Halberstadt in alten Ansichten Band 1

Halberstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Werner Hartmann
Gemeente
:   Halberstadt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5131-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Halberstadt in alten Ansichten Band 1'

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9. Harsleber Straße, um 1930. Diese Straße war eine typische Halberstädter Fachwerkstraße. Sie lag zwischen einem der sieben Stadttore (Harsleber Tor) und dem zentralen Platz, dem Holzmarkt. Große Ausspannungshöfe, viele Geschäfte und Werkstätten prägten das Gesicht der Harsleber Straße. Sie ist völhg verschwunden und ging im Feuersturm des 8. April 1945 unter.

10. Schnitzereien am Haus Harsleber Straße 15. Die Fachwerkhäuser dieser Straße stammten aus dem 16.-18 Jahrhundert. Besonders deutlich treten im vorliegenden Bild die Schnitzereien zutage: In der unteren Reihe Sonnenrosetten, links ein Storch als Glückssymbol, in der Mitte ein Hirsch als Christussymbol, der das Böse vertreibt. In der oberen Reihe bemerken wir viele kreisrunde Ornamente zwischen den Rosetten - man spürt förmlich, welche Freude man am Schnitzwerk hatte und mit welcher Hingabe man sich seiner Arbeit hingab. Zwischen beiden Feldern sind hier die Schiffskehlen und die Balkenköpfe von besonderer Schönheit. Ganz oben befanden sich Lagerräume, worauf auch die Luke hindeutet.

Halberstadt.

Brelleweg.

11. Breiter Weg, um 1906. Der Breite Weg war bis 1870 eine schlichte Ackerbürgerstraße mit großen Bauernhöfen, die aber dann den zum Teil modernen Geschäftshäusern weichen mußten. Diese Straße war eine der Hauptgeschäftsstraßen. Als Blickfang war im Westen die Martinikirche augenfällig, in deren Südturm eine der wertvollsten und schönsten Glocken Mitteldeutschlands hing, eine Glocke von Hinrich van Kampen aus dem Jahre 1511. Auch diese Straße hat sich nach dem Krieg völlig verändert, ist aber als Fußgängerzone wieder die Haupteinkaufsstraße von Halberstadt.

Halberstadt,

.ffartiniplan.

12. Martiniplan, um 1914. Hier lag ursprünglich der Friedhof der Stadtgemeinde, aber im 19. Jahrhundert wurde er teilweise abgetragen und mit einer Schutzmauer versehen. Die Straße östlich der Domburg überwindet einen Höhenunterschied von etwa 12 Metern zwischen dem Fischmarkt und der Dominikanerstraße. Sie findet ihre Fortsetzurig im Hohen Weg. Zwischen den beiden Straßenseiten sieht man den Dachreiter der gotischen Katharinenkirche und rechts den Turm am Eckhaus Göddenstraße/Hoher Weg. Auch hier lagen viele Geschäfte, bis die Straße 1945 völlig unterging. Seit 1883 rumpelte hier die Pferdebahn zum Fischmarkt hinauf, seit 1903 die 'Elektrische'. Das helle Gebäude in Bildmitte war das Textilkaufhaus von Paul Reichenbach.

13. Umzug von Zirkus Sarrasani am Martiniplan, um 1930. Vor dem Zweiten Weltkrieg war es üblich, daß die Zirkusunternehmen für ihre Vorstellungen Werbung machten, indern sie große Umzüge mit ihren Tieren und Artisten veranstalteten. Der Zirkus Sarrasani, 1902 von Hans von Stosch gegründet, machte hierbei keine Ausnahme - im Gegenteil, seine Umzüge waren besonders exotisch. Große Elefanten- und Pferdedressuren waren charakteristische Darbietungen des Unternehmens, das in Dresden beheimatet war.

