Warning: mysql_connect(): Headers and client library minor version mismatch. Headers:50156 Library:50527 in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php on line 15

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2
Uitgeverij Europese Bibliotheek | Harsefeld in alten Ansichten | boeken | alfabetisch-overzicht
Harsefeld in alten Ansichten

Harsefeld in alten Ansichten

Auteur
:   Margritt Bomhardt
Gemeente
:   Harsefeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5893-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Harsefeld in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Eingebettet in Laubwälder liegt im Tal der Aue der Flecken Harsefeld, heute das Zentrum der gleichnamigen Samtgemeinde mit etwa 17 000 Einwohnern, vor 1 025 Jahren erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahre 969 ließ der Harsefelder Graf Heinrich der Kahle eine Burg und eine Kapelle hier erbauen, so schreibt Thietmar von Merseburg, der sein Enkel war, in der Chronik. Wo sich einst Grafen und Mönche wohlfühlten, da können auch wir heute auf ihren Spuren wandeln. Dies verdanken wir den umfangreichen archäologischen Ausgrabungen im Zentrum des Ortes während der letzten dreizehn Jahre.

Die Grafen von Harsefeld, die später die Stader Grafen genannt wurden, weil sie ihren Wohnsitz in die Siedlung an der Schwinge verlegt hatten, gründeten in Harsefeld 1002 ein Weltgeistlichenstift. Es wurde 100 Jahre später in ein Benediktiner Mönchskloster umgewandelt, St. Marien und Bartholomäi. Als eigentliche Heimat blieb den Grafen Harsefeld erhalten, sie wurden fast alle hier bestattet. Die letzten Ausgrabungen im Burgbereich ergaben eindeutige Hinweise auf eine Burgkirche, die möglicherweise die Eigenkirche der Udonen, der Grafen von Harsefeld-Stade, war und ihre Grablege.

Das Benediktinerkloster bestand hier bis 1647; es stellte das geistliche und weltliche Machtzentrum in der Nachfolge der Grafen dar. Seine Äbte waren die

ersten Erzäbte im Reich und das Kloster war exempt, damit dem Papst in Rom direkt unterstellt. Ein Harsefelder Abt war somit auch der Pontifex maxim us. Von 1981-1984 wurden die Mauerreste und Fußböden der Klosteranlage freigelegt und zwischen der ehemaligen Klosterkirche und dem Amtshofgebäude, das auf den Grundmauern der Abtei aufgebaut wurde - der KlosterkeIler ist noch vorhanden - und der Kapellenruine so hergerichtet, daß mit dem Museum für Kloster- und Heimatgeschichte hier ein archäologischer Klosterpark entstanden ist, der die einst bedeutende Geschichte des Ortes begreifbar macht.

Diese Geschichte ist wechselvoll und läßt sich im Bild erst darstellen, seit es die Fotografie gibt, oder wenn Maler die Umwelt mit Feder und Pinsel einfingen. 'Harsefeld in alten Ansichten' soll ein Spaziergang durch die Jahre 1880 bis 1930 werden, das sind in einem 1 025 Jahre alten Flecken nur Bruchteile in der visuellen Darstellung einer Gemeinde, ihrer Häuser, ihrer Straßen, die sich schnell oder langsam verändert haben. In dieser Sammlung von alten Ansichten sollen nicht nur die wichtigen öffentlichen Gebäude, die Ladengeschäfte, Hotels und Gastwirtschaften und alten Straßenzüge im Bild aufgezeigt werden, sondern ganz bewußt auch die einzelnen Häuser von Bürgern, die entweder gar nicht mehr vorhanden

sind, oder ihr Gesicht sehr verändert haben. Harsefeld hat gerade in den letzten zehn Jahren eine rasante Entwicklung mitgemacht, die sich auch in dem hohen Wohnwert der Samtgemeinde niederschlägt. Die Schulen platzen aus allen Nähten, der Flecken dehnt sich aus. Es mußten überall neue Bebauungsflächen erschlossen werden, das kulturelle Leben bringt Höhepunkte und der Freizeitwert ist gestiegen. Dagegen zeigen die alten Ansichten von Harsefeld noch die Idylle der Jahrhundertwende. Um aufzuzeigen wie sich ein Straßenzug oder ein Gebäude bis heute verändert hat, wird der Leser in den Unterschriften des Bildbandes seine Geschichte bis zum jetzigen Jahr 1994 erfahren. Seit 1993 hat der Flecken und damit auch die Samtgemeinde ein richtiges Rathaus. Bis dahin konnte man die in verschiedenen Häusern im Laufe der Zeit der Selbstverwaltung untergebrachten Amtsstuben getrost als Wanderhaushaltung bezeichnen, die ersten Flekkensvorsteher in der Geschichte bewahrten ihre Akten noch in einer Lade bei sich zuhause auf.

Von den Verantwortlichen für den Flecken, den Flekkensvorstehern, den Bürgermeistern und den Ratsherren sind immer auch Impulse ausgegangen, die zu allen Zeiten der Ortsgeschichte die Veränderungen bis heute bewirkt haben, und was heute noch Gegenwart ist, gehört morgen schon zum Gestern.

