Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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47 Die Reesendammbrücke, die Kleine Alster und die Alsterarkaden werden mit dieser Aufnahme dem Betrachter etwas nähergerückt. Auffallend sind nicht nur die vielen Kutschen auf der Reesendammbrücke, die heute durch Taxen ersetzt werden und die seit 1894 fahrende Straßenbahn, sondern auch die rundbogigen Alsterarkaden, die der Architekt Alexis de Chateauneuf nach dem Großen Brand von 1842 konzipierte. Unter dem Wort Reesendammbrücke ragt der Turm von St.Michaelis in die Höhe. Auffallend ist auch, daß sich im Vergleich mit dem vorigen Bild einige Ver-

änderungen an den Fassaden der Alsterarkaden vollzogen haben.

fiamburg.

Reesendammbrücke mil Hlsterarcaden.

48 Ein 'Bliek durch die Alsterarkaden auf das Rathaus' zeigt diese historische Aufnahme mit einem Poststempel vom 23. August 1939. Durch die Nahaufnahme einiger Arkadenbögen wird die Harmonie dieser von Architekt Alexis de Chateauneuf geplanten Arkaden hervorgehoben. Dem sachlich neuromanischen Stil passen sich auch die schlichten Säulen an. Im Gegensatz dazu stehen die ornamentalen Eisengitter, deren Wirkung durch die Schatten noch verstärkt wird. Das Rathaus im Hintergrund wirkt in dem Arkadenbogen wie ein eingerahmtes Bild. Im rechten Arkadenbogen zeigt sich die Fassade der ehemaligen Reichsbank.

49 Die Gedenkstele am Rathausplatz an der Treppe zur Kleinen Alster ist das Gefallenenehrenmal. Da die Aufnahme zur Zeit des Dritten Reiches entstanden ist, bezeichnet man den Platz vor dem Rathaus - die Bildunterschrift weist das aus Adolf-Hitler-Platz. Das Ehrenmal gilt den 40 000 Söhnen der Stadt, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Dahinter erhebt sich ein Teil der Alsterarkaden hinter der Kleinen Alster. Der Weg links führt über die Schleusenbrücke zur Poststraße. Die Aufnahme trägt den Poststempel vom 29. Dezember 1939.

50 Dieses Schrägluftbild vom St.-Nikolai-Turm zeigt links von vorn nach hinten die Börse, das Hamburger Rathaus, die Binnenalster und die durch die Lombardsbrücke getrennte Außenalster. Vom Rathausplatz führt nach rechts hinter der St.-PetriKirche vorbei die Mönckebergstraße entlang. Die Straße rechts von der Börse ist die Große [ohannisstraße, die in die Hermannstraße und schließlich in die Ferdinandstraße bis zum Glockengießerdamm führt. Die Aufnahme trägt das handschnftliche Datum vom 31. Juli 194-1.

51 Die Börse der Hansestadt Hamburg steht am Adolfplatz (links) und der Großen Johannisstraße (rechts) neben dem Rathaus, dessen Dach und Turm hinter der Börse zu erkennen sind. Die Börse entstand nach Entwürfen der Architekten Wimmei und Forsman 1839-1841. Später erfolgten Erweiterungsbauten. Die Abbildung zeigt die Südseite und den Turm mit der Uhr von Johannes Bossard. Das Gebäude befindet sich an einem für Hamburg hlstori schen Standort. Um das Gebäude zu errichten, mußten die Bauteile des ehemaligen Maria - Magdalenen -Klosters abgetragen werden.

Hambarg

52 Diese Ansichtskarte mit einem Poststempel vom 13. Juli 1916 zeigt die Ansicht der Börse vom Adolfplatz. Das Gebäude ist ein stattlicher einstöckiger Querbau im Stil der Neurenaissance. FünfRundbogenportale mit hohen Säulen bilden den Eingang, zu dem eine großzügig breite Treppe führt, Es scheint gerade Börsenbeginn zu sein, denn viele elegant gekleidete Männer mit Hüten streben dem Börseneingang zu.

~Mß.lJRO. Börse,

; ..... ~..... .

53 Die folgenden Bilder geben einen Einblick in das alte Hamburg. Es ist das Hamburg der Fachwerkhäuser des 17. und 18. [ahrhunderts, die den Großen Brand von 1842 überstanden haben. Es ist das Hamburg der Gänge und Hinterhöfe. Es ist aber auch das Hamburg der einfachen und armen Leute. Sie posieren im berühmten 'scheeben Steebel' (schiefen Stiefel). der am Johannisbollwerk stand.

54 'Der scheebe Stebe!' jetzt nur mit einen 'e' geschrieben - ist ein etwas geräumiger Innenhof Viele Sprossenfenster weisen zum Innenhof und lassen Licht in die Wohnungen der engen Hinterhöfe. Dicke Fachwerkbalken bilden die Gefache für das Backsteinmauerwerk. Rechts kragt das erste Stockwerk über dem Erdgeschoß hervor. Steg und Hof sind gepflastert. Eine Kindergruppe, begleitet von einer Frau, zeigt sich dem Fotografen. Das ist ein Dokument aus der Zeit um die Jahrhundertwende.

PIlt-Hamburg

De scheebe Stebel,

55 Der Amidammachergang befand sich zwischen dem Ebräerstab und der Wexpassage. Der Gang verlief parallel zum Alten Steinweg. Während sich rechts schon neuere gemauerte Häuser zeigen, erkennt man links Fachwerkhäuse~ deren oberes Stockwerk vorkragt und mit schönen Erkern verziert ist. Die Pflasterung sieht sehr ordentlich aus. Für die Hygiene vor der [ahrhundertwende reichte es allerdings nicht, denn auf dem zu engen Raum erzeugten zu viele Einwohner zu viele Abwässer.

56 Von der Steinstraße zwischen Speersort und Steintorwall führen einige Durchgänge zum abgebildeten Hinterhof. Dieser befand sich in der Steinstraße 25. Während links und rechts die Hofhäuser in der althergebrachten Fachwerkbauweise entstanden sind, die den Großen Brand im [ahre 1842 überlebt haben, zeigt sich im Hintergrund schon ein mehrstöckiger Neubau nach dem Brand. Um in den Hof zu gelangen, muß man von der Steinstraße durch den niedrigen Gang gehen, der unter der Hofseite des Vorderhauses erkermbar ist. Die einzelnen Wohnungen sind über kleine Treppen zu erreichen.

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