Hamm in alten Ansichten Band 2

Hamm in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Maria Perrefort
Gemeente
:   Hamm
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6700-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamm in alten Ansichten Band 2'

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19. Bahnhofstraße, 1959

Die Luftaufnahme zeigt den Blick von Süden über die Bahnhofstraße, den Westring und die Friedensstraße (heute Heinemannstraße) zum Kanal und zur Lippe. Links, mit der konkav geschwungenen Stirnseite, ist das Kaufhaus Müller-Hamm (früher Alsberg) zu sehen, rechts daneben das Kaufhaus Müller-Wipperfürth und die Kaufhalle mit der Markise. In dem langgestreckten Gebäude, rechts hinter der Kaufhalle, war damals das Arbeitsamt untergebracht, später sollte es die Volkshochschule aufnehmen.

20. Westentor, 1959

Die Ansicht bietet den Blick von Norden auf die Kreuzung am Westentor, links die Martin-Luther-Kirche und rechts derWestentorbunker. Bei der mehrspurigen Straße im Vordergrund handelt es sich um den Westring, der in den dreißiger [ahren noch ebenso begrünt war wie seine Verlängerung in den Südring. Auf dem Gelände im Zentrum, wo früher das Landratsamt aufragte, ist ein großer moderner Flachdachbau entstanden, in dem Grüter & Schimpf ihre Oberbekleidung für Herren und Knaben anboten; dahinter entstand zwischen 1964 und 1967 der Stadtwerke-Bau. Links führt die Martin-Luther-Straße in Richtung Marktplatz. An der Ecke Westentor/ Westring versuchte man in der Nachkriegszeit sozusagen aus der Not eine Tugend zu machen und stockte die ehemals mehrgeschossigen Häuser gar nicht wieder auf.

21. Hamm,1959

Aus noch größerer Entfernung zeigt diese Aufnahme die Innenstadt Hamms von Südwesten nach Osten. Eine Orientierung ermöglichen der Busbahnhof vorn im Bild und daneben das charakteristisch über drei Ecken gestaltete Postgebäude; links davon befand sich das Gelände, auf dem früher die Brauerei Mark lag. Weiter nach Osten am Westenwall ist die Isenbeck-Brauerei zu sehen, und mit Mühe lässt sich nahe der Oststraße noch der Schornstein der Kloster-Brauerei erkennen. Hinten in der rechten Bildpartie ragt am Stadtrand das gerade fertig gestellte neue Oberlandesgericht auf - 1959 das höchste Gebäude der Stadt und auch 2002 nach dem Umbau noch das höchste Bürohaus.

22. Marktplatz, 1 927

Das Foto zeigt die Westseite des Marktplatzes, den Arkadenbau des Rathauses links im Bild, in der Mitte das Polizeirevier Mitte in der alten Wache und rechts ein kleines Gebäude, wo früher die Fleischscharne untergebracht war. 1805 erhielt Landbaumeister Pistor für den Bau der Wache die offizielle Genehmigung, hatte aber ursprünglich ehrgeizigere Pläne. Er hatte nämlich vor, nicht nur das Areal der Wache zu bebauen, sondern auf dem gesamten Grundstück bis zur Weststraße einen doppelgeschossigen klassizistischen Mehrzweckbau zu errichten; dieser sollte ebenso wie das benachbarte Rathaus auf repräsentative Weise mit einem Laubengang ausgestattet sein.

23. Kirchstraße,1928

Ein deutliches Beispiel für den Wandel im Stadtbild und für eine urbane Angleichung an die Erfordernisse des Straßenverkehrs ist die Kirchstraße (heute Museumsstraße ), die bis zum Kriegsende 1945 kaum mehr als eine Gasse darstellte. Sie führte parallel zur Schulstraße (heute Stadthausstraße) auf den Nordf1ügel der Pauluskirche zu, deren Turm gerade renoviert wurde. Das Areal innerhalb des Gevierts dieser beiden Straßen, des Marktplatzes und der Brüderstraße war ziemlich eng bebaut; das Stadthaus ganz links im Bild, in dem unter anderem das von der Brüderstraße aus zugängliche Museum untergebracht war, konnte 1927 weitgehend fertig gestellt werden. Man hoffte darauf, dass die Apotheke an der Straßenecke umziehen würde, so dass die gesamte Front des Verwaltungsbaus von der Kirchstraße her zu sehen sein würde. Einen Teil der Straßenverbreiterung besorgten die Bomben des Zweiten Weltkriegs.

