Handewitt in alten Ansichten

Handewitt in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Hansen
Gemeente
:   Handewitt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5189-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Handewitt in alten Ansichten'

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19. Hans Paulsen, Lecker Chaussee 28. Jens Lorenzen übernahm 1905 eine neugeschaffene Landausbaustelle und errichtete noch im gleichen Jahr diese Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die Gebäude wurden mehrfach urn- und ausgebaut. Der heutige Besitzer übernahm 1987 den väterlichen Besitz. Die Aufnahme entstand 1915.

20. Annemarie Gehrke, Lecker Chaussee 32. Dieses Wohnhaus wurde 1914 als Abnahmevilla für den landwirtschaftlichen Besitz von Andreas Lorenzen errichtet. Die Besitzer der vorgenannten HufensteIle nutzten das Gebäude bis 1929 als Abnahmehaus. Danach kaufte Hans August Heldt, Harrislee, dieses Wohngebäude. Die Fassade des Gebäudes ist bis heute unverändert geblieben.

21. Duo Richter, Lecker Chaussee 46. Eine alte Ausbaulandstelle , die 1845 von dem Hufner Franz Christian Nielsen in einer Größe von 13,5 ha eingerichtet wurde. Weit ab vom Dorfkern wurde dieses Wohn- und Wirtschaftsgebäude inmitten der Heide errichtet. 1941 brannte das Gebäude infolge eines Blitzschlages ab. Es wurde an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Als neunter Besitzer übernahm der heutige Eigentümer 1967 den landwirtschaftlichen Betrieb. 1979 wurde die Landwirtsohaft aufgegeben, das Land verpachtet.

22. Karl Heinz Fischer, Meynautal2. Dieses Wohngebäude einer ehemaligen halben Hufe war eine der sechs Halbhufen im Dorfkern, deren Besitzer oft gewechselt haben, Bis 1978 wurde das Gebäude landwirtschaftlich genutzt. 1981 gingen Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf den jetzigen Besitzer über, Kar! H. Fischer betreibt hier eine Tischlerei. Zu diesem Zweck ist das Wirtschaftsgebäude umgebaut worden. Das Wohnhaus ist jedoch in der alten Bausubstanz erhalten geblieben.

Ortsteil Handewitt

23. Die Handewitter Kirche. Urkundlich ist die Kirche Anno 1240 erstmals in einern alten Register erwähnt, in dem die Kirchen der Wiesharde aufgeführt sind. Während des Dreißigjährigen Krieges und des darauf folgenden Polenkriegs wurde die Kirche im Inneren stark beschädigt, Die Renovierung zog sich wegen der allgemeinen Armut viele Jahrzehnte hin. Um 1740 wurde die große Instandsetzung (an der Kirche) vorgenommen. Das alte Bleidach des Kirchenschiffes wurde abgerissen und mit Ziegeln eingedeckt, der Turm mit Schindeln belegt. 1785 entstand das Vorhaus an der Nordseite. In den frühen Morgenstunden des 12. Juni 1882 wurde die Kirche durch Feuer (Blitzschlag) völlig vernichtet. Am 14. Mai 1884 konnte die neue Kirche nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht werden. Die Aufnahme entstand um 1900.

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24. Das Handewitter Pastorat. Die Quellen über die Geschichte des Pastorats sind recht lückenhaft. Zur Zeit der Reformation soll der Pastor in Ahnebylund gewohnt haben, weil das Pastorat in Handewitt abgebrannt war. Bereits 1600 mußte das wiederurn abgebrannte Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden. Das jetzige Pastorat wurde um 1800 errichtet. Zum Pastorat gehört der große Garten mit einem zum Teil recht alten Baurnbestand. Um 1810 wurde der Garten neu eingerichtet. Es ist wegen seiner Schönheit weithin bekannt. 1922 wurden die Baulichkeiten durch Blitzschlag beschädigt. Das Bild zeigt das Pastorat nach dem Wiederaufbau.

25. Bruno Lorenzen, Hauptstraße 6. 1899 erwarb der Bäcker Carsten Martin Riekertsen aus Bargum dieses ehemalige Hufengebäude und eröffnete hier eine Bäckerei, Seit 1883 betrieb er jedoch schon eine Bäckerei in der heutigen Petersilienstraße. Vor dem Haus Sohn Christian Riekertsen mit Ehefrau Frieda Christine, die das Geschäft 1912 übernahmen. Seit 1963 ist die Bäckerei im Besitz der Familie Lorenzen. 1974 wurde der eigene Backbetrieb eingestellt, die Backwaren werden dem heutigen Bäckerfachgeschäft angeliefert. Die Aufnahme entstand 1930.

26. Raiffeisenbank Handewitt, Hauptstraße 11. Dieser Hof ging aus einer ehemaligen Küsterkate hervor. Der Schuster Johann Nicolaus Klinker übernahm als Schwiegersohn 1872 diese Katenstelle. 1930 wurden die reetgedeckten Wohn- und Wirtschaftsgebäude durch Feuer zerstört. Noch im gleichen Jahr wurden diese Gebäude auf den alten Grundmauern errichtet. Nach und nach wurde der Besitz durch Landzukauf vergrößert. Diese Baulichkeiten mußten 1983 dem Neubau der Raiffeisenbank weichen.

27. Hans Post, Handewiu-Kolonie 3. Carsten Lorenzen Post übernahm Anfang der dreißiger Jahre eine neugeschaffene Siedlungsstelle mit 18 ha und errichtete diese Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Sie wurden zwischenzeitlich umgebaut, das Reetdach teilweise durch eine Hartbedachung ersetzt. Der heutige Besitzer übernahm 1961 den väterlichen Hof.

28. Markus Clausen, Handewitt-Kolonie J6. Hier war der ehemalige 'Basballes-Hof' der Kolonie Christiansheide. Das ursprünglich zu dieser Stelle gehörige Kolonistenhaus war im Jahre 1762 errichter worden. Die aus Süddeutschland stammenden Einwanderer wurden hier angesiedelt, um das brachliegende Heideland urbar zu machen. Wegen der kargen Bodenerträge fristeten die Siedler nur mühsam ihr Leben. Viele verließen daher bei Nacht und Nebel das öde Land. Die auf diesern Bild mit reetgedeckten Wohn- und Wirtschaftsgebäude erinnern in keiner Weise mehr an das recht einfache alte Kolonistenhaus. Die Gebäude sind 1963 bzw. 1968 abgebrochen und durch modeme Neubauten ersetzt worden. Die Personen auf dem Bild sind Margarethe und Claus Clausen. Die Aufnahme entstand Anfang der dreißiger Jahre.

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