14. Werbung für den Überharzflug 1911. Halberstadt als alte deutsche Fliegerstadt war auch Etappenort des Deutschen Rundflugs 1911. Zwischen dem 7. und 9. Juli landeten hier fünfzehn Maschinen auf dem Flugplatz vor den Thekenbergen, die Straßenbahn beförderte am 7. Juli 1911 allein 24000 Fahrgäste, wodurch das große Interesse der Bevölkerung an dem fliegerischen Großereignis klar wird. Alles, was damals in der deutschen, noch sehr jungen Fliegerwelt Rang und Namen hatte, war hier zu sehen: Vollmöller, Thelen, Lindpaintner, Schauenburg, Laitsch, Hanuschke, Röver, Eyring, Noelle und Schulze waren die Großen des Flugsports, die während des 1 854 km langen Rundflugs in Halberstadt Station machten.

15. Eine Halberstadt- Taube 1914 auf dem Flugplatz. Hauptmann von Langendorf (gefallen am 3. Juni 1915) war einer der vielen Flieger, die in Halberstadt ausgebildet wurden. Die Fliegerschule wurde am 1. Dezember 1912 gegründet und bestand bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Der beo kannteste in Halberstadt ausgebildete Kriegsflieger war Hauptmann Oswald Boelcke (abgestürzt am 26. Oktober 1916). Auch nach dem Krieg hat sich Halberstadt den Ruf einer Fliegerstadt bewahrt, erst 1945 war es endgültig aus damit. Die Halberstädter Fliegerschule und das Halberstädter Fallschirmjägerregiment waren im Zweiten Weltkrieg in Deutschland sehr bekannt.

16. Das 1 000. Jagdflugzeug aus Halberstadt, 1918. Am 6. April 1918 wurde in der Halberstädter Flugzeugfabrik vor den Klusbergen das 1 000. Jagdflugzeug fertiggestellt. Die Flugzeuge wurden aufTransportwagen vom FIugzeugwerk zu den Verladerampen der Eisenbahn gebracht, für den Transport verpackt und am Bestimmungsort wieder zusammengesetzt und flugbereit gemacht. Auf dem Bild ist nur ein kleiner Teil der zeitweise 2 000 Beschäftigten zu sehen. 1919 mußten alle flugtechnischen Einrichtungen und alle Werkstätten der Halberstädter Flugzeugwerke (HFW) zerstört werden. Erst 1935-1945 wurden in Halberstadt wieder Flugzeugteile (Junkers-Werke) hergestellt.

17. Das Langhaus des Halberstädter Doms, 1832. Das Gemälde ist von dem Architekturmaler Carl Hasenpflug, der von 1830 bis 1858 in Halberstadt lebte. Das große Ölgernälde - im Museum Halberstadt - gehört mit zu den bekarmtesten des Meisters und zeigt die formvollendete Schönheit des Bauwerks, 'das reinste deutsche Beispiel einer durch und durch verstandenen Gotik' (n. Pinder). Der Halberstädter Dom, der 1991 das fünfhundertjährige Jubiläum seiner Weihe begeht, ist in der Tat ein hervorragendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst. Der Dom war durch zwölf Bomben im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und wurde mi! erhcblichern Aufwand wiederhergestellt. Er birgt auch einen der bedeutendsten Schätze kirchlicher Kunst, den Domschatz von Halberstadt, der durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs auch fast unversehrt erhalten blieb.

18. Der Domplatz, um 1795. Im Westen des langgestreckten Domplatzes erhebt sich die romanische Basilika Unserer Lieben Frauen, die ebenfalls 1945 zerstört wurde und wiederaufgebaut ist. Links ist ein Teil des Exerzierplatzes zu sehen, der dort lag. Dahinter erkannt man den Pranger, an den Bürger gestellt wurden, die sich gegen die Gesetze verstoßen hatten. Vor der Kirche ist auch noch die Friedhofsmauer zu sehen, die längst verschwunden ist. Ganz rechts befand sich damals die Militärkommandantur , was am Schilderhaus davor zu sehen ist.

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