Hardegsen in alten Ansichten

Hardegsen in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Heere
Gemeente
:   Hardegsen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6607-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hardegsen in alten Ansichten'

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Vorwort

Die Stadt Hardegsen freut sich über die Herausgabe des Buches 'Hardegsen in alten Ansichten'. Es ist immer wieder festzustellen, daß die Nachfrage nach Informationen aus früheren Zeiten groß ist und dieser nicht ausreichend gefolgt werden kann. Nicht nur die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern auch viele jüngere Einwohner haben ein großes Interesse, mit ihrem heutigen Wissen zurückzuschauen.

Yam Leinetal kommend am Eingang zum Solling liegt die Stadt Hardegsen in einem Talkessel, umgeben von waldigen Höhenzügen. Die erste Erwähnung von Hardegsen erfolgte bereits 1020 als 'Heridechisun'. Das Muthaus aus demjahre 1324, dasWahrzeichen der Stadt, war fast 200 Iahre Sommerresidenz der Welfenherzöge.

Die St.-Mauritius-Kirche wurde im Iahre 1423 aufInitiative der Herzogin Margarethe vollendet. Erwähnenswert ist auch der 2. Burgmannshof, südlich der Burg gelegen, 1559-1561 im Stil der Renaissance ausgebaut. Hardegsen blickt gerne zurück in die Yergangenheit, aber auch freudig und erwartungsvoll in die Zukunft. Hierzu möge das Buch mit den alten Ansichten von Hardegsen beitragen.

Stadt Hardegsen im März 2000, Sjuts, Bürgermeister

Einleitung

Am Ostrand des Solling, umgeben von den Höhen der Weper und des Gladeberges, liegt im Tal der Espolde das Städtchen Hardegsen, das in seiner Geschichte viel wechselvolles erlebt hat.

Urkundlich wird der Ort erstmals in der 'Yita Meinverci' , der Lebensgeschichte des Bischofs Meinwerk von Paderborn (1026-1036) erwähnt. Archäologische Funde weisen aber eine weit frühere Besiedlung dieser Gegend nach.

Überragt wird auch noch heute die Stadt von ihrem Wahrzeichen, dem Muthaus. Dieses Gebäude ist der letzte unveränderte Bau der alten Burg Hardegsen, die erstmals 1256 urkundlich erwähnt wird. Eine Inschrift in ostfälischer Sprache an der Westseite des Hauses teilt mit, daß die Edlen Herren von RosdorfErbauer dieses Gebäudes

waren.

1379 ging dann die Burg in den Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg über. Herzog Otto von Braunschweig zu Göttingen, 'der Quade' genannt, verlegte seine Residenz nach hier. Diesen Rang als Residenzstadt behielt Hardegsen bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts.

Herzog Otto war es auch, der dem Ort im Iahr 1383 die Stadt-, Markt- und Zollrechte verlieh und so einen wirtschaftlichen Aufschwung einleitete. Er veranlaßte auch die

Befestigung der Stadt mit einer Ringmauer und sieben Wachtürmen, von denen noch heute einer an diese Zeit erinnert.

Die Witwe Herzog Ottos, die ihren Mann auf der Burg Hardegsen um viele Iahre überlebte, baute die Hardegser Stadtkirche St. Mauritius, die im Iahr 1423 vollendet wurde.

Das 15. und 16. Jahrhundert war die Blütezeit der Stadt. Die in den Gilden vereinigten Handwerker sorgten für den Wohlstand und auch das Geistesleben stand in hoher Blüte. Namen wie der Reformator des Mansfeldischen Raumes Johannes Spangenberg, der Geschichtsschreiber Johannes Letzner und der Pädagoge Henricus Petreus zeugen davon, daß in Hardegsen fähige Männer ihre Heimat hatten.

Mit der Aufgabe der herzoglichen Residenz begann dann aber der Abstieg. Hinzu kamen Seuchen und Brandkatastrophen, deren Größte am Heiligabend des Iahres 1678 fast die ganze Stadt vernichtete.

Ein Aufschwung trat erst in der zweiten Hälfte des 1 9. Jahrhunderts ein. Im Iahre 1878 wurde die Bahnstrecke Northeim-Ottbergen an Hardegsen vorbei eröffnet. In Hardegsen wurde ein Kalk- später Zementwerk gegründet und in der Umgebung Kali gefördert. Alle diese Umstände brachten einen Aufschwung mit und auch die Einwohnerzahl vermehrte sich.

Heute ist das Städtchen Kernstadt einer Großgemeinde mit den Ortschaften Asche, Ertinghausen, Espol, Ellierode, Gladebeck, Hettensen, Hevensen, Lichtenborn, Lutterhausen, Trögen und Üssinghausen mit einer Einwohnerzahl von etwa 10 000 Einwohnern.

Die Stadt liegt zwischen 200 und 430 m über dem Meerespiegel und ist staatlich anerkannter Luftkurort. Kennzeichnend für die Landschaft um Hardegsen ist eine großflächige Bewaldung mit 48 Prozent der Gesamtfläche der Gemarkung.

Nach Fertigstellung einer Umgehungsstraße hat die Innenstadt von Hardegsen eine verkehrsberuhigte Zone erhalten.

Inhaltsverzeichnis der Abbildungen

Gesamtansichten 1-1 6 Burg und Kirche 17 -26

Alte Mühle und Wachturm 27-3 1 Altstadt 32-42

Leben und Arbeiten 43 -5 7 Vereine und Feiern 58-76

Gesamtansichten

1 Diese Zeichnung aus dem Iahr 1595 ist die älteste bildliche Darstellung der Stadt Hardegsen. Sie stammt von dem aus Har-

degsen stammenden Chronisten Johannes Letzner und zeigt den Blick von Süden. Sie befindet sich in der im Iahre 1603 verfaß-

ten 'Hardessischen Chronica' in der Landesbibliothek in Wolfenbüttel.

2 AusdemJahr1884 stammt dieses Foto. Es dürfte damit die älteste fotografische Aufnahme von Hardegsen sein. Zu erken-

nen sind im Vordergrund die nach dem Brand von 1883 wiederaufgebauten Häuser an der Südseite der Langenstraße mit noch of-

fenen Fensterlöchern. Das Bild befindet sich im Besitz der Familie Karl Berke-

mann.

3 Eine Fotografie aus dem Iahre 1896 vom oberen Teil des Mühlenstieges. Rechts der Schornstein der

gerade erbauten Molkerei. In der Mitte im Hintergrund die Domäne mit den noch deutlich zu erken-

nenden Burggräben. Daneben die St.-MauritiusKirche.

4 Blick aufHardegsen vom Teichberg aus. Links das alles überragende Gebäude des Muthauses, in

der Mitte die St.-MauritiusKirche und im Hintergrund vor der fast noch unbewaldeten Weper die

Bahnlinie Northeim-Ottbergen.

5 Vom Hardegser Verlag W Höhne herausgegebene Postkarte von Hardegsen aus dem Iahre 1910. Es

zeigt den Blick auf die Stadt vom Standpunkt Schafwegl Galgenberg. Absender dieser Karte war der

Hardegser Gastwirt Wilhelm Wieg er.

6 Diese kleine Karte wurde als Glückwunschkarte zum Iahr 1910 angefertigt. Sie zeigt einen Blick auf die Stadt nach Westen

hin. Standpunkt des Fotografen war die Espoldebrücke an der Göttinger Straße.

4.

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahre

HARDEGSEN

7 Die große Aufnahme auf der Karte zeigt den Blick vom Galgenberg auf die Stadt. Das kleine Foto

den Bahndurchbruch zwischen der Weper und dem Galgenberg. Die Karte aus dem Iahr 1910 stammt

aus dem Hardegser Verlag C. Bergener.

8 Erntezeit am Wienberg 1928. DerWienberg, am Fuß der Weper unterhalb der Bahnstrecke Northeim-

Ottbergen gelegen, hat seinen Namen von einem in vorchristlicher Zeit auf der Weper gelegenen heidni-

sehen Heiligtum. Wienberg = Wiehenberg = geweihter Berg.

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