Hall in Tirol in alten Ansichten

Hall in Tirol in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Walder-Gottsbacher
Gemeente
:   Hall in Tirol
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-5255-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hall in Tirol in alten Ansichten'

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49. Die Feuerwehr von Hall wurde 1865 gegründet. Im Bild die Feuerwehrmusikkapelle. (Foto: Otto Schuricht, Hall, urn 1900.)

f)eilig Kreuz bei f)oll i. Clrol

50. Heiligkreuz (früher Gampas) wurde 1938 eingemeindet. Laut Legende soll ein Kreuz den Inn herabgetrieben sein, das von den Gampasern herausgefischt wurde. Man stellte es danach in der um 1440 erbauten Kirche auf, wo es allgemeine Verehrung fand. Gampas wurde ein Gnaden- und Wallfahrtsort und hieß fortan Heiligkreuz. (Foto: A. Stockhammer , Hall, nach 1900.)

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.~ · Heilig- - Kreuz. I

Zehn Minnten von Hall in nordwestlicher Richtnng nnd freundlicher Lage. I ~

~!3 Zimmer von 50 kr, aufwärts, Table d'höte 90 kr, ~

l~ Badege ~s~~heit im Zirnrae . . ~

:~ Sofle Gasser geb. v. Stadler, ~

·m Badebe Itserin. it·

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51. Seit alter Zeit gab es hier schon schwefel- und kohlensäurehältige Heilquellen, die später auch wirtschaftlich genutzt wurden. (Werbeanzeige , 1889.)

52. Das Solbad mit Pension war lange Zeit im Besitz der Familie Gasser (heute Hotel und Restaurant Heiligkreuz). Stolzissi schreibt dazu 1889 folgendes: 'Das Heilbad Heiligkreuz ist schon alt, denn Dr. Joseph Hirn (Erzherzog Ferdinand Il. von Tirol) schreibt: "Die Bürgerschaft von Innsbruck und Hall zog nach Heiligkreuz, dessen Wasser auch zum Badegebrauch an Ferdinands Hof geliefert wurde". Sogar Anna Welser , Mutter der Philippine Welser, die 1571 an einem Magenleiden erkrankte, soll sich laut Dr. Hirn nach Heiligkreuz begeben haben, um dort täglich 2 bis 3 Stunden zu baden. Stolzissi weiter: " ... Das Badhaus, jetzt im Besitze des Herrn Vinzens Gasser, k.k. Notar in Rattenberg. hat eine angenehme Lage am Raine von Hciligkreuz, ist solid gebaut, bietet viel Raum, gute Bedienung und Versorgung für die Bade- und Sommergäste; vorzüglich lobt man die Weine und sucht sie gerne auf im schattenreichen Garten der Badeanstalt (der heute leider nicht mehr existiert).": (Foto: A. Stockhammer, Hall, um 1930.)

joseî Bernard

Krämerei, Weinund Branntweinhandlung en gros

und en detail

Heiligen

. Kreuz· bei Hall in Tirol

53. Die Krämerei des Josef Bernard befand sich an der Kreuzung Sewerstraße-Scheidenstein Straße. (Foto: um 1900.)

54. Absam ist eigentlich die Muttergemeinde von Hall. Erst durch die Anlage des Salzhauses am Innufer (das sich ürsprünglich noch auf Absamer Gebiet befand) im Jahr 1256 und die bald darauffolgende Erhebung zur Gemeinde (1288), 1303 zur Stadt, brachten Hall seine Selbständigkeit. 1938 karn Absam sogar zu Hall, was aber aufgrund einer Volksbefragung im Jahr 1974 wieder rückgängig gemacht wurde. Man sieht auf dieser lithografierten Ansichtskarte die schön gelegene Ortschaft gegen Osten hin. Am rechten Bildrand (Mitte) ist noch der damals gern besuchte Gasthof 'Zum Stamser' zu sehen. (Verlag Ohnewein & Comp., Innsbruck, um 1900.)

55. Absam Richtung Westen, etwa von der Höhe der Textilfabrik an der Rhombergstraße gesehen. Rechts neben der Pfarrkirche ist der Ansitz Krippach zu sehen. Stolzissi schreibt dazu, daß die Adelsfamilie von Kripp aus dem Grödnertal stammt und der erste Kripp schon im 11. Jahrhundert in Absam den Edelsitz erbaut hätte. Stolzissi weiters: 'Im 12. Jahrhundert übten die Chripp (Kripp) das Richteramt im Namen der, in Melans und Vomp residierenden Grafen von Hall und Wasserburg aus. Die Chrippc, deren Haus noch in der Chrippgasse in Hall zu sehen ist, übten das Schiedsrichteramt aus, schon, als Hall noch ein Dorf und darm ein Markt war, und besassen viel Grundeigenthum in und um Hall, sie fungierten als Salzmaire und Salzoberamtsräthe bis zur Hälte des 18. Jahrhunderts. Hans Chripp war unter Herzog Sigmund Hofküchenmeister, darauf Pfleger auf Thaur und Gesandter in Salzburg. Sie verschwägerten sich mit den Familien Trautson, Liechtenstein, Fieger etc. wurden dadurch immer einflussreicher im Lande und kamen anno 1524 in die Landesmatrikel.. .' Rechts von der Kirche sieht man noch die alte Volksschule. (Foto: Robert Warger, Innsbruck , um 1905.)

56. Dieses Foto, das etwa um 1930 entstanden ist, zeigt uns den Bezirk um die Kirche mit dem 'Kirchenwirt' und einern damals noch sehr seltenen Automobil eincs Sommergastes. Der kleine Laden am Haus links davor mit den last zur Gänze heruntergelassenen Rolladen gehörte der Frau Maria Weber, die hier den Wallfahrern und Tonristen 'Wallfahrts-Artikel, Reise-Andenken, Tabak, Ansichtskarten, Wachswaren , Postwertsachen und -Sternpel' zum Kauf anbot. (Foto: Wilhelm Stempfle , Innsbruck.)

57. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde 1420-1440 von Hans Sewer als spatgotische Hallenkirche erbaut. Sie war und ist Zentrum der Tiroler Marienverehrung. Sie wurde um 17RO und lR9R umgestaltet. Auch die ehernals gotische Innenhalle wurde 1780 im Sinne des Rokoko baulich stark verandert. (Foto:

Franz Unterberger, Innsbruck , um 1895.)

58. Leider wurden kirchliche Angelegenheiten oft mit politischen Zwecken verwoben. Man hatte ja keine Bedenken die Gutgläubigkeit und Kaisertreue des Volkes auf das Skrupelloseste auszunützen, nur um ein marodes System vor dem Verfall zu retten, was letztendlich doch ins Desaster führte. (Propagandapostkarte, Georg Fischer, Innsbruck , 1916.)

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