Hall in Tirol in alten Ansichten

Hall in Tirol in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Walder-Gottsbacher
Gemeente
:   Hall in Tirol
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-5255-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hall in Tirol in alten Ansichten'

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69. Aus einer Werbeanzeige aus dem Jahr 1889 entnehmen wir folgendes: 'Schützenwirth im VolderthaIe. Unterfertigte erlaubt sich ihr Gasthaus bestens zu empfehlen, mit der Versicherung, dass die hochverehrten Gäste bezüglich Unterkunft, Versorgung und Bedienung gute , reinliche Betten nebst guter Küche und echten Getränken volle Befriedigung finden werden ... Die Lage des Hauses zwischen Wald und Fluren, am Wege zum Volderer Wildbade , ist eine äußerst anmutige und gesunde ... Anna Angerer, Schützenwirthin. ' (Foto: Jacob Fränkl, Regensburg. um 1900.)

70. Auch der HofWindegg warein beliebtes Ausflugsziel, das auch heute noch seinern windigen Namen alle Ehre macht. Stolzissi: 'Am 7. November 1809 fand hier ein heißes Gefecht zwischen den Tirolerschützen und den Baiern oben auf Windegg im Plattenwalde und auf den Feldern des Angerer Bauern statt.' (Foto:

Otto Schuricht, Hall, um 1900.)

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71. Das Volderer Wildbad war in einer Art Pavillionsystem ganz aus Holz erbaut worden. Schon seit fünfhundert Jahren wurden hier die schwefel- und eisenhaitigen Quellen genutzt. Es war ein richtiges 'Bauernbadl', also eher für den ärmeren Teil der Bevölkerung. Doch auch höhergestellte Beamte und Akademiker aus Innsbruck und Hall besuchten das Volderwildbad, das seinen Badebetrieb bis nach dem Zweiten Weltkrieg aufrechterhalten konnte. (Foto: Stengel & Co. Dresden und Berlin, um 1900.)

72. Begeben wir uns wieder auf die andere Seite des Inn nach St. Martin im Gnadenwald. Die im Kern gotische Kirche ist seit 1337 urkundlich erwähnt und wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts mit dem Kloster der 'Waldschwesterri' verbunden. Sie brannte 1520 ab, wurde wieder aufgebaut, später barockisiert und gehört seit 1938 den Tertiär-Schulschwestern aus Hall. Im Vordergrund ist das 'Gasthaus Speckbacher' zu sehen. (Lithografierte Ansichtskarte, K. Redlich, Innsbruck, 1898.)

Josef Speckbacher' Geburtshaus.

73. Ein Stück weiter, in St. Michael, stand das Geburtshaus eines der berühmtesten Tiroler, nämlich das des Josef Speckbacher, an dessen Stelle 1959 von Hermann IIg die Speckbacherkapelle errichtet wurde. (Foto: Gregor Fischer, Innsbruck, um 1915.)

74. Zu guter Letzt gelangen wir noch ins Halltal und damit zum Ende unseres Rundganges um Hall. St. Magdalena war ehemals ein Frauenkloster , ursprünglich aber eine EinsIedelei. Mitte des 15. Jahrhunderts hielten hier die Augustinerinnen Einzug. Die Kirche wurde 1446 geweiht. Stolzissi schreibt dazu: 'Daran (an die Kirche) angebaut ist das einstige Kaplau- und Messnerhaus, das nun in Trümmern liegende Kloster der Augustiner-Nonnen. Das Kaplanhaus ist vom Waldhüter für Iss- und Halltal bewohnt, und dieser bietet den Salzbergarbeitern, Touristen und Wallfahrtern eine Art Restauration, natürlich nicht hotelartig, aber den Urnstanden angernessen, zufriedenstellend und freundlich.' (Foto: A. Stockhammer, Hall. 1914.)

75. Kaiser Franz 1. von Österreich besichtigte 1815 das Salzbergwerk und wurde auch auf den Zunderkopf geführt. An diesem Aussichtspunkt errichtete man zu seinen Ehren die Kaisersäule, die zuerst eine Pyramide aus Holz war, dann, 1838/39, durch eine Pyramide aus Steinquadern ersetzt wurde. (Foto: B. Lehrburger, Nürnberg bzw. Fritz Gratl, Innsbrnck, um 1900.)

Ija llta I - Ijerrenhaus

76. Die Herrenhäuser am Ende des Halltales wurden zwischen 1777 und 1781 nach einem Brand neu errichtet. Sie bestehen aus dem Herrenhaus (Königshaus ), dem Verwaltungshaus des Salzbergwerks und dem Wohnhaus. Stolzissi schreibt 1889: 'Als letztes Ereignis ist zu bezeichnen, der ungewöhnlich grosse Schneefall im Winter 1887/88, namentlich im Hallthale. Am 14. Februar trieben im besagten Thale die Schneelawinen gräulichen Unfug ... die Alleeanlagen vor dem Herrenhause wurden total zerstört ... Möge das das letzte Unglück sein am Salzberge von Hall! Glück auf!' Leider entschied die Generaldirektion der Österreichischen Salinen 1967 anders. Das Salzbergwerk wurde in diesern Jahr stillgelegt und so einem jahrhundertelangem Ringen mit dem Berg und den wirtschaftlichen Verhältnissen ein jähes Ende gesetzt. (Foto: A. Stockhammer, Hall, urn 1900.)

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