Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Hafen

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Hafen

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Hamburg-Hafen
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5880-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Hafen'

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98. Das Afrikahöft ist auf dieser alten Ansichtskarte abgebildet. Höft bedeutet soviel wie Ecke oder Spitze. Es ist die Spitze des Ufers zwischen dem India-Hafen mit dem 995 m langen Afrikakai und dem 1876 eingerichteten Südwesthafen (11,5 ha) mit dem Togokai. Der Bliek führt die Duckdalbenreihe entlang zur EIbe. Während an den Dalben sowohl ein Segelschiff als auch ein Dampfer festgemacht haben, liegt rechts im Bild am Höft ein weiterer Dampfer fest, hinter dem man die Lagerhalle und Kräne dieses für beide benachbarten Häfen markanten Punkt erkennen kann. Rechts des Segelschiffes kann man den Bug eines Schiffes auf der Elbe durchschimmern sehen.

99. Der Hansahafen liegt zwischen dem India- und Segelschiffhafen auf dem östlichen Teil des Kleinen Grasbrooks am linken Elbufer. Der Hafen wurde im Jahre 1893 auf einer Fläche von 36.5 ha errichtet. Die drei Kais sind der 575 m lange Bremer Kai, das Lübecker Uter und der I 620 m lang O'Swaldkai. Letzterer ist nach Bürgermeister O'Swald (1832-1923) benannt worden. Der Bremer Kai wurde 1909 eröffnet, während der O'Swaldkai 1898 eingeweiht worden ist. Die Aufnahme zeigt eine Ansammlung von Schiffen unterschiedlicher Größe und Funktion beim Ent- bzw. Beladen eines Seeschiffes. Das Foto wurde vom Lübecker Ufer mit Bliek zur Elbe aufgenommen.

100. Die alte Ansicht zeigt das Südufer der EIbe mit der Werft Blohm & Voß auf dem Steinwerder. Während mehrere Schlepper die Elbe beleben, zeigt die Abbildung als zentrale Aussage der großen Krahn der Werft, der eine Tragkraft von 250 000 kg hat. Dahinter sind mehrere Kräne zu erkennen, die zur Montage von Schiffen dienen. Links neben dem großen Dampfschiff wird ein kleinerer Dampfer entladen. Diese Arbeit übernimmt ein schwimmender Saugbagger. Die rechts neben ihrn stehenden niedrigcn Schuten übernehmen die Massengüter. Am rechten Bildrand liegt ein Schiff, das noch nicht fertiggestellt ist und auf der Werft die Endmontage erhält.

101. Für die immer größer werdenden Seeschiffe war und ist es ein Leichtes, mit einem Elblotsen in den Hafen zu gelangen. Schwieriger war es, die jeweiligen Hafenbecken zu erreichen. Dabei rnüssen die größeren Schiffe von einern Schlepper - manchmal auch von mehreren - gezogen werden, wie man es auf der alten Ansicht aus dern Hamburger Verlag Hans Andres erkennen kann. Auch am hinteren Ende wird der Lampfer gezogen und in die richtige Position bugsiert. Viele Schiffe haben wegen ihrer Größe erhebliche Schwierigkeiten, in die gewünschte Position zu kommen. aus der sie dann den jeweiligen Kai erreichen.

102. Die Abbildung von ca. 1940 zeigt die Ausreise des Turbinensehnelldampfers 'Cap Arcana' der HamburgSüdamerika-Linie. Abschied findet immer zwischen den Abreisenden und den meist geliebten Zurückbleibenden am Kai bzw. - auf der Postkarte - auf dem Schwimmponton der St-Pauli-Landungsbrücken statt. Es sind nicht nur Verwandte und Freunde, sondern auch Neugierige, Geschäftspartner oder nur an der Seeschifffahrt und am Hafen interessierte Personen. Um in die gewünschre Fahrtrichtung zu gelangen, müssen die Seeschiffe im Hafen gezogen oder auch gedreht werden. Diese Aufgabe übernehmen die kleinen. wendigen und mit starkem Motor ausgerüsteten Schiepper. die das Seeschiff an einer langen Trosse in die gewünschte Position ziehen.

103. Der Hamburger Freihafen ist auf dieser Grafik und Bildrnontage dekorativ festgehalten. Der Betreiber des Freihafens war die Staatliche Kaiverwaltung. Die Bilder zeigen die wirtschaftlichen Aktivitäten bzw. Bauwerke im Freihafengelände. Von links sind das Löschen bzw. Beladen der Seeschiffe von Waren, die Hamburger Speicherstadt, Schuppen- und Krananlagen für die Güterlagerung und -bewegung abgebildet. Bismarck selber hatte sich in den Verhandlungen um den Norddeutschen Bund (1867) dafür eingesetzt, daß die drei Hansestädte - und damit auch Hamburg - außerhalb der gemeinschaftlichen Zollgrenzen einen eigenen Zollbezirk haben sollen.

104. Oben: Robert Miles Slomann ist der Begründer der hamburgischen Atlantikschiffahrt (1793). Er gründete im Jahre 1836 die 'Segler-Paketfahrt Hamburg-New York'. Aus dieser Pioniert at entwickelte Slomann eine bedeutende Reederei, die sein Sohn weiterführte. Er war der bedeutende Reeder dieses Unternehmens. Ab 1847 gründete Slomann die 'Hamburg-Amerika-Paketfahrt-Aktiengesellschaft'. Vor allem Segelschiffe wurden auf dieser Route eingesetzt. Als Schiffsmakler unterhielt er weltweite Verbindungen. Die Abbildung zeigt links die Zusammenarbeit Slomanns mit anderen Linien und rechts weitere unternehmerische Aktivitäten. In der Mitte ist die regelmäßige Dampferverbindung von Hamburg mit Ländern und Häfen am Mittelmeer grafisch festgehalten.

Unten: Die Südamerikaroute wurde durch die Anerkennung der revolutionären Staaten in Süd- und Mittelamerika durch die USA aufgewertet und brachte dem Hafen Hamburg eine erhebliche Handelsentwicklung. Die Hamburg-Südamerikanische Darnptschiffahrts-Gesellschaft' wurde im Jahre 1871 gegründet. Dieses Unternehmen entwickelte sich schon bald zur zweitgrößten Reederei der Hansestadt. Die Schiffe dieses Unternehmens liefen schwerpunktmäßig Brasilien und die La-Plata-Mündung mit Buenos Aires an. Ca. 1926 betrug die Tonnage dieser Reederei 200 000 BRT. Berührnt sind die sogenannten 'Cap-Schnelldarnpfer", zu denen die Cap Arcona, Cap Polanio und Cap Norte gehörten. Die Anschrift lokalisiert diese Reederei in der Straße Holzbrücke 8.

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