist einige Schritte weiter in Richtung Marktplatz gegangen. Auf der rechten Seite sieht man deutlich das alte Gasthaus Dreikönig, das früher eines der ersten Häuser am Platz war. In der Mitte das Schlosscafé. Die Gebäude auf der linken Seite haben ihr Aussehen inzwischen wesentlich verändert. Die Häuser in der Oberstadt sind teilweise einem Brand zum Opfer gefallen. Auf der Straße steht wohl ein Postbeamter mit seinem Wagen.

37 Sehr alt ist auch dieses Foto der Haigerlocher Unterstadtstraße. Rechts wieder das Gasthaus Dreikönig mit seinem prächtigen Wirtshausschild. In der Mitte das spätere Schlosscafé, dessen alter Eingangsbereich zur Straße lag und längst verändert wurde. Zu beachten sind gerade auf diesem Bild die Fensterläden an den Häusern, die ihnen ein ganz besonderes Gepräge geben. Die Straße ist hier noch nicht 'staubfrei'. Die erste Teerung erfolgte hier erst um 1 930.

38 Die Unterstadtkirche St. Nikolaus grenzte früher unmittelbar an den Marktplatz, der aber im 19. [ahrhundert durch den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern verkleinert und die Kirche so etwas versteckt wurde. Die Kirche stammt wohl aus der Mitte des

13. Jahrhunderts, wird aber erst imJahre 1350 erstmals erwähnt. Ihre gotische Ausstattung hat sie im Zeitalter des Barock (um 1745) verloren, und auch die aus jener Zeit fiel im 19. [ahrhundert der Neugotik zum Opfer. Im Hintergrund die Bahnlinie.

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