Hamminkeln in alten Ansichten

Hamminkeln in alten Ansichten

Auteur
:   Eduard Hellmich
Gemeente
:   Hamminkeln
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5700-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamminkeln in alten Ansichten'

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59. Am 1. April 1921 gründeten elf Hamminkelner den Schießsportverein 'KKS Schießclub Um die Ecke ', der sich ab 1931 Schießclub 'Admiral von Lans' nannte, nachdem der Admiral anläßlich seines 70. Geburtstages Ehrenmitglied wurde und dem Verein gestattete, seinen Namen zu führen. Hier ein Erinnerungsfoto aus den zwanziger Jahren, eine Flasche 'Zielwasser' erhöhte die Trefferquote der Schützen. Obere Reihe, von links: Karl Mengeler, Wilhelm Overkamp, Schwieg, Albert AIdenpass und Ludwig Pollmann. Mittlere Reihe: Wilhelm Kloppert, Johann Kloppert, Anton Rath, Josef Reinartz und Michael Reinartz. Untere Reihe: Fritz Kloppert, Alfred Kloppert, Ludwig Pollmann und Ewald Kloppert.

60. Im Haus Ringenberger Straße 7 betrieb Ludwig Pollmann eine Schenkwirtschaft. Die Gartenwirtschaft mit Kegelbahn war 1912 ein einladender Ort, man traf sich nach Feierabend vor dem Haus zum Plausch und Bier. Die Gaststätte, die auch Vereinslokal der Sportschützen war und in dessen Garten sich ein Schießstand für die Schützenvereine befand, schloß um 1975. Heute ist in dem Haus eine Fahrschule untergebracht.

61. Ein stattliches Anwesen war der Blekerhof im Heiderott, im Besitz der Familie van Nahmen; durch Kriegseinwirkung brannten am 24. März 1945 die Gebäude nieder.

62. Hier Wohnhaus und Stellmacherwerkstatt der Familie Schneiders, erbaut 1800. Der Stellmacher war der Karosseriebauer, der 'Automechaniker' früherer Jahrhunderte. Er fertigte landwirtschaftliche Geräte verschiedenster Art an; Karren, auch Pflüge und Leiterwagen wurden in der Werkstatt von Schneiders hergestellt, Die größte Kunstfertigkeit bestand in der Anfertigung von Wagenrädern, die den gelernten Handwerker forderte. Heute werden hier die 'Karossen der Neuzeit' repariert. 1912 wurde das Foto gemacht. Von links nach rechts: Eheleute Johanna und Heinrich Schneiders mit Sohn Friedrich, in der Mitte Großvater Hermann Schneiders (geboren 1845), Sohn Wilhelm und ein Geselle, alle 'mett Klompen an de Füt'.

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63, An der Ecke Bislicher Straße und Mehrhooger Straße stand bis 1926 das Haus mit der Bäckerei und Kolonialwarenhandlung von Friedrich Abel, heute Bäckerei Weck. Rechts im Bild Bäckermeister Abel mit seiner Frau. Daß Werbung keine Erfindung der Neuzeit ist, beweisen die Reklameschilder am Haus, wobei der Hinweis auf 'Kaiser's Brust Cararnellen' besonders auffällt. Auch die Firmenleitung 'Maggi' hätte ihre Freude an diesem Bild.

64. Die Bebauung vor der evangelischen Kirche an der Marktstraße hat sich im Laufe der Jahre total verändert. Das Foto von 1910 zeigt noch einen Teil der alten Häuserzeile, das Manufakturwarengeschäft von Hermann Höpken, der sich mit seiner Frau Martha und den Kindern (Martha links und Elisabeth, verh. Schmidt rechts) vor seinem Geschäft fotografieren ließ. 1968 wurde das Wohn- und Geschäftshaus abgerissen. Links außen: Gaststätte 'Zur Friedenshalle' Neu.

Çuf Weissensiein bei J(amminkeln.

65. An der Bundesstraße 473 von Hamminkeln nach Weselliegt links das Gut Weißenstein, dessen Geschichte bis in das Mittelalter zurückreicht. Zum Gut gehörten im 18. Jahrhundert 200 Morgen Land- und Forstbesitz. Damals war ein 'Geheimrat Becker' Besitzer. 1872 kaufte Otto Rigaud das Gut von dem WeseIer Kaufmann Timmermann. Bereits zwölf Jahre später übernahm der Sägemühlenbesitzer J. Kleinhager aus Essen das Anwesen und danach war die Familie Küster Eigentümer. Das prächtige Gutshaus aus dem 19. Jahrhundert erinnert an eine großstädtische Villa, existiert aber nicht mehr. Sie wurde 1953 wegen zu hohen Unterhaltungsaufwandes abgerissen.

66. Schräg gegenüber dem Haus Gut Vogelsang, heute an der Kreuzung B 473/Brüner Straße gelegen, stand das imposante Wohnhaus der Familie Büscher, Gut Rott, das Ende März 1945 durch Kriegsereignisse abbrannte. Die idyllische Aufnahme wurde um 1900 gemacht.

67. Ein 1875 erbauter Hof war der Tinnefeldshof', der dem Bau der Bundesautobahn in Höhe der Autobahnbrücke über die B 473 weichen mußte. Damit wurde auch das Wohnhaus beseitigt, das Adolf Effing, der Großvater des letzten Eigentümers Hermann Effing, 1875 mit selbstgeformten Feldbrandsteinen bauen ließ. Das Foto entstand im Sommer 1916.

68. Das Gut Röpling, versteekt im Heiderott gelegen, gehört zu den ältesten und größten Höfen in Hamminkein. Bereits 1339 wird der Hof 'Ropelvic' urkundlich erwähnt. Röpling hat über Jahrhunderte seine Eigentümer gewechselt, vom Stift Vreden im Mittelalter, über die Herrn van de Wall im 18. Jahrhundert, bis hin zur preußischen Staatsdomäne im 19. Jahrhundert. Das Gutshaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das abgebildete Gutshaus ist heute eine Ruine.

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