Harsefeld in alten Ansichten

Harsefeld in alten Ansichten

Auteur
:   Margritt Bomhardt
Gemeente
:   Harsefeld
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5893-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Harsefeld in alten Ansichten'

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49. Die freiwillige Feuerwehr in Harsefeld wurde 1893 ins Leben gerufen, sie konnte letztes Jahr 1993 ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. 1924 erwarb man diese Automobil-Motorspritze für 30000 Mark, das war ein enormer Fortschritt. Mit Beginn der Selbstverwaltung gehörte das Feuerlöschwesen mit zu den Aufgaben der Fleckensgemeinde. 1839 gab es auf dem Amtshof schon einen Raum, der als 'Sprützenhaus' bezeichnet wurde. 1853 übergab man die, bis dahin 'Herrschaftliche Feuersprütze' an den Flecken. Als erster Sprützenmeister agierte der Schmiedemeister Gerd Mahnke.

50. Das Wohnhaus des ehemaligen Bürgermeisters von Harsefeld Johann Meybohm (später Hof Meinke). Es wurde 1920 auf der Herde errichtet. Er wurde 1935 zum Bürgermeister bestellt in einer politisch sehr schwierigen Zeit, Trotz aller Probleme während des Zweiten Weltkriegs übte er dieses Amt bis 1945 aus. Für Harsefeld hat er viel getan. Einige Projekte, wie der Bau des modernen Schwimmbads, gehcn auf seine Initiative zurück. Ihm zu Ehren hat man eine Straße im Flecken Meybohmstraße benannt.

51. Ein typisches Nicdersachsenhaus, Fachwerk und Reetdach. Die Postkarte wurde 1909 geschrieben, möglicherweise hat das Haus auf der Herde gestanden als Häuslingshaus. Es steht als Beispiel für viele dieser Häuser, die meistens schon aus dern 19. Jahrhundert stammen.

HarsefeJd.

Amts-5parkassengebäude, Garten~ße. ,

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De wat sport, de wat helt.

52. Die 1854 gegründete Amtssparkasse, heute Kreissparkasse, hatte ihren Sitz ursprünglich im Haus des Fleckensvorstehers Friedrich Günther in der Herrenstraße. 1909 errichtete man dieses Gebäude in der Gartenstraße. An dieser Stelle steht heute ein Mietshaus, die Sparkasse arbeitet in einem neuen Gebäude fast gegenüber in der Gartenstraße. An der Stelle stand vorher das Lehrerwohnhaus, das nach dem Verkauf abgerissen wurde. Ins Leben gerufen wurde sie einst von Kaufmann Kat! und Pastor Leyding. Der alte Spruch gilt heute noch: 'De wat sport, de wat hert.'

HAK~[FEUl AN DER BERGSTRASSE .

53. Diese Ansicht von der Bergstraße gehört endgültig der Vergangenheit an. Um 1913 stellte sich diese friedliche Idylle auf der Postkarte so dar. Von links nach rechts aufgereiht die Giebelseite des Schmidt'schen Hauses in der Marktstraße, die Molkerei von der Rückseite, das Fachwerkbauernhaus von Tobaben, das 1962 durch Feuer zerstört wurde, dann aufgereiht die Häuser an der Bergstraße, wie sie einst von hier zu sehen waren, davor die Baumreihe, die den Rellerbach begrenzt. Davor auf der grünen Wiese befindet sich heute der ganze Komplex mit Gebäuden des Kindergartens und links daneben ist ein Supermarkt. Der Durchblick zur Marktstraße ist versperrt durch den Neubau mit Werks- und Ausstellungshalle sowie Geschäftsverwaltung der Firma Auto-Tobaben, wo ehemals die Molkerei stand. Außerdcm gibt es noch hinter der Bäckerei Hillert 'Dat Speelhus', eine Spielothek.

54. So sah die Herrenstraße noch in den zwanziger Jahren aus. Links die Villa von ehemals Hellwege, heute Familie Dick. Dahinter die Villa von ehemals Dr. Mathes, heute Dr. Korn. Noch zu erkennen ist das Haus mit dem Satteldach, heute im Besitz von Familie Hillert. Hier wird nach versebiedenen Nutzungen heute ein Eiscafé betrieben. An das Hellwege'sche Haus wurde das Gebäude der 'Alten Apotheke' von Dr. Dick angebaut. Die Häuser haben sich nicht wesentlich verändert. Ein Teil der Vorgärten mit den schönen weißen Zäunen mußte der Verbreiterung der Herrenstraße schon vor langer Zeit weichen. Die rechte Seite der Straße grenzt an die Feldsteinmauer des Amtshofes. Die Herrenstraße hat sich in ganzer Länge bis zum Mühlenberg zu einer reinen Geschäftsstraße entwickelt. Auch das neue Harsefelder Rathaus wurde auf einem Grundstück an dieser Straße erbaut.

55. In der Herrenstraße befanden sich einst (etwa Krögers Reisebüro) die Schlachterei und das Ladengeschäft von Hillert. Als das Gebäude noch stand, hatte sich auch hier die Fassade schon erheblich verändert seit diese Aufnahme entstanden ist.

56. Ab 1900 kaufte man in der Herrenstraße bei H. Meyer im Gemischtwarenladen ein, vorher befand sich hier eine Schlachterei. Auf dem Foto (etwa um 1907) präsentiert sich der Ladenbesitzer mit Familie. Das Geschaft existierte noch bis] 975.

57. In dem Poppc'senen Haus in der Herrenstraße wurde nicht nur lange Jahre ein Ladengeschäft betricben, sondern hatte auch die Fleckensverwaltung in den zwanziger Jahren einige Zeit ihr Domizil in dem Haus. Zur Zeit des Fleckensvorstehers Joharm Bargsten (1924-1933) verfügte die Verwaltung schon über einen Telefonanschluß und eine Schreibmaschine. Angestellte waren zu dieser Zeit ein Rechnungsführer, ein Bürogehilfe und zwei Gemeindediener, die für die 2 180 Einwohner tätig waren.

58. Der reitende Förster Prätorius erbaute gemeinsam mit dem Mann seiner Enkelin Sophie, einem Baron von Münchhausen, irn Jahre 1812 dieses Haus neu; das alte war einem Blitzschlag zum Opfer gefallen. 1824 kam es in den Besitz von Anwalt Dr. Oltmann. Durch Heirat mit dessen Tochter kam der Name des Joharm zum Felde aus dem Alten Land in die Familie (das Familienwappen stammt aus dem Jahre 1717). Die letzte Hoferbin zum Felde heiratete einen Brockmann. Den sogenannten Brockrnann'schen Hof erwarb die Gemeinde Harsefeld 1985. Das denkmalgeschützte Haus wurde renoviert und die Innenräume wurden so gestaltet, daß es für Künstler genutzt werden kann. 1988 wurde es seiner Bestimmung als 'Künstlerhaus zum Felde übergeben. Heute nutzen es die Jugendkunstschule, eine Musikschule und die Volkshochschule. Das Foto stammt von 1909.

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