Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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27 Diese historische Ansicht zeigt den Hamburger Hauptbahnhof mit seiner Front am Glockengießerwall (vorn) und am Steintorwall. Wáhrend im Vordergrund der Uhrturm ebenso markant auffállt wie der Haupteingang mit der Halle und der Glaskonstruktion, zeigt sich hinten die Eisen-GlasKonstruktion des eigentlichen Bahnhofs, unter dem die Züge wie in einem hellen Lichthofhalten können.

28 Diese Luftaufnahme zeigt die St.-Nikolai-Kirche und die Innenstadt. Dieses Gebiet wurde ab 1188 als Neustadt besiedelt, so daß die St.-Nrkolai-Kirche die älteste Kirchengründung der Hamburger Neustadt ist. Links von der Kirche ist der Hopfenmarkt deutlich zu erkennen, dessen nördliche Begrenzung die Straße Neue Burg ist. Dieser Name weist auf die Gründung der Hamburger Neustadt westlich der Alster durch Graf Adolf lIL hin. Die Kirche wurde bis zum [ahre 1353 als dreischiffige Hallenkirche ausgebaut. In drei Luftangriffen von 1941-1943 wurde die Kirche zerstört, so daß als Mahnung gegen Krieg nur noch der 147 m hohe

Turm steht. Rechts im Bild ist der nach dem Kirchenheiligen benannte Nikolaifleet zu erkennen.

29 Der Hopfenmarkt im Westen der St.-Nikolai-Kirche ist als geschäftiger Wochenmarkt abgebildet. Dahinter erhebt sich stolz die noch nicht durch Fliegerangriffe zerstörte Kirche. TÜTen, Fenster, Turm und Türmchen haben Spitzbogen als Merkmale der Gotik. Aber es ist ein neugotischer Turm, der erst nach dem Großen Brand im [ahre 1842 entstanden ist. Die Pläne für diesen Turm lieferte der englische Architekt Gilbert Scott. Links im Bild erkennt man die Straße Neue Burg, die um die Kirche herum läuft und rechts an ihr wieder zum Hopfenmarkt führt. An dieser Seite verläuft heute die Ost-West-Straße.

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30 Diese alte Ansicht zeigt einen Bliek aufSt. Kathartnen, die sich hinter dem steilen Kai des Zollkanals erhebt. Die den Zollkanal überspannende Brücke ist die Jungfernbrücke. Zwischen den Häusern hinter dieser Brücke verläuft die Straße Steckelhörn. Nach links verläuft die Straße Bei den Mühren. Die St-Katharinen-Kirche ist eine der fünfHauptkirchen der Hansestadt. Sie wurde um 1250 zu ersten Mal erwähnt. Der abgebildete barocke Turm wurde in den jahren 1657 bis 1659 von Peter Marquardt geschaffen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Turmspitze in zwei Lufiangriffen getroffen und später wieder erneuert, so daß der Turm heute wieder seine Höhe von 115 m hat,

31 Die in Rauhreif getauchte weiße Winterlandschaft zeigt halb versteekt die Kirche St. Katharinen und links hinten auch den Turm von St. Nikolai. St. Katharinen wurde auf einer eingedeichten Marschinsel, Grimm genannt, errichtet. Grimm heißt heute noch ein Straßenzug hinter der Kirche rechts, der an diese Insel erinnert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm oberhalb der Uhr durch Sprengund Brandbomben zerstört.

32 'Hamburg im Licht' heißt das Thema dieser alten Ansicht, die die Kirchen St. Jacobi und St. Petri zeigt. Während von St. Petri hinten links nur der Turm zu erkennen ist, ragt im Vordergrund der angestrahlte Turm von St. Jacobi hervor. Sie wurde schon um 1255 urkundlich erwähnt und gehört mit der St.-Petri-Kirche zu den fünf Hauptkirchen der Hansestadt. Die in gotischen Bauformen errichtete Kirche erhielt später einen barocken Turm, der 1824 wieder abgetragen wurde. In den Iahren

1827 -18 2 9 bekam diese Kirche einen neugotischen Turmaufsatz, der im Zweiten Weltkrieg wieder - wie das Kirchenschiff auch - zerstört wurde. Die Karte wurde am 8. Oktober 1935 abgestempelt.

33 Die abgebildete St.Petri-Kirche ist eine der fünf Hamburger Hauptkirchen. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte im [ahr 1195. Später wurde St. Petri zu einer dreischiffigen gotischen Kirche ausgebaut. Nach dem Großen Brand von 1842, der auch diese Kirche zerstörte, erfolgte der Neubau in neugotischen Formen von 1844 bis 1849. Der Turm wurde erst 1873-1877 errichtet. Der 133 m hohe Turm erhielt 1941 bei einem Bombenangriff erhebliche Schäden.

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34 Die alte Ansichtskarte zeigt den Schaarmarkt und die St.-Michaelis-Kirche, die von den Hamburgern liebevoll 'Michel' genannt wird. Der Turm dieser Kirche ist

13 2 m hoch und gewährt eine großartige Aussicht von seiner Aussichtsplattform. Die Kirche wurde 1648-1673 im Stil des Barocks errichtet. Im Laufe der Geschichte ihres Bestehens wurde der 'Michel' zum Symbol Hamburgs, besonders der heimkehrenden Seefahrer. Die Kleinhausbebauung rechts - die Häuser sind trotzdem noch 3 bis 5 Stockwerke hoch - sind die alten Hamburger Fachwerkhäuser, die den Großen Brand von 1842 überstanden haben. Ein Neubau zwischen den Fachwerkhäusern weist schon auf die neue Bauweise hin.

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35 Der Hamburger 'Michel' hat eine sehr turbulente Geschichte. Am 10. März 1750 brannte sie nach einem Blitzschlag aus. Am 3. Juli 1906 zerstörte ein Großfeuer den Turm der Kirche. Der Einsturz des Turmes wird auf dieser Ansicht mit 3.10 Uhr nachmittags festgehalten. Der Brand des überwiegend hólzernen Turmes erfolgte durch Lötarbeiten, bei denen sich Dachpappe zwischen der Holzkonstruktion und der Kupferabdeckung entzündete und Feuer fing. Da der 'Michel' als Symbol Hamburgs gilt. war ein Wiederaufbau nicht in Frage gestellt. Trotzdem: 'Unser armer Michel!'

der Michaeliskirche in Hamburg.

Erbaut durch Sonnin 1751-62; durch Brand zerstört am 3. Iuli 1906.

36 Die Hamburger St.Michaelis-Kirche wurde nach Plänen des Baumeisters Ernst Georg Sonnin 1751-1762 in der Neustadt errichtet. Sie war schon die zweite Kirche an diesem Standort. Dem Zeitgeschmack entsprechend, wurde sie im Stil des Barocks gebaut. Es handelt sich um einen Saalbau in Form eines griechischen Kreuzes. Darüber ragt der imposante und weithin sichtbare Turm, auf dem oben eine Aussichtsterrasse eine großartige Rundsicht über die Stadt gewährt. Die Turmuhr dieser Kirche mit einem Durchmesser von 8 m gilt als größte deutsche Turmuhr. Die Karte wurde am 29. März 1933 abgestempelt.

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