Hamminkeln in alten Ansichten

Hamminkeln in alten Ansichten

Auteur
:   Eduard Hellmich
Gemeente
:   Hamminkeln
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5700-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamminkeln in alten Ansichten'

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9. Früher gab es in dem kleinsten Dorf eine Spielschar. Und jeder Verein, der auf sich hielt, lud einmal im Jahr zu einer Aufführung ein. Da gab es Stücke, die zu Tränen rührten und deftige Spektakel, die den Saal zum Toben brachten. Der Kriegerverein war damals Kulturträger in Hamminkeln. Bei 'vaterländischen Ereignissen' wurden erhebende Bühnenstücke aufgeführt. Das Bild zeigt Hamminkelner Bürger nach der Aufführung des Theaterstücks 'Königin Luise' im Innenhof der Friedenshalle Neu im Jahre 1909. Ermutigt von dem Erfolg, spielte man später das Theaterstück 'Die 11 Schillschen Offiziere', rührend und mit viel Elan. Stehend, oben, von links: Willi Schneider, nicht bekannt. Stehend darunter: Louis Schneider, OUo Schmidt, Berta Gülcker, Walter Schmidt, Johann van Clewe und Wilhelm Dahlhaus. Unten sitzend: Willi Finke , Fräulein Buttenborg, Siegmund Marchand und Johannes Schmidt.

10. Im Jahre 1992 feierte der Männergesangverein 'Bleib treu' Hamminkeln sein l00jähriges Bestehen. Seit der Gründung hat der Verein das Gemeinschaftsleben in der Gemeinde bereichert. Der M. G. V. war immer für alle Bürger offen, unabhängig von Stand und Religion, und war Motor für viele Darbietungen in der alten Friedenshalle. Die Sänger ließen sich mit ihrer Vereinsfahne 1911 vor der Friedenshalle Neu fotografieren. Obere Reihe, stehend, von links: Hubert Phlippen, Fritz Köster, Hermann Köster, Hans Neu, August Behling, Louis Schneider, Fritz Kammeier und Hans Schmidt. Mittlere Reihe: Ernst Gülcker, Johann Schüring, Richard Kloppert, Hugo Köster, Hermann Höpken, Willi Bovenkerk, Heinrich Aldenpass, Johann Tellmann, Heinrich Rüsken und Salomon Marchand. Untere Reihe: Sigmund Marchand, Gerhard Tellmann, Gerhard Bovenkerk, Jakob Marchand, Lehrer Seipke, Fritz Vietor, Friedrich Michelbrink, David Marchand und August Isselhorst.

11. Den 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. feierte man 1897 in der Friedenshalle Neu mit einem Bühnenstück, mit echten Uniformen und verliehenen Orden der Veteranen, erfolgreich in Szene gesetzt durch den 'Hamminkelner Gesangverein',

Hamminkeln

Poststraße mit Schule

12. Am 15. April 1912 wurde das neue Schulhaus der evangelischen Schule an der Poststraße, der heutigen Mehrhooger Straße, bezogen, in dem zunächst vier Klassen unterrichtet wurden. Links im Bild die Gebäude der Feldschlösschen-Brauerei Kloppert.

13. Zu einer Gruppenaufnahme vor dem evangelischen Schulhaus an der Mehrhooger Straße, das am 15. April 1912 eingeweiht wurde, stellen sich hier die Schülerinnen und Schüler im Jahre 1925 mit ihrer Lehrerin Katharina Gutt dem Fotografen. Katharina Gutt kam 1911 als Lehrerin von Berlin nach Hamminkeln; sie war eine geschätzte Lehrerin und heiratete 1926 den Lehrer August Paulussen.

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Molkerei.

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14. Die 'Gruß aus ... '·Karten gehören zum Typ der ältesten Ansichtskarten, es sind noch aufwendige Lithographien. Gleich drei HamrninkelnerMotive sind hier vereint: Molkerei, Bahnhofund Kriegerdenkrnal, die um 1900 neben den Kirchen markantesten Punkte HamminkeIns.

15. Das Haus Bergfrede hat seinen Namen von einem Bergfried, eine turmartige Anlage, die als Speicher oder Kornkammer diente und in Kriegszeiten auch als Schutzraum genutzt wurde. Das hohe Alter dieses ehemaligen Gutes belegen zahlreiche Urkunden, so siegelt 1515 ein 'Johann up den Berchfred' eine Schöffenurkunde in Hamminkeln. Das wohlproportionierte Haus, ein Bau aus dem 18. Jahrhundert, zweigeschossig und mit Walmdach und Glockentürmchen versehen, verfiel nach 1960 und wurde ein überwucherter Trümmerhaufen. Von 1884 bis 1925 war Haus Bergfrede an Familie Rigaud verpachtet.

16. Um 1850 nahm die katholische Bevölkerung Hamminkeins zu. Da man keine eigene Kirche und Schule besaß, ging oder fuhr man nach Loikum oder Wesel zur Kirche. Der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus konnte durch die Schenkung eines Grundstücks durch den Landwirt Heinrich van Nahmen und durch die großzügige Spende der Witwe Arnold Meyer aus Mehr realisiert werden. Die Kirche St. Maria Himmelfahrt wurde am 4. Juli 1895 geweiht. Es ist ein neugotischer Bau in dunkelroten Ziegelsteinen, mit Spitzbögen, Säulen, Kapitellen und Maßwerk. Das Foto entstand um 1895.

17. Der Hochaltar der katholischen Pfarrkirche zeigt sich hier im typischen neugotischen Geschmack der damaligen Zeit. Eindrucksvoll sind die drei großen Glasfenster im Chor, mit Szenen aus dem Marienleben.

18. Seit 1892 besteht das Gasthaus van Nahmen. Es wurde durch Heinrich van Nahmen direkt neben der katholischen Kirche errichtet. 'Darnit die Kirchenbesucher bei schlechter Witterung und im Winter vor bzw. nach dem Gottesdienst auch Erfrischungen zu sich nehmen können', so heißt es in der Begründung für die Einrichtung der Gaststätte. Vom 28. Juli 1892 bis 17. September 1894 diente der Saal der Gaststätte van Nahmen der katholischen Kirchengemeinde als Notkirche.

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