Hall in Tirol in alten Ansichten

Hall in Tirol in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Walder-Gottsbacher
Gemeente
:   Hall in Tirol
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-5255-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Hall in Tirol in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Jakob Stainer (geboren am 14. Juli 1621, gestorben 1683) war einer der berühmtesten Geigenbauer des deutschsprachigen Raumes. Er wurde als 'Vater der deutschen Geige' bezeichnet, was Stolzissi verneint und stattdessen den Deutschen Kaspar Tiefenbrucker als solchen bezeichnet. Stainer war Schüler von Nicolo Amali aus Cremona. Stolzissi bezeichnet die 'Tiroler Geigen bis Ende des 18. Jahrhunderts als mustergültig für Deutschland, England und Frankreich. Erst der Virtuose Paganini, der fast ganz Europa mit seinem Spiel elektrisierte und verzückte, brachte die Geigen der Italienischen Geigenmacher wiederzurGeltung ... ' (Fotoum 1905.)

?

60. Über das Gnadenbild schreibt Stolzissi 1889: 'Dern Stainerhause fast vis-à-vis ist das Haus Nr. 85 des einstigen Bauers Johann Buecher, an dessen Stubenfensterscheibe das jetzt in der Pfarrkirche verehrte Gnadenbild Mariens unversehens am 17. Jänner 1797 erschienen sein soll ... Der Ausspruch der Experten lautet , dass hier kein Wunder vorliege, sondern dass sich einst auf der Scheibe ein Glasgemälde befunden habe .. .'. das mit der Zeit verblaßt wäre und auf natürlichem Weg wieder aufgetaucht sei. Weiters läßt er sich über den 'simplen Untertanenverstand' aus, ' ... für den es müheloser und bequemer ist an WImder zu glauben, als nachzudenken über die staunenerregende Wechselwirkung zwischen Geist und Körper. . .' (Foto: Anton Haider, Hall. um 1930.)

61. Dieses Foto zeigt uns die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Thaur, die 1244 urkundlich erwähnt ist. In Thaur fand man Urnengräber aus der jüngeren Bronzezeit. Außerdern ist dieser Ort als 'Turane' in der Schenkungsurkunde des Quartinus erwähnt, und somit erster. ausdrücklich genannter Ort des mittleren Inntales. Davor ist das Gasthaus 'Zum Stang!' des Josef und der Maria Höpperger zu sehen. Der 'Stanglwirt' ist schon seit Generationen im Besitz dieser alten Thaurer Familie. Der schöne Gastgarten gehört leider der Vergangenheit an, ebenso das malerische Mäuerchen vor dem Gasthaus. (Foto: A. Stockhammer, Hall, um 1930.)

62. Rinn war um die lahrhundertwende ein beliebter Ausflugsort mit zwei kleineren Badeanstalten, der Pension 'Rinnerbad' und dem 'Lavierenbad' . Der Ort liegt an der alten Hochstraße zwischen Sist rans und Tulfes. Die einfache Rokokokirche mit dem schlanken spätgotischen Turm wird erstmals 1335 erwähnt. (Foto: A. Stockhammer , 1908.)

Hotel Rinnerhof

Grul3 aus Rrnn b. H311 (TirOl)

63. Oberhalb des Ortes befand sich das Hotel und Bad 'Rinnerhof", das heute ein Heim für Kriegsinvali-

de ist. (Foto: urn 1910.) ~

64. Der Bauernhof neben der Restauration des Unteren Lavierenbades hat cinern Wohnhaus weichen rnüssen. Anstelle der damaligen eher bescheidenen Wirtschaft erhebt sich heute ein Kurhotel, das von meist deutschen Gasten frequentiert wird. (Foto: Wilhelm Sternpfle, Innsbruck , vor 1920.)

65. Nach einem etwa halbstündigen Spaziergang von Rinn aus ist der sehr idyllisch gelegene Weiler Judenstein zu erreichen. Man pilgerte bis vor kurzem in die dort befindliche ehemalige Wallfahrtskirche 'des seligen Andreas von Rinn und unschuldige Kinder und verehrte dort den Rinner Knaben Andreas Oxner, der am 12. Juli 1462 von vorbeireisenden Juden gemartert und einem Ritualmord zum Opfer gefallen sein soll. Der Gasthof ist auch etwas größer geworden. Man hat ihm noch ein Viersterne-Hotel angebaut, was auf regen Fremdenverkehr schließen läßt. (Foto: um 1900.)

)!arterstein in der Kircb e zu Judenstein.

aru~ aU$ :iluöen{feitt bei ~arr in ~iror.

h-t;~ .

66. Stolzissi schreibt zum Thema 'Anderl von Rinn': 'Wie die gräulichen menschlichen Zerrbilder in einer Kirche zur Andacht stimmen sollen und können, ist eines jener Rätsel im menschlichen Leben, die keine genügende Erklärung finden. Es scheirit dabei eine gewisse Wollust des Gruselns, bei blutigen oder haarsträubenden Szenen eine Rolle zu spielen, wobei namentlich Damennerven Unglaubliches zu leisten verrnögen ... oder ob dabei die jetzt wieder auflebende Modekrankheit, des Antisemitismus im Spiele war, ist schwer zu ermitteln, da geschichtlich beglaubigte Nachrichten darüber nicht vorhanden sind.' Man besann sich ja dann, spät aber doch. noch eines besseren und ließ von höchster kirchlicher Stelle eine Marmortafel anbringen, die diese Geschichte ins rechte Licht rückte. (Foto: Edmund Voiland, Innsbruck , um 1900.)

67. Der erste barocke Zentralbau Nordtirols, der durch sein reizvolles Aussehen bceindruckt, ist die Klosterkirche des Heiligen Karl Borromäus. Daneben sieht man das Servitenkonvent. Die Kirche nahe der Volderer Brücke ist ein Werk des Unternehmungslustigen Arztes Dr. Hippolyt Guarinoni, der Planung und Finanzierung der Karlskirche selbst übernahm. Guarinoni, der am 18. November 1571 in Trient geboren wurde und am 13. Mai 1654 starb, war einer der berühmtesten und schiJlernsten Bürger Halls gewesen. (Foto: Wilhelm Sternpfle, Innsbruck, um 1910.)

)llrenom. ,Mineral- u. Soolenbad j3aumkirchen bei f{all, '[irol

68. Auch das Mineral- und Soolenbad am Ortseingang von Baumkirchen war ein früher viel besuchtes Heilbad. dessen Ursprung auf den berühmten Arzt Guarinoni zurückgeht. Das Badhaus selbst wurde 1840 erbaut. Das darauffolgende Badgasthaus bestand bis Mitte der achtziger Jahre unseres Jahrhunderts. Heute stehen an seiner Stelle Wohnhäuser. (Foto: A. Stockhummer. Hall, 1908.)

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek