Hamminkeln in alten Ansichten

Hamminkeln in alten Ansichten

Auteur
:   Eduard Hellmich
Gemeente
:   Hamminkeln
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5700-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamminkeln in alten Ansichten'

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69. Das Wahrzeichen HamminkeIns ist die Mühle Weßling. Es ist die Windmühle mit.dem Knick, mit dem charakteristischen Schwung der Turmmauer. Tatsächlich ist die Form des Turmes merkwürdig und wahrscheinlich die Korrektur eines Planungsfehlers. Vermutlich hatte sich gezeigt, daß der Hamminkelner Wind für den Antrieb nicht ausreichte und man 'höher hinaus' mußte. Wenn man die Mauerschräge weitergeführt hätte, wäre für das Räderwerk kein Platz mehr gewesen. Also konnte man nur lotrecht aufstocken. Erbaut wurde die Mühle ca. 1840. Als 1928, die damals neuzeitlichen Jalousienflügel durch einen Sturm schwer beschädigt wurden, verzichtete man auf den Windantrieb und arbeitete bis in die sechziger Jahre mit Motorkraft weiter. Die Mühle gehörte früher zum Gut Rott und ist seit 1908 im Besitz der Familie Weßling. Rechtsvorgängerin war die Müllerfamilie Höpken. Der Hamminkelner Verkehrsverein har die Mühle Weßling als Vereinsemblem gewählt. Das Foto entstand in den zwanziger Jahren.

70. Die traditionellen Arbeiten des Schmiedes sind längst aus dem Dorfbild verschwunden. Bis in die sechziger Jahre wurden noch Pferde beschlagen, es war die Zeit des Arbeitspferdes. Die Aufnahme entstand im Januar 1926 vor der Schmiede Kamps, an der Blumenkamper Straße, die 1794 von Johann Nikolaus Kamps gegründet wurde und heute in der sechsten Generation geführt wird. Zwischen dem Gründungsjahr und heute liegt ein technischer und struktureller Wandel. Hatte man vor fast zweihundert Jahren mit einer Dorfschmiede begonnen - zu deren Betriebsausstattung die Esse mit dem Amboß, der Hammer und die Beschlagzange gehörten - so paßte man sich in den folgenden Jahren den Veränderungen der Zeit an.

71. Unter der Anleitung einer fachkundigen Schwester, rechts auf dem Stuhl sitzend, lernten junge Frauen aus Hamminkeln Erste Hilfe in der Friedenshalle Neu. Erste Erfolge sind sichtbar, so präsentieren sich einige Teilnehmerinnen bereits mit diversen Verbänden, ganz rechts werden Tropfen auf einen Löffel gezählt. Das Foto wurde vor etwa siebzig Jahren aufgenommen.

72. Seit über einhundert Jahren beschäftigt sich die Firma Loskamp mit Holz und Bauen. 1881 gründete Bernhard Bauhaus eine Schreinerei mit gleichzeitiger Landwirtschaft und Handel mit Baustoffen aller Art. Die Baumaterialien wurden mit dem Pferdefuhrwerk vom Bahnhof Hamminkein zum Tebbenhof transportiert. Die Entfernung war groß und der Weg beschwerlich. Aus diesem Grund erwarb Bernhard Loskamp, als Mitinhaber der Firma Bauhaus-Loskamp, vom Ökonom Bovenkerk das Grundstück an der Ringenberger Straße. 1923 konnten der Betrieb und das Wohnhaus bezogen werden. Das Foto zeigt die Schwestern Maria und Betty Loskamp um 1930 vor dem heutigen Firmensitz.

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73. Kaum zu glauben, heute steht hier das Geschäftshaus von Ludger Bückrnann, Eckc Markstraßef Diersfordter Straße. Das bescheidene Haus errichtete Gerhard Bovenkerk für sich und seine Familie 1890. Im September 1930 wurde das Anwesen von Anna van Nahmen (Bückmann) erworben und es erfolgte der Umbau in ein Geschäftshaus, das ständig erweitert und aufgestockt wurde. 1963 erfolgte der Generalumbau mit heutiger Schaufensterlage .

74. Der "Iurn-Verein Hamminkeln' schloß sich in den dreißiger Jahren dem 'Hamminkelner Sportverein' an und bildete innerhalb des Vereins eine leistungsstarke Abteilung, die bei Turnieren immer gut abschnitt. Von 1926 stammt diese Gruppenaufnahme und sie zeigt, von links: den damaligen Hauptlehrer Gustav Schippers, Vorturner Brüggemann, Heinrich Hochstein, Hermann Kloppert, Fritz Kammeier, dahinter Wilhelm Knüfer, Alfred Kloppert, dahinter Willi Reinartz, Theo Michelbrink, Heinrich Schlebes, Hans Phlippen, Fritz Kaninenberg, Fritz Kloppert, Ewald Kloppert, Hermann Bovenkerk, Walter Gülcker, Ludwig Pollmann und Ernst Pollmann (Turnwart). Das Gebäude im Hintergrund ist die Friedenshalle Neu.

75. Wo heute die Verbands-Sparkasse Geldgeschäfte abwickelt, stand bis 1967 dieses Eckhaus mit der Gemischtwarenhandlung Vietor/lsselhorst. Hier konnten die Hamminkelner schon um die Jahrhundertwende einkaufen, was damals gebraucht wurde, ein 'Tante-Emma-Laden', also ein Supermarkt im KJeinstformat, direkt am Marktplatz gelegen. Das Foto erinnert an ein Stück altes HamminkeIn und zeigt, von links: ?, August Isselhorst, Erna Marchand, Elisabeth Freukes geb. Isselhorst, Johanna Borgers geb. Isselhorst, Fritz Vietor, Lisken Behling und den Hund Terry.

76. Das Haus der Familie AldenpasslEichas auf der MarktstraBe 6 wurde 1861 errichtet und bis 1990 als Schuhmacherei mit Werkstatt und Wohnung genutzt. Nach dem Verkauf im gleichen Jahr, wurde das Gebäude grundlegend umgebaut, und seit 1991 ist darin das Hamminkelner Reisebüro untergebracht. Schuhmacher Heinrich AIdenpass, seine Frau Anna und der treue Hüter des Hauses stellten sich 1901 dem Fotografen.

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