Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg/Hamburg-Altstadt
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5995-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Altstadt'

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77 Hoch über der Straße führt das Schienensystem der U-Bahn entlang. Die alte Ansicht zeigt den Rödingsmarkt. Rechts vorn ist die UvßahnHaltestelle gerade noch zu erkennen. Während rechts die Straße Großer Burstah abzweigt, führt die U-Bahn im Bogen über den Mönckedammfleet in den Mönckedamm hinein. Die gerade Straße links im Bild ist die Straße Alter Wall, die auf die Binnenalster zuführt.

78 Die vom Weltpostverein herausgegebene Ansichtskarte zeigt den Hopfenmarkt zwischen der Kirche St. Nikolai (rechts) und der Straße Kleiner Burstah. Dichtes Gedränge herrscht auf dem

einst sehr beliebten Markt, auf dem Händler ihre Waren in Kisten, Fässern und Körben anbieten. Auch Hopfen wurde viel gehandelt, denn Hamburg hatte z.B., weil Bier reiner als Wasser war, im [ahre 1376 insgesamt 457 Braumeister. Im Hintergrund erkennt man die stattliche Bebauung der nördlichen Marktseite. Laternen aufhohen Eisenkandelabern beleuchten in der Dämmerung und Dunkelheit den großen Platz.

Verlag u Lichtdruck v, Rnackstedt &: 1.ätber. Hamburg. J 241.

79 Die Straßen Großer und Kleiner Burstah stellen eine eigenartige Namengebung dar, die auf ein Ereignis im Mittelalter zurückgeht. Damals versuchten junge Bauern von südlich der Elbe das Stadtleben zu stören, so daß es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen und dem Ruf 'Buur stah!' (Bauer, steh oder bleib stehenl) kam. Gestade der Bauern, die hier mit Schiffen anlegten, um auf den Märkten ihre Waren zu verkaufen, ist eine andere Erklärung. Daher der Name Burstah, der sich auf zwei Straßen übertrug. Die Abbildung zeigt die Straße Großer Burstah. Links erkennt man

die Nr. 80 an der verkehrsreichen Kreuzung mit der Einmündung zur rechts abzweigenden Straße Rödingsmarkt. Im Hintergrund erkennt man den Turm van St. Nikolai; und vor dem Haus unterhalb

des Turmes biegt die Straße Kleiner Burstah nach rechts ab.

.7(amburg.

qr. ßurstah.

80 Auch diese Aufnahme zeigt die Straße Großer Burstah. Die nach dem Großen Brand von 1842 errichteten Gebäude haben drei bzw. vier Stockwerke. Die Fenstergestaltung mit Gesimsen und den klassizistischen horizontal abschließenden Fassadenoberkanten läßt eine grundsolide Bauweise erkennen. Ganz besonders interessant ist das Geschäftshaus hinten in der Bildmitte. Der symmetrische Aufbau der dreizügigen Schmalseite mit Ecktürmen und Kuppelaufbau gibt dem Gebäude ein sehr repräsentatives Aussehen. Auffällig sind die vielen Geschäfte in dieser Straße auf der am 4. November 1905 abgestempelten Ansichts-

karte. Im Straßenverkehr dominieren noch die Fußgänger und die Straßenbahn.

81 Das Thaliatheater steht in der RosenstraßelEcke AIstertor am pferdemarkt. Das Bild zeigt links die Straße Roboisen, während sich rechts der pferdemarkt befindet. Das abgebildete Gebäude wurde im]ahre 1912 errichtet,

wenn auch das Thaliatheater an diesem Standort schon seit 1843 geführt wird. Auffàllig ist die klassizistische Fassade mit acht ionischen Säulen, auf denen ein Architraph mit einem gleichschenkligen Giebeldreieck ruht. Zwischen den beiden Säulen rechts und links stehen zwei Statuen.

82 Der Neue Wall befindet sich zwischen dem Bleichenfleet und dem Alsterfleer bzw. zwischen dem}ungfernstieg und der Stadthausbrücke. Der Blick führt über die belebte Einkaufsstraße Richtung Alster. Die gleichmäßig vier Stockwerke habenden Gebäude sind nach dem Großen Brand von 1842 entstanden. Sie zeigen eine sehr abwechslungsreiche und zugleich interessante Fassadengestaltung. Gerade und gebogene Fensterabschlüsse bzw. durch Säulen aufgelockerte Fenster strahlen viel Harmonie aus, während in den Erdgeschossen überwiegend Geschäfte eingerichtet sind. Die Ansichtskarte wurde am 24. Februar 1915 abgestempelt.

83 Diese in der Reihe 'Oliette' von Tucks Postkarten herausgegebene Ansicht des Stadttheaters zeigt eine Kunstpostkarte von Charles E. Flower. Das Theater lag in der Nähe des Dammtors in der Dammtorstraße. Es wurde 1827 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel durch den Hamburger Baumeister Carl Ludwig Wimmel, dem Erbauer der Börse, errichtet. 'Der schmucke Bau birgt in seinem Inneren dekorative, geschmackvoll gehaltene Räume,' steht auf der Rückseite. Später wurde das Stadttheater mehrfach um- und angebaut; und als Staatsoper ist es heute allen Hamburgern besser bekannt.

84 Der Blick führt aus einem oberen Stockwerk eines Gebäudes am Neuen Jungfernstieg über die Südwestecke der Binnenalster zum Jungfernstieg (rechts) und dem Alsterdamm

(links), heute Ballindamm genannt. Neben den vielen Bootsstegen an der Binnenalster fillt vor allem der Alsterpavillon auf Die Türme im Hintergrund kennzeichnen van links nach rechts St. Jacobi, St. Petri und das Rathaus. Links von dem großen Gebäude am rechten Bildrand beginnt die Straße Große Bleichen. Die Aufnahme wurde am 27. Dezember

192 3 abgestempelt.

Hamburg

Alter Jungfernstieg

85 Man könnte mit gutem Gewissen sagen, daß diese Ansicht der Paradebliek van der Alster ist. Man schaut vom erhöhten Standort über den Jungfernstieg, der durch eine Baumallee von der Alster abgetrennt ist. Hier befindet sich auch der Alsterpavillon, dessen Symmetrie auch an dieser Seite auffàllig ist. Obwohl die Ansicht mit dem Poststempel vom 8. September 1917 schon sehr alt ist, geht der Alsterpavillon auf eine Erstgründung im [ahre 1799 zurück, demfünfweitere Gründungen bis heute folgten. Sehr deutlich ist der ehemalige Alsterdamrn,

heute Ballindamm genannt. zu sehen, der von St. Jacobi und St. Petri überragt wird.

86 Eine moderne und damit jüngere Aufnahme zeigt diese Ansichtskarte vom ]ungfernstieg vorn rechts und dem Ballindamm im Hintergrund. Wáhrend der Pavillon im Vergleich zur vorigen Aufnahme ein schlichtes Aussehen erhalten hat, sticht die Fassadengestaltung der Häuser am Ballindamm besonders ins Auge. Buntes Treiben zeigt sich am ]ungfernstieg. Neben den vielen Passanten fallen auch die vielen Autos auf Der Turm von St. jacobi überragt in der Bildmitte die Hausdächer.

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