24. KleineWeststraße, 1927

Die Fotografie zeigt die Nordseite der Kleine Weststraße (heute Martin-Luther-Straße) vom Markt aus in Richtung Sternstraße. Vorne rechts lag das im Parterre mit neogotischen Fenstern ausgestattete Rathaus (heute Sparkasse), daran schlossen sich einige Häuser der Stadtgemeinde Hamm an. In dem großen traufenständigen Haus war ehemals der Stadtkeller untergebracht, den die Stadt Hamm 1899 erwarb. Dort mietete der Museumsverein Räumlichkeiten an und öffnete diese 1901 für das Publikum. Mehr als fünfzehn [ahre waren die Museumssammlungen hier untergebracht. An der Kleine Weststraße Nr. 10 führte der Wirt Franz Beltrop das "Restaurant zum goldenen Stern" .

25. KleineWeststraße, 1927

An der Ecke Südstraße 2/Kleine Weststraße lag das so genannte Neue Rathaus, seit 1885 ein Gebäude der Stadtverwaltung; vorher hatte hier das Kreisgericht getagt. In der Kleine Weststraße Nr. 1 bot HenrietteAdams ihre Lebensmittel an; das Backsteinhaus dahinter, Nr. 3, gehörte der Firma Renningholtz & Co, zu deren Hof die schmale Gasse von der Straße führte. In der Kleine Weststraße Nr. 5, dem dritten der eingeschossigen traufenständigen Häuser, war seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Schule der "Israelitischen Gemeinde" Hamm untergebracht, durch die ein Zugang zur Synagoge führte. Im Hintergrund ist die Martin-Luther-Kirche deutlich zu erkennen.

St. Marienhospital. Hamm i. W.

Haupteingang

26. Marienhospital, Haupteingang, zwanziger jahre

In den zwanziger [ahren des 20. Jahrhunderts entschied sich die katholische Kirchengemeinde für einen Krankenhausneubau, der 1931 abgeschlossen werden konnte. Bereits 1927 wurden große Teile des neuen katholischen Krankenhauses eingeweiht. Die Ansichtskarte zeigt den neuen repräsentativen Haupteingang mitTreppenhaus.

27. Krankenzimmer im Nassauer Hof, Nassauer Straße 17,29. März 1932

Nachdem das Wegerhoffsche Haus an der Brüderstraße als Krankenstube aufgrund der grassierenden Cholera für die medizinische Versorgung in Hamm nicht mehr ausreichte, kaufte Pfarrer Belmann Mitte des 19. Jahrhunderts für die katholische Kirchengemeinde den so genannten Nassauer Hof von den Geschwistern Louis und Friederike Bodelschwingh. Von 1852 bis in die dreißiger [ahre des 20. Jahrhunderts diente er als Krankenhaus, selbst dann noch, als längst stattliche Erweiterungsbauten errichtet worden waren. Das Innere des Krankenzimmers, das ehemalige Esszimmer der märkischen Adelsfamilie Dölberg resp. Suidthausen mit dem denkmalträchtigen Kamin, wurde 1932 anlässlich des bevorstehenden Abbruchs fotografisch festgehalten.

28. Firma Schneider & Co, undatiert

Die Orientierung wird bei dieser Aufnahme dadurch erschwert, dass heute keines dieser Häuser an der Königstraße zwischen Süd- und Sternstraße mehr existiert; alle sind der Parkfläche vor dem St.-Marien-Hospital gewichen. Ganz rechts, in der Königstraße Nr. 1 dem Elternhaus des OB Heinz Diekmann (19 S 2-19 S4), hatte Schneidermeister Heinrich Diekmann sein Geschäft, dann schloss sich die Kohlenhandlung Junior an, und schließlich folgte an der Königstraße 7 die Schlosserei der Gebrüder Schneider, die dort seit 1898 schmiedeeiserne Laternen produzierte. 1966 verkaufte die Firma ihre Räumlichkeiten an der Königstraße und an der Nassauerstraße 12 an die Stadt, 1968 zog sie in die Nähe des Hammer Hafens. Wohl 1969 wurden die alten Gebäude abgerissen.

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