Hardegsen in alten Ansichten

Hardegsen in alten Ansichten

Auteur
:   Herbert Heere
Gemeente
:   Hardegsen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6607-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hardegsen in alten Ansichten'

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39 Blick von der Straße 'Am Plan' auf den ehemaligen ersten Burgmannshof. Hier errichtete Kanzler Jo-

hann Jagemann 1592 seinen prächtigen Wohnsitz, der bereits 1678 beim Weihnachtsbrand zerstört

wurde. Das dort jetzt stehende Gebäude wurde von der Familie von Pape errichtet und diente von

1867 bis 1952 als Oberförsterei.

40 Blick die Burgstraße hinauf auf den Südeingang der Domäne im Iahr 1950. Im Hintergrund das Muthaus und davor das Amtshaus. Mitarbeiter der Stellmacherei Feise bringen einen Teil einer Futterraufe zur Domäne.

41 Blick in den Westteil der Hinterstraße im Iahr 1932. DieserTeil wird im Volksmund 'Klein-Frank-

reich' genannt. Nach dem Siebenjährigen Krieg, im achtzehnten Iahrhundert, blieben ein Feldscher und

mehrere Soldaten die in französischen Diensten standen in Hardegsen und ließen sich dort nieder. Die

Rückwand dieser Häuser wird von der alten Stadtmauer gebildet.

42 Blick in den Ostteil der Hinterstraße 1932. Rechts stehen die Holzfinnen vor den Resten der alten Stadt-

mauer. Im Hintergrund das 1906 erbaute 'Spritzenhaus' der Freiwilligen Feuerwehr Hardegsen, das inzwischen

schon wieder abgebrochen wurde.

Leben und Arbeiten

43 Im Iahre 1897 wurde auf der Ostseite des Galgenberges, auf dem Botzelberg, ein Werk der Firma 'Kalksteinbrüche und Kalk-

werke Hardegsen' erbaut. Dort wurden neben Kalk auch Ziegelsteine produziert. Aus diesem Werk entwickelte sich das spätere

Zementwerk. Das Foto zeigt die Anlagen zur Ziegeisteinproduktion. Im Vordergrund der Ringofen und die Schienen der

Bahnstrecke NortheimOttbergen.

44 Diese Darstellung zeigt die Portland-Zementfabrik Hardegsen in den zwanziger Iahren. Dieses Bild zierte den Briefkopf der Firma.

45 Blick aus dem Espolde tal hinauf auf die Hünscheburg im Iahr 1905. Zu erkennen ist die steile Sandsteinwand, die Hütten der Steinhauer und der Steinschlag an der Böschung zur Espolde hinunter. Bereits zum Bau der Burg wurde Steine von der Hünschenburg verwandt. Einen erneuten Aufschwung nahm der Steinbruch dann beim Bau der naheliegenden Bahnstrecke. Er war bis 1952 in Betrieb.

46 Ratsdiener Heinrich Clodius und seine Ehefrau Wilhelmine. Er versah sein Amt von 1872 bis 1 91 8. Als Ratsdiener war er gleichzeitig Vollzugsbeamter, Steuereinnehmer, Ausrufer und Wahlhelfer. Er versah sein Amt mit großem Geschick und war in der Bevölkerung sehr beliebt. Besonders stolz war er auf die ihm vom Kaiser verliehene Verdienstmedaille für treue Dienste.

47 Der Name dieser Frau ist nicht bekannt. Sie wurde allgemein als' die Aaltsche' bezeichnet und wurde gern gerufen, wenn es kranke Tiere zu kurieren galt. Sie wohnte in der Langen Straße und galt als Original.

48 Im Ersten Weltkrieg waren in Hardegsen Kriegsgefangene als Arbeitskräfte bei den verschiedensten Betrieben

eingesetzt. 1916 verunglückte auf der Zementfabrik der Engländer Brain Me Hugh durch Absturz tödlich. Er wurde mit allen

Ehren auf dem Hardegser Friedhof durch Pastor Ahrens beigesetzt. Man erkennt links Kameraden des Verunglückten, Wachper-

sonal (mit Gewehr) und HardegserTrauergäste.

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