Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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17 Die Stadtgräben wurden in den Wallanlagen zur Sicherung der Stadt zusätzlich geschaffen. Diese Sicherung zu überqueren war im Falle eines Angriffs besonders schwierig. Diese Stadtgräben durchziehen die Wallanlagen und stellen heute eine Bereicherung der stadtnahen Parkund Erholungslandschaft dar. Hier und da überqueren Brücken, z.B. beim Botanischen Garten, diese kûnstlichen Gewässer. Diese Iohannvan- Valkenborgh-Brücke ist auf der alten Ansicht abgebildet. Verstreut liegen Aussichtsterrassen an beiden Ufern des Stadtgrabens, ausgestattet mit schmuckvollen Pavillons.

Partie dm Stadlgraben

18 Auch der berühmte und beliebte Botanische Garten der Hansestadt befindet sich in den ehemaligen Befestigungsanlagen. Schon im jahre 1827 wurde der Botanische Garten angelegt, zeitgleich mit der Esplanade und dem N euen Jungernstieg. Der Botanische Garten entstand nördlich der Straße GorchFock-Wall und ist eine citynahe Grünanlage. Ein Rest des ehemaligen Stadtgrabens, der winklig wie ein Bumerang geformt ist, zeigt rechts von der dekorativen Eisenbrücke die früher hier vorhandene Bastion an. Im Hintergrund erhebt sich sehr eindrucksvoll ein Gebäude im Stil des Klassizusmus. Die Aufnahme wurde am 13. Au-

gust 1908 abgestempelt. Im Botanischen Garten - heute Alter Botanischer Garten wurden im Iahre 1906 das Botanische Museum und das Institut für Warenkunde eröffnet.

19 Diese historische Ansicht zeigt den Eingang zum Botanischen Garten am Dammtordamm, eingerahmt von zwei schmucken Pavillons. Dahinter befindet sich der Stephansplatz, der seinen Namen zu Ehren des Postmeisters trägt. An diesem Platz befindet sich auch die Post mit der turmartigen Eekgestaltung. Heute ist in diesem Gebäude das Postmuseum eingerichtet. Die Straße davor ist der

Gorch -Fock-Wall. Während rechts vorn noch ein Teil des ehemaligen Stadtgrabens mit großzügiger Treppe zu erkennen ist, erheben sich über den Dächern der Eingangspa-

villons Gebäude hinter dem Stephansplatz in der Dammtorstraße.

J{amburs

Botanischer (;jarlen und Post

20 Ein Schwachpunkt der Befestigungsanlage von Alt Hamburg war die Alster. Als man 1616-1625 diese Befestigung um die Stadt erweiterte, wurden in die Alster zwei Bastionen (Didericus und David) hineingebaut. Diese wurden später durch die Lombardsbrücke verbunden. Wáhrend 1688 eine hölzerne Brücke errichtet wurde, entstand 1865-1868 die heute noch vorhandene, aus Steinen errichtete Lombardsbrücke. Ihren Namen erhielt sie nach dem am rechten Alsterufer gelegenen Lombardhaus, einem Leihhaus. Von der Lombardsbrücke führt der Bliek über die Binnenalster zu Stadt mit dem Jungfernstieg. Die beiden großen

Türme links im Bild gehören der St.-Nikolai-Kirche, von der heute nur noch der Turm steht, und dem Rathaus.

21 Von einem höheren Standort an der Außenalster schaut man über das Bootshaus und die Lombardsbrücke zur Binnenalster. Hinter dieser ist die eindrucksvolle Stadtsilhouette mit dem Ballindamm (links) - bis 1947 Alsterdamm genannt - zu sehen. Dieser Straßenabschnitt wurde nach dem Großen Brand von 1842 am Ostufer der Alster mit Bauschutt der Hausruinen aufgeschüttet. Die abgebildeten Türme gehören von links nach rechts zur St.-PetriKirche, der St.-KatharinenKirche, dem Rathaus und der St. - Nikolai - Kirche.

