Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

7 Die südwestliche Befestigung an der Elbe war das Johannisbollwerk. Die Straße an der Elbe zwischen Vorsetzen als östlicher Verlängerung und Bei den Landungsbrükken trägt noch heute diesen Namen. Während im Vordergrund Kaianlagen und Schiffe im Niederhafen zu erkennen sind, ist über den Anlagen der Hochbahn die Englische Kirche zu sehen.

8 Während man das Johannisbollwerk hinter dem Schuppen noch erahnen kann, beginnen im Südosten van Alt Hamburg bei den rechts noch erkennbaren Landungsbrücken die Wallanlagen. Links vom ehemaligen St-Pauli-Fährhaus steigen hinter der U-Bahnstation Landungsbrücken bei der Jugendherberge - vor dem Krieg stand hier die Deutsche Seewarte - am Alfred-Wegener-Weg die Wallanlagen aus der Elbniederung auf. Von der Aussichtsterrasse hat man eine gute Übersicht über den Hamburger Hafen (siehe Band 1 dieser Hamburgreihe).

9 Diese Abbildung zeigt den Hafen mit Seewarte und dem St.-Pauli-Fährhaus. Während man rechts die Elbe und das ehemalige Fährhaus erkennt, überragt links auf den Wallanlagen die ehemalige Deutsche Seewarte diesen eindrucksvollen Standort. Die Seewarte wurde von 1879 bis 1881 gebaut. Das Gebäude befand sich an einem der schönsten Plätze in Hamburg, dem Stintfang. Links neben dem Fährhaus verläßt gerade eine Hochbahn den Bahnhof, der an der Reihung der runden Oberlichtfenster zu erkennen ist.

10 Auf der am 17. Januar 1916 abgestempelten Ansichtskarte sind das ehemalige St-Pauli-Fáhrhaus. die Hochbahn und die ehemalige, 1867 gegründete Deutsche Seewarte abgebildet. Nicht nur das Fährhaus zeigt eine beachtenswerte Architektur, sondern auch das Gebäude der 1912 eröffneten U-Bahn mit dem beeindrukkenden Treppenaufgang ist einen besonderen Hinweis wert. Links ist die KerstenMiles-Brücke zu erkennen, über der aufrecht das 1906 errichtete Bismarckdenkmal sichtbar wird. Man beachte den Höhenunterschied von der Ebene bis hinauf zu der Walloberkante! Dabei ist zu berücksichtigen. daß die

Wallanlagen überwiegend von Menschenhand aufgeschüttet und zum Schutze der Stadt gestaltet worden sind.

rrarnnur

St. P~uli-Fährhaus mit Hocnbahn und "e~warte I

11 Von Westen führt der Blick nach Osten am Bismarckdenkmal vorbei. Dabei zeigen sich über der Dachlandschaft sehr eindrucksvoll die Türme der Stadt. Während links der Rathausturm zu sehen ist, erkennt man nach rechts die Türme von St. Petri und St. jacobi. Rechts des Bismarckdenkmals stehen St. Michael, St. Nikolai und St. Katharmen. Das Bismarckdenkmal gilt als der Roland von Hamburg. Das 60 m hohe Denkmal mit der 15 m hohen Statue des Reichskanzlers wurde auf der ehemaligen Bastion Casparus errichtet.

I

r

12 Nur die Perspektive und das Format haben sich gegenüber der vorigen Ansicht verändert. Hinter dem eindrucksvollen 60 m hohen Denkmal mit der 15 m hohen Statue des Bismarckdenkmals, das am 2. [anuar 1906 enthüllt wurde, zeigen sich zwei Kirchen. Links überragt in der Neustadt von Hamburg der Turm von St. Michaelis die Häuser, während in der Altstadt nur der Turm von St. Katharinen zu sehen ist. Noch erkermbar sind auch die Menschen, die am Bismarckdenkmal spazierengehen.

13 Die Helgolandallee wird auf dieser alten Ansicht abgebildet. Sie führt von der Elbe hinauf zum Geestrücken und zu den Wallanlagen. Dabei unterquert sie die stattliche Kersten-Miles-Brûcke. Über dieser erhebt sich an dem heutigen Alfred - WegenerWeg die ehemalige Deutsche Seewarte, ein burgartiger Klinkerbau. Diese am 2. Oktober 1910 abgestempelte Ansichtskarte veranschaulicht sehr schön den parkartigen Charakter der südwestlichen Wallanlagen.

Ha b rg - Kersten- 1 es Brücke mit Seewarte.

14 Die Wallanlagen umschlossen Alt Hamburg ringförmig. Um die Stadt verlassen zu können, waren bewachte Tore eingelassen, zum Beispiel das von 1621 bis 1860 vorhandene Millerntor, von dem heute noch die klassizistische Wache mit dorisehen Säulen vorhanden ist. Über den abgebildeten Millerntordamm konnte man aus der Stadt heraus - bzw in diese hineinfahren. Hinter den Häusern überragt der Turm der St. - MichaelisKirche die Stadtlandschaft. Weitere Tore waren das Darnmtor, das Holstentor. das Ferdinandstor, das Steintor, das Klostertor und das Deichtor. Das viele Grün links deutet die Großen Wallanla-

gen an, die bis zum Sievekingplatz reichen.

15 Zwischen den Großen und den Kleinen Wallanlagen befindet sich der Sievekingplatz. Während sich im Rükken des Betrachters der KarlMuck-Platz (Musikhalle) befindet, sieht man vor sich hinter großzügig gestalteten Parkanlagen das Oberlandesgerichtsgebäude (Verfassungsgericht). Dr. Ernst Friedrich Sieveking (1836-1909) war Senator und Präsident des Oberlandesgerichts. Der Querbau mit Kuppel und Ecktürmen ist mit einem klassizistischen Portal auf Säulen mit Giebeldreieck im Rustikalstil erbaut. Rechts dahinter erkennt man den Turm der Gnadenkirche.

Hamburg

Oberlandesgericht

16 Die Hamburger Musikhalle steht am Gorch-FockWall (links) und dem KarlMuck-Platz (vorn). Karl Muck war ein berühmter Dirigent. Rechts der Musikhalle beginnt die Straße Darruntorwall. Bekannt ist die Musikhalle auch unter der Bezeichnung Laeisz-Halle. Um dieses Projekt zu realisieren, stifteten der Reeder Carl Laeisz und seine Gattin das Geld. Nach den Plänen der Architekten Haller und Meerwein entstand 1904-1908 die Musikhalle im Stil des Barocks.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek