Harburg in alten Ansichten Band 2

Harburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Irene Schmidt
Gemeente
:   Harburg
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3015-8
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Harburg in alten Ansichten Band 2'

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)UIg a. Elbe, Freilichtbühne im Stadtpark.

99. Vieles hat der Harburger Stadtpark zu bieten, sogar eine gut angelegte Freilichtbühne in der Nähe des Eingangs vom Marmstorfer Weg. Woran mag es liegen, daß hier nur verhältnismäßig selten Darbietungen stattfinden? Sind die Harburger ein zu wenig kunstinteressiertes Publikum oder hat das überwiegend kühle regnerische Wetter Schuld daran?

100. Dem Harburger Gartenarchitekt Georg Hölscher haben wir es zu verdanken, daß wir in dem so naturnah wie nur möglich gestalteten Stadtpark beim Außenmühlenteich trotz, oder gerade wegen der vielen Industriebetriebe, spazieren können. Jede Jahreszeit hat etwas Schönes für aufmerksame Besucher zu bieten. Der Frühling beginnt mit den nistenden Wasservögeln. Alsbald wagt sich die junge Brut im Schutz der Mutter auf den großen Teich. Das Gefieder der Schwanenküken wird dann heller und heller, bis sie von den Alten kaum noch zu unterscheiden sind. Das Laub färbt sich bunt, und der Winter ist nicht mehr weit. Wenn überall Schnee und Eis die Nahrungsuche erschweren, finden sich die Spaziergänger mit Futtertüten ein und haben ihre Freude an den zutraulichen Tieren.

101. Bliek vom Göhlbachtal auf das ehemalige Wohnhaus von Fritz Martens auf Davids Hof. Im Schutz großer alter Eichen standen die strohgedeckten Bauernhäuser in unserer Heimat, und es ist bedauerlich daß diese Bilder der Ruhe und Geborgenheit immer seltener zu finden sind,

102. Im ersten Viertel unseres Jahrhunderts wurde diese Postkarte geschrieben. Sie zeigt die Friedhofstraße mit dem Bliek auf die Gastwirtschaft Sahling. Die Häuser Bergeest, Meyer und Kaufmann Hennecke an der linken Straßenseite stehen nicht mehr, Das Eckelmannsche Haus rechts, an der Ecke Bachtwiete, wechselte vor zirka zwanzig Jahren den Besitzer. Es wird erzählt, daß beim Abnehmen des alten Strohdaches für eine neue Pfannendeckung auf dem Boden versteekt alte Goldstücke gefunden wurden. Doch Vorsicht - in Eißendorf soll es schon mehr Leute gegeben haben, denen der Schalk im Nacken saß!

103. Bei der 50jährigen 'Jubelfeier' des Eißendorfer Schützenvereins von 1878 folgt ein langer Zug dem Festwagen, der in Richtung Weusthoffstraße hier die Friedhofstraße befährt, Vier Mitbegründer des Vereins sitzen mit ihren historischen Kamerunhüten auf dem Wagen. Es sind dies: F. Worthmann; H. Wendt; H. Meusling und W. Busse. Hinter dem alten Banner - eine neue Fahne soll zu diesem Fest geweiht werden - haben die Ehrendamen ihre Plätze.

104. Wie es sich für die Tochter eines Pferdenarren und dazu noch bei vielen Anlässen bewunderten Reiters gehört, muß schon früh die Freundschaft mit dem edlen Vierbeiner gefördert werden. Mutter Moje gibt dem Kind lrma Hilfestellung und das Pferd wird von dem Madehen gehalten. Das reetgedeckte Fachwerkhaus ist noch immer in der Friedhofstraße, dem Dorfkern Eißendorfs zu bewundern.

105. Wieder einmal marschiert der Eißendorfer Schutzenverein zum Zapfenstreich. Gerade hat er das Haus des Gemeindevorstehers Joharm Jürgens (rechts) in der Brookstraße erreicht, der in den Jahren 1901 und 1902 die Königswürde errungen hatte. Aufgrund eines Vorschlags von Ferdinand Moje erhielt die bisherige Brookstraße 1950 den Namen Göhlbachtal, nach dem durch die Niederung fließenden Wasserlauf zum Lohmühlenteich.

,

106. Vom Sandberg am Göhlbachtal wurde schon so manche Karre Sand abgetragen. Es mögen wohl so an die hundert Jahre her sein, als Marie Jürgens eines Tages den hier abgebildeten Silbertaler fand. Die Münze wurde von den Herren Dr. Klaus Richter und Dr. Hans Drescher gcprüft, Es handelt sich um eine Mecklenburgische Prägung aus dem Jahre 1758.

Vorderseite: x VI x EINEN THALER M.S.L.M. H.C.B.

1/6 THALER

MECKLENBURG - S. LANDMÜNZE Prägeserie

Rückseite:

V.G.G.

F.A.S. (? )

H.Z.M.

1758

VON GOTTES GNADEN (Monogramm des Landesherrn) HERZOG ZU MECKLENBURG

107. Die zunehmende Ansiedlung neuer Betriebe in Harburg erforderte Wohnraum für die Arbeiter. Nicht nur in Harburg, sondern auch in den umliegenden Dörfern stieg die Einwohnerzahl rapide an. In Eißendorf verdoppelte sich innerhalb von fünf Jahren die Seelenzahl von rund 1 200 im Jahre 1895 und stieg weiter stetig an. Diese Entwicklung gab die Veranlassung, an den Bau einer eigenen Kirche zu denken. Eine Pfarrstelle wurde in Eißendorf 1901 errichtet. Der damalige Ortsvorsteher Johann Jürgens war bereit, einen Bauplatz zu schenken, doch es fand sich ein noch besserer Platz, den sogenannten Ravenschen Park, dessen Besitzer Amtsgerichtsrat Raven/Otterndorf, auf Bitten einiger Gemeindemitglieder sofort zu einer Schenkung bereit war. Im Jahre 1906 konnte dann die Kirche geweiht werden.

108. Vor dem Haus des Petroleumhändlers Peter Indorf hat der Eißendorfer Schützenverein Aufstellung genommen, um den Schützenkönig zu huldigen. Peter Indorf war zweimal - 1902 und 1911 die Majestät der Eißendorfer. Die Eißendorfer Straße hatte hier noch nicht einmal einen Fußweg, geschweige denn Pflasterung. Das girlandengeschmückte Königshaus steht nicht mehr. Ein Mehrfamilienhaus mit Lebensmittelgeschäft ist auf diesem Grundstück errichtet worden.

)UIg a. Elbe, Freilichtbühne im Stadtpark.

99. Vieles hat der Harburger Stadtpark zu bieten, sogar eine gut angelegte Freilichtbühne in der Nähe des Eingangs vom Marmstorfer Weg. Woran mag es liegen, daß hier nur verhältnismäßig selten Darbietungen stattfinden? Sind die Harburger ein zu wenig kunstinteressiertes Publikum oder hat das überwiegend kühle regnerische Wetter Schuld daran?

100. Dem Harburger Gartenarchitekt Georg Hölscher haben wir es zu verdanken, daß wir in dem so naturnah wie nur möglich gestalteten Stadtpark beim Außenmühlenteich trotz, oder gerade wegen der vielen Industriebetriebe, spazieren können. Jede Jahreszeit hat etwas Schönes für aufmerksame Besucher zu bieten. Der Frühling beginnt mit den nistenden Wasservögeln. Alsbald wagt sich die junge Brut im Schutz der Mutter auf den großen Teich. Das Gefieder der Schwanenküken wird dann heller und heller, bis sie von den Alten kaum noch zu unterscheiden sind. Das Laub färbt sich bunt, und der Winter ist nicht mehr weit. Wenn überall Schnee und Eis die Nahrungsuche erschweren, finden sich die Spaziergänger mit Futtertüten ein und haben ihre Freude an den zutraulichen Tieren.

101. Bliek vom Göhlbachtal auf das ehemalige Wohnhaus von Fritz Martens auf Davids Hof. Im Schutz großer alter Eichen standen die strohgedeckten Bauernhäuser in unserer Heimat, und es ist bedauerlich daß diese Bilder der Ruhe und Geborgenheit immer seltener zu finden sind,

102. Im ersten Viertel unseres Jahrhunderts wurde diese Postkarte geschrieben. Sie zeigt die Friedhofstraße mit dem Bliek auf die Gastwirtschaft Sahling. Die Häuser Bergeest, Meyer und Kaufmann Hennecke an der linken Straßenseite stehen nicht mehr, Das Eckelmannsche Haus rechts, an der Ecke Bachtwiete, wechselte vor zirka zwanzig Jahren den Besitzer. Es wird erzählt, daß beim Abnehmen des alten Strohdaches für eine neue Pfannendeckung auf dem Boden versteekt alte Goldstücke gefunden wurden. Doch Vorsicht - in Eißendorf soll es schon mehr Leute gegeben haben, denen der Schalk im Nacken saß!

103. Bei der 50jährigen 'Jubelfeier' des Eißendorfer Schützenvereins von 1878 folgt ein langer Zug dem Festwagen, der in Richtung Weusthoffstraße hier die Friedhofstraße befährt, Vier Mitbegründer des Vereins sitzen mit ihren historischen Kamerunhüten auf dem Wagen. Es sind dies: F. Worthmann; H. Wendt; H. Meusling und W. Busse. Hinter dem alten Banner - eine neue Fahne soll zu diesem Fest geweiht werden - haben die Ehrendamen ihre Plätze.

104. Wie es sich für die Tochter eines Pferdenarren und dazu noch bei vielen Anlässen bewunderten Reiters gehört, muß schon früh die Freundschaft mit dem edlen Vierbeiner gefördert werden. Mutter Moje gibt dem Kind lrma Hilfestellung und das Pferd wird von dem Madehen gehalten. Das reetgedeckte Fachwerkhaus ist noch immer in der Friedhofstraße, dem Dorfkern Eißendorfs zu bewundern.

105. Wieder einmal marschiert der Eißendorfer Schutzenverein zum Zapfenstreich. Gerade hat er das Haus des Gemeindevorstehers Joharm Jürgens (rechts) in der Brookstraße erreicht, der in den Jahren 1901 und 1902 die Königswürde errungen hatte. Aufgrund eines Vorschlags von Ferdinand Moje erhielt die bisherige Brookstraße 1950 den Namen Göhlbachtal, nach dem durch die Niederung fließenden Wasserlauf zum Lohmühlenteich.

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106. Vom Sandberg am Göhlbachtal wurde schon so manche Karre Sand abgetragen. Es mögen wohl so an die hundert Jahre her sein, als Marie Jürgens eines Tages den hier abgebildeten Silbertaler fand. Die Münze wurde von den Herren Dr. Klaus Richter und Dr. Hans Drescher gcprüft, Es handelt sich um eine Mecklenburgische Prägung aus dem Jahre 1758.

Vorderseite: x VI x EINEN THALER M.S.L.M. H.C.B.

1/6 THALER

MECKLENBURG - S. LANDMÜNZE Prägeserie

Rückseite:

V.G.G.

F.A.S. (? )

H.Z.M.

1758

VON GOTTES GNADEN (Monogramm des Landesherrn) HERZOG ZU MECKLENBURG

107. Die zunehmende Ansiedlung neuer Betriebe in Harburg erforderte Wohnraum für die Arbeiter. Nicht nur in Harburg, sondern auch in den umliegenden Dörfern stieg die Einwohnerzahl rapide an. In Eißendorf verdoppelte sich innerhalb von fünf Jahren die Seelenzahl von rund 1 200 im Jahre 1895 und stieg weiter stetig an. Diese Entwicklung gab die Veranlassung, an den Bau einer eigenen Kirche zu denken. Eine Pfarrstelle wurde in Eißendorf 1901 errichtet. Der damalige Ortsvorsteher Johann Jürgens war bereit, einen Bauplatz zu schenken, doch es fand sich ein noch besserer Platz, den sogenannten Ravenschen Park, dessen Besitzer Amtsgerichtsrat Raven/Otterndorf, auf Bitten einiger Gemeindemitglieder sofort zu einer Schenkung bereit war. Im Jahre 1906 konnte dann die Kirche geweiht werden.

108. Vor dem Haus des Petroleumhändlers Peter Indorf hat der Eißendorfer Schützenverein Aufstellung genommen, um den Schützenkönig zu huldigen. Peter Indorf war zweimal - 1902 und 1911 die Majestät der Eißendorfer. Die Eißendorfer Straße hatte hier noch nicht einmal einen Fußweg, geschweige denn Pflasterung. Das girlandengeschmückte Königshaus steht nicht mehr. Ein Mehrfamilienhaus mit Lebensmittelgeschäft ist auf diesem Grundstück errichtet worden.

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