°Binnen-Alster.

22 Auch diese historische Aufnahme zeigt die Binnenalster von der Lomhardsbrücke. Wàhrend im Vordergrund Bäume und Sträucher die parkartige Ausgestaltung der Zufahrtswälle zur eigentlichen Brücke zeigt, erkennt man links hinter der Binnenalster den Alsterdamm - ab 1947 Ballindamm - und rechts hinten den Jungfernstieg. Die drei großen die Stadtlandschaft überragenden Türme sind die van St. Petri, St. Nikolai und des Hamburger Rathauses. Das große Gebäude am Ballindamm hinter dem Segel ist das HapagHaus. Dieses wurde 1900-1903 nach Plänen des Architekten Fritz Höger, von

dem auch das Chilehaus entworfen wurde, errichtet. Albert Ballin war von 1899 bis 1918 der Generaldirektor der Hamburg-Amerika- Linie.

23 Die Lombardsbrücke zwischen der Außen- und Binnenalster erkennt man links im Bild von der Seite der Binnenalster in der Nähe des Neuen ]ungfernstiegs. Diese von 1865 bis 1868 aus Natursteinen errichtete Brücke ersetzte die hölzerne Vorläuferin und ist heute ein Kulturdenkmal von besonderem Wert. Sehr sehenswert sind auch die großen Kandelaber auf dem Brückengeländer. Die Passage unter der Brücke hindurch erlaubt regen Bootsbetrieb sowohl für den Personen- als auch für den Lastenverkehr aufbeiden Alsterbecken. Die Postkarte wurde am 23. Februar 1903 abgestempelt. Die Häuser am östlichen Ufer der Binnenal-

ster stehen am Alsterdamm, dem heutigen Ballindamm.

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24 Während im Westen und im Norden die ehemaligen Befestigungsanlagen zu großzügigen Parkanlagen umgewandelt wurden, fehlen diese im Osten der Stadt weitgehend. Hier wurden überwiegend Nutzbauten wie Kunsthalle, Hauptbahnhof, Blumenhalle und Markthalle (Deichtorhallen) errichtet. Die abgebildeten Gebäude stehen am Glockengießerwall zur Stadtseite hin. Das abgebildete Eckhaus ist das lloyd-Hotel. Kutschen beleben als einzige Verkehrsmittel den heute verkehrsmäßig übervollen Gleekengießerwall. Aber es gibt auch Straßenbahnen, die ab 1894 auf dieser Ringstrecke verkehren und deren Vorhan-

densein an den Oberleirungen abgelesen werden kann.

Hamburg

Giockengie!3erwall

25 Die Hamburger Kunsthalle steht am Gleekengießerwall/Ecke ErnstMerck-Straße. Links erkennt man Teile des als Allee gestalteten Glockengießerwalls und den Eingang zur Kunsthalle durch den tempelartigen Vorbau. Hinter einem breiten Vorplatz der Ernst-MerckStraße erhebt sich - durch ionische Säulen getragen die die Rotunde der Kunsthalle nach oben abschließenden Kuppel. Diese Anlage ist der aus Kalkstein 1914-1919 errichtete Erweiterungsbau des sich nach links anschließenden Altbaus von 1863-1868. Die Abbildung wurde um 1920 hergestellt.

26 Diese alte Ansicht zeigt die kühne Eisenstahl-GlasKonstruktion des 1906 der Öffentlichkeit übergebenen Hauptbahnhofs. Im Vordergrund rechts erkennt man den Glockengießerwall, während links die Ernst -Mer ckStraße zu sehen ist. Es verkehrt noch die Straßenbahn; und an der Ecke beider Straßen steht noch der heute nicht mehr vorhandene Pavillon. Die Häuser links hinter dem Bahnhofsgelände stehen am Hackmannplatz im Stadtteil St. Georg. Am linken Bildrand ist ein Teil des Deutsehen Schauspielhauses zu erkennen.

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