Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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57 Ansichtskarten von Alt Hamburg zeigen immer wieder Gänge und Höfe, die den Großen Brand von 1842 überstanden und das Zeitalter der Fotografie dadurch erreichen konnten. Es sind meistens Fachwerkensembles, die niedriger als die Gebäude an der Straßenseite und baulich häufig sehr verfallen waren. Die Aufnahme zeigt ein langes Fachwerkhaus mit Dachgauben, die eine Art Reihenhaus darstellt. Erreicht wird der Hofüber die Steinstraße 41. Am Ende des Weges kann man den kleinen Durchgang erkennen, in dessen hellem Licht sich eine Person abhebt.

HIt-Hamburg Hof Sleinslraße 41

58 Auch diese alte Ansicht zeigt den Hof Steinstraße 41. Der Beobachter ist auf dieser Aufnahme dem Durchgang etwas näher gekommen. Die Fachwerkbauweise des 17. und 18. Jahrhunderts zeigt ein abwechslungsreiches Bild. Während das Langhaus links nur eine Etage umfaBt und darüber schon das Dach mit Gauben zu sehen ist, umfaBt das rechte Gebäude ein weiteres Stockwerk, das zum Hof vorkragt. Auch auf dieser Abbildung ist der Hof gepfhstert bzw. mit Platten ausgelegt; und eine Gaslaterne ist auch schon vorhanden.

RIt-Hamburg

59 Auch dieser abgebildete Hamburger Hofist über die Steinstraße zu erreichen gewesen. Die alte Ansicht zeigt den HofSteinstraße 79, in dem Brühnings Testamentswohnungen eingerichtet waren. Wàhrend das straßenseitige Vorderhaus mehrere Stockwerke umfaßt und nach oben vorkragt, sind die Testamentswohnungen sehr niedrig gehalten. Dadurch gelangt viel Licht in diese Hinterhöfe. Aber ein idealer Lebensraum für Menschenkinder waren die Höfe sicher nicht.

FUt-Hambura Hof SteinslraBe 79

(Bührings Testamentswohnungen)

60 Die Mahlenstraße verbindet die Steinstraße und den Burchardplatz. Die Abbildung zeigt eine Partie dieser alten Straße mit drei- bzw. viergeschossigen Häusern. Auch diese Häuser sind in Fachwerkbauweise errichtet und im Lauf der Jahrhunderte baufällig geworden. Urn den Häusern eine höhere Stabilität zu geben, sind die Giebelseiten der Häuser durch sich überkreuzende Mehrfachgebinde abgestützt. Auch dieser Straßenzug hat den Großen Brand von 1842 überstanden.

IUt.Hamburg MohlenhofstraBe mit abgestützten Häusern

61 Dieses Foto von Alt Hamburg bildet einen Hof in der Springeltwiete, die von der Steinstraße zur Burchardstraße führt, ab. Dabei verläuft die Springeltwiete (Twiete bedeutet Passage, enger Gang) in ihrem südlichen Teil zwischen den Flügeln und durch den Toreingang des Sprinkenhofs entlang bzw. hindurch. Die alte Idylle zeigt die Fachwerkbauweise der Hinterhofhäuser, die sowohl zum ersten als auch zum zweiten Stockwerk vorkragen. Damit möglichst viel Helligkeit in die Zimmer dieses Hinterhofs gelangt, gibt es zahlreiche vielgegliederte Sprossenfenster. Der Innenhof ist mit Platten ausgelegt; und eine Gaslaterne sorgt in der Dunkelheit für Licht in diesem Hof.

Rit-Hamburg

Hof in der SpringeHwiete

62 Die Krameramtswohnungen östlich der St.Michaelis-Kirche gehören zu den bedeutendsten erhaltenen Häusern von Alt Hamburg aus dem 17. jahrhundert. Sie haben den Großen Brand von 1842 und auch den Zweiten Weltkrieg überstanden und gelten als bedentendes Hamburger Kulturdenkmal. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 20. Mai 1939 zeigt die Krameramtswohnungen, die von der Straße Krayenkamp abgehen. Das Gebäudeensemble der ehemaligen Zunft der Krämer ist im Fachwerkbaustil errichtet. Es hat vorkragende erste Stockwerke und sehr viele Fenster, die möglichst viel Licht in die engen und deshalb düster wirkenden Hinterhofhäuser und in die Wohnungen fallen lassen sollen.

63 Diese Ansicht von Alt Hamburg zeigt den Paradieshof, der die Straßen Alter Steinweg und Michaelisstraße verbindet. Man schaut durch einen Torbogen in den Paradieshofhinein und erblickt ein einheitlich im Fachwerkstil mit Backstemen ausgemauertes Gebäudeensemble. Die mehrstöckigen Häuser auf der rechten Straßenseite kragen von Stockwerk zu Stockwerk etwas vor. Viele Sprossenfenster bestimmen die mit dem Giebel zur Straße stehenden Fassaden. Zahlreiche Personen - viele Kinder beleben den kleinen und stilvollen Paradieshof auf der am 10. [anuar 1940 abgestempelten Ansichtskarte.

64 Der Schulgang ist die Verbindung der Düstern Straße, die über den Schulgang und den Kugels Gang mit der Wexstraße verbunden ist. Die alte Ansicht zeigt den Schulgang 8 mit angrenzenden Häusern dieses Stücks Alt Hamburg. Das Gebäude Schulgang 8 ist ein Traufhaus mit einem kleinen Erker. Die Türen sind seitlich versetzt. Das Fachwerkgebäude kragt im ersten Stockwerk etwas vor. Auffallend sind die vielen Sprossenfenster, die sowohl im Erdgeschoß als auch im ersten Stockwerk die ganze Langseite ausfüllen und betonen. Auch die übrigen Gebäude im Schulgang sind Fachwerkhäuser. Das ganze Ensemble des 17. und 18.

[ahrhunderts wird von modernen, höheren Neubauten nach 1842 überragt.

65 Die Reirnerstwiete verbindet die Straße Bei den Mühren und die Katharmenstraße. Sie überbrückt den Katharinenfleet und den Nikolaifleet; und hinter der Reimersbrücke steht die St.Nikolai-Kirche, von der man über den Dächern links den Turm erkennen kann. Während man links noch die Fachwerkbauten des 17. und 18. [ahrhunderrs mit vorkragenden ersten, zweiten und dritten Stockwerken erkennen kann, sind die Gebäude rechts schon nach dem Großen Brand von 1842 errichtet und viel höher gebaut worden. Die Ansichtskarte wurde am 18. Juni 1910 abgestempelt.

66 Die Speckstraße verband früher die Kaiser- WilhelmStraße mit der Caffemacherreihe. Nur noch von dieser Straße ist die Speckstraße als Teil erhalten geblieben, da der südliche Straßenabschnitt überbaut worden ist. Das abgebildete Haus Nr. 60 ist das Geburtshaus des Komponisten Johannes Brahms. Es ist ein fünfstöckiges Fachwerkhaus. Die beiden oberen Stockwerke befinden sich unter dem Dach. Auffällig ist

die Anordnung der Fenster. Das Gebäude ist siebenzeilig. Durch die Sprossenfenster fällt relativ viel Licht in die Wohnungen.

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