Hamm in alten Ansichten Band 1

Hamm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Bernhard Droste
Gemeente
:   Hamm
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3333-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamm in alten Ansichten Band 1'

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ZUM GELEIT

Der Bildband 'Hamm in alten Ansichten' zeigt Hamm und Umgebung zu 'Großvaters Zeiten'. Die umsichtig ausgewählten und hier erstmals veröffentlichten Bilder sind eine Fundgrube an Erinnerungen und geschichtlicher Überlieferung. Sie zeigen unsere Heimat im vergangenen Jahrhundert und um die Wende zum 20. Jahrhundert. Die kulturgeschichtliche Tradition unserer Stadt wird in Bild und Text lebendig und vermittelt einen Einblick in die Vergangenheit, der unseren Horizont erweitert und zum Nachdenken anregt. Das Verständnis unserer eigenen Geschichte trägt aber auch dazu bei, die Erfordernisse einer

menschlichen Stadt zu erkennen, denn Kommunalpolitik ist angewandte Heimatliebe.

Dank und Anerkennung gebührt unserem Heirnatforseher Bernard Droste, dem es in unermüdlicher Arbeit gelang, Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu bauen. Sein Bildband 'Hamrn in alten Ansichten' wird somit zum Bindeglied zwischen Tradition und Fortschritt in unserer gemeinsamen Stadt.

DI. Günter Rinsche M.d.L. Oberbürgermeister der Stadt Hamm

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Stadtplan um 1900.

1. Hamm wird 1759 in dem 'Staatslexicon' von Johann Hübners wie folgt beschrieben: Hamm, große Stadt ohne Mauern, und guter Paß an der Lippe, in der Grafschaft Mark, dem Konige in Preussen gehorig. Sie liegt 9 Meilen von Herforden, 4 Meilen von Lippstadt, und so viel von Münster, an den Mûnsterischen Gränzen, hat wohlhabende Einwohner, einen vermogenden Rath, und ein Gymnasium, reformierter Religion.

Çj FaSS aas 'l!Jes/ft!en!arzd Ham:n, Nordentor.

Willkommen im Westfalenland

Wo Dir die hehren Eichen winken, Wo Du aus treuer Mädchenhand Erhälst àen besten aller Schinken J

2. 'Es gibt daselbst gute Schinken, die man in Holland Hammen nennet; ingleichen wird auch daselbst viele Leinewand gemacht, und gut Bier, Keut genannt, gebrauet, welches in die benachbarten Länder häufig verführet wird. Anno 1734. den 11. Sept. brannten hier in einer Zeit von 4 Stunden 200 Häuser ab'.

3. Im Bild aus dem Jahre 1903 sehen wir die Südstraße mit der Ahsebrücke in Höhe der jetzigen städtischen Grünanlagen. Die Südstraße, Bundesstraße 63, war schon im Mittelalter eine Fernstraße, die von Wer! nach Münster führte und am Südentor die Stadt Hamm erreichte. Um den Verkehr noch stärker nach Hamm zu ziehen, wurde diese Straße im 18. Jahrhundert in Richtung Wer! bis zum heutigen Südfriedhof gepflastert. Der weitere Ausbau erfolgte erst in den Jahren 1828-1830.

Hamm i. W.

Groûe W<!ststraß<! mil Café Metropol

4. Nach dem Bau des Bahnhofs weitete sich der Ortskern durch die Errichtung von weiteren Banken und größeren Geschäftshäusern in westlicher Richtung aus, so daß das Westentor nun zum Mittelpunkt der neuen 'Harnrner City' wurde. Im Vordergrund sehen wir in gelungener Architektur das damalige Schuhhaus Viehoff mit dem Café Metropol am Westentor. Heute beginnt dort die Fußgängerzone, die die Weststraße zu einer Einkaufsstraße macht.

5. Am Ostentor - im Bild Blickrichtung Ostenallee - stand zwischen den beiden Wasserläufen 'Stadtgraben' und 'Verbindungsgraben' - früher 'kleine Ahse' genannt - die Ölmühle Messe & Gebrüder Vogel. Sie wurde 1862 erbaut und war bis 1915 in Betrieb. Zu der Ölmühle gehörte eine Seifenfabrik, die sich in dem Gebäude der jetzigen Klostermühle Bruno Pohl befand. Auf dem Grundstück der ehemaligen Ölmühle erhebt sich heute ein Bibliotheksgebäude, das am 30. September 1966 fertiggestellt wurde. Die zweckmäßige architektonische Lösung fand allgemein Beachtung.

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6. Die im 13./14. Jahrhundert erbaute Georgskirche, seit 1912 Pauluskirche, war immer Mittelpunkt der Stadt Hamm. Rund um dieses Gotteshaus befand sich der Friedhof, wo über Jahrhunderte die Toten beigesetzt wurden. Diese Begräbnisstätte wurde 1800 aufgegeben, der Platz eingeebnet und dann mit Lindenbäumen alleeartig bepflanzt. Beim Luftangriff auf Hamm ist am 30. September 1944 auch die Pauluskirche getroffen und teilweise zerstört worden. Der Turm geriet in Flammen und brannte aus.

7. Bei dem großen Stadtbrand am 16. April 1741 wurden auch die vier alten Glocken der damaligen Georgskirche in Flammenmeer vernichtet. Drei Jahre später erhielt diese Kirche drei neue Glocken, die in Münster gegossen worden waren. Im Ersten Weltkrieg mußten zwei dieser Glocken zur Herstellung von Kriegsmaterial abgegeben werden. In einem Gottesdienst am 24. Juni 1917 nahm die Gemeinde Abschied von ihren Glocken. Das Foto erinnert an diesen Tag. Wir sehen zwischen den Glocken die Presbyter, von links nach rechts: Althoff, Güthemke, Baukloh, Frackmann, Biehaut, P1entz, Wulff, Droste und Terbruggen.

8. Das alte Hammer Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg am 5. Dezember 1944 durch Bomben zerstört. Es war einer der letzten Profanbauten des alten Hamms, Der Heimatdichter Eduard Raabe beschrieb in Hammer Mundart das alte Rathaus so: Et öllste davan, dat is dat Hus am Markt met didn dieken Sdulen, dai do styif un mästig stoht wie ein paar fette Rotshiirens ut diär eisten Stüierklasse. In den unteren Gewölbegängen des Rathauses wurde 1887 der 'Ratskeller' eingerichtet, der eine beliebte Gaststätte für jung und alt war.

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