Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Haigerloch in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Werner Steim
Gemeente
:   Haigerloch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6678-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Haigerloch in alten Ansichten Band 2'

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69 Nach langen Verhandlungen übernahmen im [ahre 1924 Vinzentinerinnen-Ordensschwestern das inzwischen fertig gestellte

Krankenhaus in der Oberstadt, in dem eigentlich die Kranken der Stadt und des Oberamts Heilung finden sollten. Sie richteten hier

eine Lungenheilstätte ein, die lange [ahre bestand. Die Schwestern nutzten das Gelände ursprünglich auch zur Anpflanzung von Ge-

.,

müse, wie man auf dem Bild sieht. Heute befindet sich im Spitalgebäude ein Altenheim.

70 Ein Schmuckstück des Krankenhauses bzw. des heutigen Altenheims ist die Herz-Jesu-Kapelle (Hauskapelle). Sie sollte zu Ehren

des aus Haigerloch stammenden Begründers der Beuroner Kunstschule, P. Desiderius Lenz, ganz in dessen Geist ausgeführt

werden. Die Beuroner Kunstschule übernahm 1930 den Auftrag, 'in Haigerloch Pater Desiderius zu verewigen und die ganze

Kapelle in seiner Kunst mit seinen Bildern auszumalen'. So ist auch hier etwas von der 'Beuroner Kunst' zu sehen.

71 Das Missionshaus der Weißen Väter oberhalb des Haigerlocher Bahnhofs ist ein sehr schön gegliederter, weißer Bau und gehört seit

Haigerloch

fast hundert [ahren zum Stadtbild. Nach verschiedenen Standort-Überlegungen hatte man sich für dieses Gelände entschieden.

Das Haus wurde in den [ahren 1903/04 erbaut und am 10. Juni 1904 eingeweiht. Die ersten Missionare kamen aus dem Elsass.

Missionshaus der Weissen Väter u. Bahnhof.

Die Missionsgesellschaft hatte sich die Missionierung von Afrika zum Ziel gesetzt.

72 Die Weißen Väter unterrichteten im Missionshaus Schüler für den Priester- und Missionsberufin einem privaten, altsprachli-

chen Gymnasium. Als Lehrer wirkten fast ausschließlich Weiße Väter an der Schule. Während des Zweiten Weltkriegs war das Mis-

sionshaus beschlagnahmt und diente als Lazarett bzw. Lehrerinnen- Bildungsan stalt. Erst nach dem Krieg wurde es an die Missions-

gesellschaft zurück gegeben, der Unterricht konnte wieder aufgenommen werden.

Ha1gerloch, Missionshaus

73 Die Halde, auf der das Missionshaus steht, wurde erst allmählich auf halber Höhe mit weiteren Wohnhäusern bebaut. Unser Bild

zeigt das erste Wohnhaus. Inzwischen ist die Bebauungszeile längst gefüllt. Die Weißen Väter hatten neben einem großen Schulhof

umfangreiche Gartenanlagen, die von Brüdern der Gesellschaft und auch von Schülern umgetrieben wurden. Daneben gab es früher

sogar Kühe, Schweine und Hühner für die Selbstversorgung. Kartoffeln wurden im Umland gesammelt.

Haigerloch Missionshaus der Weissen Vater.

74 Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gab es überall intensive Bemühungen um eine bessere Pflege der Obstbaumzucht. Ober-

halb des Missionshauses der Weißen Väter sieht man zahlreiche regelmäßig angelegte Obstbäume. Das Missionshaus selbst lag jetzt

in üppigem Grün. Rechts ist auch das Stallgebäude zu sehen. Die Missionsschule wurde in den sechziger [ahren aufgelöst. Heute

dient das Missionshaus hauptsächlich als Altersheim für Weiße Väter.

75 Zu den geschichtsträchtigsten Stätten gehört das Schloss. Sein Aussehen erhielt es hauptsächlich durch die Bauten, die Graf Chris-

toph von HohenzollernHaigerloch vornehmen ließ. Die Grafen residierten von 1575 bis 1634 hier und wurden von den Fürsten

von Hohenzollern-Sigmaringen abgelöst. Unser Bild zeigt von links den Fruchtkasten, den oberen Torturm, die Hofkaplanei und das

ehemalige Oberamtsgebäude. Letzteres diente als Verwaltungsschule für Südwürttemberg- Hohenzollern und heute als Schloss-Hotel.

76 Am Ende des 16. [ahrhunderts wurde mit dem Bau der Schlosskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit begonnen. Bauherr war Graf

Christoph von Hohenzollern-Haigerloch. Aus der damaligen Zeit stammen von der Innenausstattung der Hochaltar und das

Chorgitter. Fürst JosephFriedrich von Hohenzollern-Sigmaringen ließ das Innere ab 1748 barock umgestalten, während das

Äußere seinen spätgotisehen Charakter behielt.

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