Hamminkeln in alten Ansichten

Hamminkeln in alten Ansichten

Auteur
:   Eduard Hellmich
Gemeente
:   Hamminkeln
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5700-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamminkeln in alten Ansichten'

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39. Eine imposante Aufnahme der Männer-Schützengesellschaft Hamminkeln vor der Mühle Wissing. Seit 1840 wurde an der Vogelstange Wissings-Mühle um die Königswürde geschossen. Zum letzten Schießen trafen sich die Schützen dort im Jahr 1987. Dieses erste Foto wurde 1903 autgenommen 'Zur Erinnerung an die ISO-jährige Jubelfeier der Männer-Schützengesellschaft'. Das Königspaar im Jubiläumsjahr waren die Mühlenbesitzer Hermann und Dorothea Wissing. Der Turm der Mühle Wissing ist im Mittelalter (ca. 16. Jahrhundert) als Wehrturm errichtet worden.lm 19. Jahrhundert wurde er zu einer Windmühle umgebaut. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Antrieb der Mühle aufDampfkraft umgestellt. Bis 1920 hatte die Mühle noch Flügel. Von da ab lief die Mühle bis 1981 mit Elektrobetrieb. Seit ca. 1830 ist die Mühle im Besitz der Familie Wissing. Heute dient sie der jüngeren Familie Wissing zu Wohnzwecken.

40. Der Männerschützenverein Hamminkeln wurde 1753 gegründet und hieß früher MännerSchützengesellschaft. Die Aufnahme von 1911 zeigt die Thronabholung während des Schützenfestes vor der Gastwirtschaft und Brauerei Klappert. Eine Uniform gab es für alle Schützen noch nicht, man ging in Zivil mit Schützenhut und heftete sich ein Abzeichen ans Revers.

41. Auch die Hamminkelner Kinder hatten ihr Schützenfest; hier ein Gruppenbild vom Kinderschützenfest 1926 an der Mühle Weßling. Von links: Gertrud Isselhorst, Willi Schmidt, Emil Krebber, Elfriede Kloppert, Alfred Kloppert, Heinrich SchaffeId, Elfriede Schmidt, Heinrich Kohlenbrander, Fritz Kammeier, Luise Schneider, Theo Michelbrink und Konrad Kohlenbrander.

42. Der Jungschützenverein wurde 1703 als Verein der 'Jungergesellen von harn Minckele' - so die Inschrift auf der ältesten Plakette - gegründet und ist damit der älteste Hamminkelner Verein. 1962 mußte man feststellen, daß es nur noch wenige Junggesellen in Hamminkein gab; so änderte man die Statuten und nahm auch jungverheiratete Männer auf. Name: Jungschützen. Dieses Gruppenfoto entstand vor der Brauerei Kloppert 1903; König war Bernhard Klein-Hesselink und Königin Elise Münder.

43. Engelbert Reeh erwarb 1911 den Schlotinenhof, in der Nähe des heutigen Weikensees gelegen. Das prächtige Gebäude, hier um 1930, brannte am 24. März 1945 durch Kriegseinwirkung ab. Im Bild links Engelbert Reeh, in der Mitte sein Sohn Heinrich.

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44. Die heutige Marktstraße hieß früher Poststraße. Links im Bild, mit den Bäumen vor dem Haus, Haus und Gaststätte Neu, rechts daneben Haus Höpken. Im Haus der Gastwirtschaft Neu war bis etwa 1880 das erste Postamt von Hamminkeln untergebracht. An der Stelle des Eckhauses rechts befindet sich heute das Textilhaus Bückmann.

45. Die alte Schenkwirtschaft 'Zur Friedenshalle' an der Marktstraße wurde 1853 gebaut und hatte viele Zimmer für die große Familie Neu. Zur Straße hin waren die Gasträume, und als Anbau gab es einen großen Festsaal, die 'Friedenshalle", mit einer Saalkegelbahn. Die Gaststätte ist untrennbar mit dem Namen Neu verbunden, die unzählige Veranstaltungen, wie Familien- und Vereinsfeste , in ihren Räumen ausrichtete. 1988 wurde die alte Friedenshalle nachzweijähriger Bauzeit durch den imJahre 1983 gegründeten Förderverein Bürgerhaus Hamminkeln e. V. durch das moderne Bürgerhaus Friedenshalle ersetzt. Die Gaststätte und die übrigen Gebäude der Familie Neu wurden abgerissen. An gleicher Stelle entstand ein neues Gebäude, das heute gewerblich genutzt wird. Im Bild rechts Müller Hermann Höpken, daneben Gastwirt Hans Neu, 4. von links Salomon Marchand.

46. Die 'Bürgerfeuerwehr' , zu der alle männlichen Bürger zwischen 18 und 60 Jahren verpflichtet waren, konnte im Sommer 1922 einen Brand mit den verwahrlosten Geräten und Ledereimern nicht mehr löschen. Dies war der Anlaß für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Hamminkeln am 31. Juli 1923. Das erste Spritzenhaus war bis 1927 auf der Marktstraße, danach brachte man die Geräte an der Mehrhooger Straße unter, heute sind sie im Feuerwehrgerätehaus an der Bislicher Straße. Zweiter von links auf dem Foto von 1927 ist Klempnermeister Wilhelm Uferkarnp, der 1. Führer und Wehrleiter. Insgesamt zählten damals 27 Handwerker und Gewerbetreibende zur Freiwilligen Feuerwehr Hamminkeln.

47. So sah die Marktstraße in den zwanziger Jahren aus, mit Kopfsteinpflaster und einer engen Kurve. Im ersten Haus rechts, Haus Wölker (siehe auch Bild 4), befindet sich heute eine Gaststätte und im Haus dahinter Haus Aldenpass/Eichas (siehe auch Bild 76), nach einem Umbau seit 1991 das Hamminkelner Reisebüro. Das Gebäude links im Bild war ein Haus im Gerneindeeigentum, allgemein Lehrerhaus genannt, weil darin nacheinander mehrere Lehrerfamilien wohnten. Abgerissen im Mai 1940 (wie Haus zu Bild 52). Die Marktstraße wurde damals auch 'Brornrnstroot' genannt. Die Feuerwehr und der 'Pitterkasten' waren auf dem hinteren Bereich des jetzigen Grundstücks Blumen Opgen-Rhein, Marktstraße 10, zu Hause. In Anlehnung an die Insassen im Gefängnis, die eine Strafe 'abbrummen' mußten, kam der Volksmund zu der Bezeichnung 'Brommstroot'.

48. Das Kaiserliche Postamt im Hamminkein um die Jahrhundertwende. Als Postagent verwaltete Fritz Schmidthals die kleine AußensteIle Hamminkeln. Er versah seinen Dienst nur als Privatmann und erhielt dafür ein festes Gehalt. Nach seinem Tod im Jahr 1922 wurde seine Tochter Erna, später allen als 'Tante Erna' bekannt, seine Nachfolgerin bis zum 3. Juli 1953. Auf dem Bild von etwa 1913, von links: Wilhelm Dahlhaus, Postbeamter, Wil helm Hewing, Aushelfer bei der Post, Heinrich Schiebes, Anstreichermeister, Lehrer Heitmeyer (Vater von Pastor Ernst Heitmeyer) und Fritz Dahlhaus, Postbeamter. Das Haus Diersfordter Straße 1 steht heute unter Denkmalschutz.

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