Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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87 Vom oberen Stockwerk eines Gebäudes am ehernaligen Alsterdamm - heute Ballindamm - führt der Bliek über das Südufer der Binnenalster, das ein weinig Atmosphäre von Venedig spüren läßt. Während im Vordergrund die ehemaligen Bootsanlegestege zu erkennen sind, sieht man hinten den Jungfernstieg. Die Binnenalster fließt unter dem Reesendamm mit den fünf WasserdurcWässen nach links in die Kleine Alster. Das stattliche Gebäude links ist das Eckhaus Jungfernstieg/Ecke Alsterarkaden, von denen einige Rundbögen zu sehen sind. Rechts hinter der Binnenalster befinden sich die Häuser in der Straße

Neuer Jungfernstieg auf der am 22. August 1908 abgestempelten Ansichtskarte.

Jungfernstieg

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88 Hamburgs Ähnlichkeit mit Venedig wird zum Teil durch die Fleete bestimmt. Diese schiffbaren Kanäle führen direkt an die Rückseite der Kaufmannshäuser. Der abgebildete Küterwall- heute westliches Alsterfleetufer nördlich der Ost-West -Straße - verläuft parallel zur Admiralitätsstraße und zum abgebildeten Admiralitätsstraßenfleet, heute Alsterfleet. Die Schiffe fahren an die Rückseiten der Häuser heran; und mit kräfugen Seilzügen in den Giebelspitzen werden die Waren bis ins obere Stockwerk gezogen. Die vielen Lastschiffe beliefern die Kohlenfirma Fr. Kahl am Küterwall.

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lüterwall

89 Diese alte Ansicht zeigt, wie nah die Kaufmannshäuser mit ihren Rückseiten an die schiffbaren Kanäle, die in Hamburg häufigen Fleete, heranreichen. Die Lastschiffe können so an das Haus heranfahren, daß man mit Lastwinden die Waren herausziehen und in die Speicher der jeweiligen Stockwerke ziehen konnte. Wenn die Ware das entsprechende Stockwerk erreicht hatte - die geöffneten Luken zeigen es an - konnte die Ware in den Speichern gezogen werden. Die Abbildung zeigt den Admiralitätsstraßenfleet, heute Alsterfleet, beim Küterwall zwischen Alsterfleet und Admiralitätsstraße. Sehr gut sind auf der Abbildung die ausge-

mauerten Gefache dieser Speicher zu erkennen.

90 Den Muhrenfleet bildet diese alte, am 20. August

1911 abgestempelte Ansichtskarte ab. Die Hausfassaden der Speicherhäuser, fast alle mit ihrer Giebelseite zum Fleet, so daß unter der Giebelspitze die Winsch zum Heben der zum Teil schweren Lasten eine erhöhte Stabilität erhält. Die Lastkähne, die Schuten, liegen zum Teil mit Stückgutware auf dem Fleet fest. Im Hintergrund links überragt der Turm von St. Katharinen, die sich ebenso wie die Speicher im Wasser spiegelt, die Häuser.

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91 Der 'Fleet an der Deichstraße' ist das Thema dieser alten Ansicht. Die alten Speicher des 17. und 18. Iahrhunderts rücken dicht an den Nikolaifleet heran. Die Fachwerkbauweise zeigt ein sehr differenziertes Bild, während der reine Klinkerbau unterhalb des Kirchturms van St. Jacobi wesentlich mehr Ruhe ausstrahlt. Die Häuser stehen zwischen der Straße Cremon und dem abgebildeten Nikolaifleet. Große Buchstaben weisen arn rechten Gebäude auf die Firmen Eckstein & Söhne, Cremon 24, und Kolbe & Biehl, ebenda, hin. Außerdem betrieben in diesem Gebäude Ernst Rensch

ein Zigarettenlager und Albert Lehmitz ein Geschäft für chirurgische Gummiwaren. Im zweiten Gebäude, Cremon 23, betneb Conrad Mûller eine Buchdruckerei. Im Hintergrund links überragt

der Rathausturm die nach dem Großen Brand von 1842 errichteten Gebäude.

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Fieet a./d. Deichstrasse

92 Neben dem Herrengraben- und Alsterfleet ist der Nikolaifleet einer der großen Fleete Hamburgs. Die Aufnahme zeigt die Fleetseite und die Gebäude an der Deichstraße, die durch ihre unterschiedliche Gestaltung zur Altstadt (links) bzw. zu den Neubauten nach 1842 gehören. (In der Deichstraße 44 entstand am 5. Mai 1842 der Große Brand von Hamburg der etwa ein Viertel der Stadt zerstörte.) Letztere fallen nicht nur durch die Zunahme der Größe auf, sondern sie besitzen auch nicht mehr die Fachwerkbauweise. Am rechts auffallenden hellen Gebäude weist die Aufschrift aufWalter Garms Lohnbäckerei in der Straße

Grimm 22 hin. Auffallend ist auch die Ansammlung von Schuten, mit denen Waren auf den Fleeten transportiert werden.

93 Die Abbildung zeigt ein Stück Alt Hamburg am Admiralitätsstraßenfleet - heute Alsterfleet - bei der Schaartorbrücke am Südende dieses Fleets. Während Schuten als Fleetlastkähne den vorderen Teil des Bildes bestimmen, zeigt sich an den Häusern ein sehr abwechslungsreiches Bild der zum Fleet ausgerichteten Fachwerkgiebel, die von Stockwerk zu Stockwerk vorkragen. Einige Häuser besitzen auch Veranden und Balkone. Im mittleren Bildteil kann man oberhalb des Wasserstandes die quaderförmigen Natursteinfundamente erkennen.

Hamburg.

F eet b. d. Scha rbri:c

94 Der Name der Straße Grimm geht zurück auf eine gleichnamige Insel im Wiesental bzw. in einer Sumpfniederung der einst hier hinund herfließenden Alster zur Elbe hin. Die Fleete sind sozusagen die Mündungsarme der Alster in die Elbe. Heute trägt ein Straßenzug am Nikolaifleet zwischen Gröninger Straße und der Katharinenbrücke den Namen Grimm. Noch heute ist hier ein Stück von Alt Hamburg erhalten. Die alte Ansicht zeigt den Nikolaifleet beim Grimm südlich der heutigen Ost-West -Straße, überragt vom Turm der St.Katharinen - Kirche.

95 Diese Ansichtskarte von 1941 bildet die Ellerntorbrücke ab. Sie überbrückt den Bleichenfleet und verbindet die westlich gelegene Düsternstraße mit der östlich gelegenen Straße Neuer Wall, die durch Aufschüttung mit Abtragungsmaterial der westlichen Wallanlagen entstanden ist. Die Spiegelung der rundbogigen Brücke läßt einen Hauch von venezianischer Romantik spüren. An EIbe, Alster und an den Fleeten kann man die Seelenverwandtschaft mit der reichen Handelsstadt am Mittelme

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