Für die freundliche Unterstützung bei der Beschaffung von Fotos und alten Postkarten für die Erstellung dieses Bildbandes bedanke ich mich bei dem Leiter des Samtgemeindearchivs Herrn Ingo Wilfling, der viele Bildkarten aus der Sammlung von Herbert Beyse zur Verfügung stellte. Ebenfalls bei Foto Kachmann, für die Erlaubnis aus seiner Sammlung einige Fotos zu reproduzieren, bei der Familie zum Felde/Brockmann, Familie H.H. Meibohm, Herrn Dr. Quast, Frau Dreyer, Frau Hennen, Frau Meinke und Familie Schreiber.

Margritt Bomhardt

LITERATUR Textquellen:

'Der Flecken Harsefeld, sein Weg durch die Geschichte', van Adolf Peter Krönke,

'Geschichtliches aus der Samtgemeinde', von Margritt Bomhardt.

Bildquellen:

Samtgemeindearchiv

Leihgaben von Harsefelder Familien

1. Auf der Postkarte, die 1908 geschrieben wurde, grüßen aus Harsefeld die Ansichten der wichtigsten Gebäude den Empfänger. Sowohl das Hotel 'Deutscher Kaiser', die Kirche und Brüggmanns Gasthof als auch das älteste Haus, die Marktstraße und das Panorama vom Mühlenberg gesehen, stellen sich in Lithographien vor, gedruckt bei Kar! Möller, Buchhandlung und Buchbinderei, Harsefeld.

2. Im Jahre 1901 wurde in der Marktstraße noch die Schlachterei von Augustin betrieben, daneben Meyers Gasthof. Im Hause Augustin führte Egbert v. Hein einst einen Uhrmacherladen, heute sind beide Gebäude Bestandteil des Hotels Meyer. Zu dem Gastwirts- und Hotelbetrieb gehört ein Kino, früher 'Harsefelder Lichtspiele'.

3. Das moderne Geschäftshaus von Hellwege läßt fast vergessen, daß an dieser Stelle, Ecke Marktstraße und Mittelstraße, einst das Haus von Klempnerrneister Rapers gestanden hat. Ganz von Grün umrankt, bot es ein idyllisches Bild. Bäume gibt es hier an der Straße keine mehr.Ursprünglich gehörte das Haus der Familie Althausen.

Harsefeld

Marktstraß e.

4. Die Marktstraße mit Bliek in Richtung Buxtehuder Straße zeigt rechts noch das Haus von Schuhmacher Löhn (etwa 1910) vor dem Umbau. Dahinter Hillert, die Molkerei und den Fachwerkbau von Schlachter Schnoor. Hier hat die Marktstraße ihr Gesieht völlig verloren. Auf dem Platz der Molkerei stehen die Gebäude von Autohaus Tobaben.

Gruß aus Harsefeld i. Hannover Schulstraße

5. Wer erinnert sich noch an die Einfahrt zur Schulstraße? Rechts. heute Frisiersalon Wichels, stand das Haus des Fräuleins von Bremen (Foto etwa 1908) mit dem verwunschenen Garten. Ursprünglich gehörte es dem Rittmeister von Arenschild, später in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Herrn Pastor Leyding. Leyding war der Mann, der Verbindung mit Friedrich Huth, dem großen Gönner von Harsefeld, hielt. Huth lebte als Bankier in London, hatte aber seine Kindheit in Harsefeld nie vergessen und stiftete dem Flecken nicht nur einen Kirchturm, sondern auch die Bücherei. Für die Armen in seinem Heimatort hatte der begüterte Geschäftsmann immer ein offenes Herz; dies wird irn Briefwechsel zwischen Pastor Leyding dokumentiert.

6. Die 1889 gegründete Genossenschaftsmolkerei war die erste im Geestkreis Stade. Das Foto von 1910 zeigt die ganze Belegschaft inclusiv Milchwagenfahrer unter der damaligen Leitung von Gustav Thömke. Das Gelände für den Bau hatte man damals für 800 Mark von dem Bauern Tobaben erworben. 1952 wurde der Betrieb in einen Neubau im Sande verlegt, 1955 erwarb die Autofirma Tobaben das Grundstück. Das Molkereigebäude baute man um. Inzwischen kam der Abbruch und das Autohaus Tobaben errichtete Firmenneubauten. Die ehemalige Molkerei hatte ein großes Einzugsgebiet im Geestkreis. Später kam es auch in anderen Ortschaften zu Neugründungen. Die Privatmolkerei in Brest-Aspe wandelte man ebenfalls in eine Genossenschaft um.

8aQnQofsQotel "Deulfd]es qaus".

!11atftflralSe. $russ aus 1barsefeIb. (ltuftfurort.)

7. Offenbar war gerade Schützenfest oder Kaisers Geburtstag, als Kar! Möller dieses Foto schoß, Die Schmuckgirlanden über der Straße, die offenbar zu einer mit schwarz-weiß-roten Fahnen bestückten Ehrenpforte gehören, deuten darauf hin. Diese Postkarte wurde im Jahre 1907 geschrieben.

JVlark~srrasse.

, .

8. Auf diesern Foto mit Bliek in die Marktstraße - es könnte um 1900 entstanden sein - sieht man noch die alte Scheune, Fachwerkbau, die rechts hinter der Gastwirtschaft Kaufmann hervorspringt, die später auf Rollen nach rückwärts versohoben wurde. Lange diente sie der Mietwäscherei und Heißmangel von Heinrich Kaufmann, der seinen Betrieb von den sehr beengten Räumen in dem Haus an dern Rellerbach in der Kirchstraße hierher verlegt hatte, Heute wird sie von der Familie Boldt berrieben. Links im Bild das Kaufhaus Quast.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek