Hatten in alten Ansichten

Hatten in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Havighorst
Gemeente
:   Hatten
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1712-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hatten in alten Ansichten'

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39. Der Anbau der Schmiede an das Wohnhaus ist zu sehen. Auf dem Bilde Vater und Sohn Johann Dietrich Schütte mit Gehilfen und Familienmitgliedern vor der Werkstatt.

40. Der Amtsvogt Scheele hatte in Hatten inmitten des Dorfes ein Wohnhaus errichtet, das im Jahre 1742 von Pastor Georg Strakerjan für vierzehnhundert Reichstaler für die Kirchengemeinde gekauft wurde. In der Folgezeit haben sechzehn Pastoren dieses Haus bewohnt. Der letzte Einwohner war, von 1932 bis 1966, Pastor Lothar Danneman, gebürtig aus Stuhr. Die Kirchengemeinde baute bereits vor 1966 auf dem Nebengelände ein neues Pfarrhaus. Das alte Gebäude wurde dann abgebrochen und an dessen Stelle ein großes 'Haus der Kirchengemeinde' erbaut.

41. Auf dem Gelände des früheren Pfarrhauses vor der Hatter Kirche ließ Johann Börner, gebürtig aus Thedinghausen, 1746 ein Strohdachhaus errichten mit Bäckerei und Gastwirtschaft. Die Familie Börner hat in sechs Generationen dieses Haus mit Nebengebäuden bewohnt. Im Jahre 1900 kaufte Hinrich Gerhard von Lindern, gebürtig aus Ruttel, diese Hausstelle und betrieb darin eine Gaststätte und Handlung. 1900 wurde ein neues Gebäude auf der alten Stelle errichtet, ebenfalls mit Gastwirtschaft und Brauseherstellung. Auch betrieb er später einen Fahrradhandel. Nachdem mehrere Gastwirte hier ansässig gewesen waren, kauften 1929 Johann Wiese, gebürtig aus Sandhatten und seine Ehefrau (1914) Sophie, geborene Eickhorst, aus Brettorf diesen Besitz und führten die Gastwirtschaft weiter.

42. Die Hofstelle Karl von Lindern und Ehefrau Frieda, geborene Oltmann, vom Schohusen bei Sandhatten steht auf dem Gelände 'Op de Welle' an der Straße nach Sandhatten. 1753 baute der Häusling Ahrend Siegmann ein Kleinhaus auf dieser Stelle. Nachdem 1794 der Brinksitzer Johann Garms diesen Besitz erworben hatte, wurde 1811 hier ein Neubau errichtet. Nach mehreren Besitzern kaufte 1931 Hinrich Gerhard von Lindern in Hatten diese Hofstelle und übergab sie dann seinem Sohn Karl von Lindern.

43. Haus Wieting in Hatten nahe Marktplatz. Das viel, besonders von Fremden betrachtete alte Gebäude ist 1759 errichtet worden. Im Laufe der Jahre hat es viele Besitzer gehabt. 1878 kaufte das Haus Diedrich Wieting aus Hatten, der das Amt als Kirchendiener hatte. Sein Sohn Diedrich Wieting, von Beruf Stukkateur, übernahm auch das Kirchenamt. Seine Frau Magdalene, geborene Jantzen, aus Sage wurde allgemein als kluge Hausfrau geschätzt. Das Haus wurde 1932 abgebrochen und an dieser Stelle wurde em Neubau errichtet.

44. Das fast aussterbende Gewerbe eines Strohdachdeckers wird von Ludwig Staffhorst heute noch ausgeübt. Er wird deshalb auch in der Umgegend zu diesen Arbeiten herangezogen. Auf dem Bilde ist er mit einem Kollegen bei dieser Arbeit tätig.

45. Das Haus in Hatten-Dillen beim Abzweig der Straße nach Munderloh ist ein altes Strohdachgebäude, das viel, besonders von Fremden, als Fotoobjekt benutzt wird. 1770 wurde dieses Haus von Heinrich C1außen aus Brettorf an dieser Stelle errichtet. Nach mehreren Besitzern übernahm 1933 Gerhard Garms aus Munderloh diesen Besitz. Nachdem viele Neubauten an Haus und Stallungen gemacht worden sind, übernahmen 1937 Sohn Werner Garms und Ehefrau Linda, geborene Osterloh, aus Altmoorhausen die Hofstelle.

46. Bäckerei Keubier gegenüber dem Marktplatz. 1893 kaufte der Bäcker Georg Wessel, geboren in Oporto, das Grundstück an der Straße nach Sandhatten und errichtete dort einen Neubau für Bäckerei und Handlung. 1926 kaufte Albert Keubier aus Colnrade, der in Bremen das Bäckerhandwerk erlernt hatte von Wessel, diesen Besitz. Mit seiner Frau Henny, geborene Henke, aus Holtorf führte er das Geschäft weiter. Tochter Lisa heiratete 1959 den Bäcker und Konditor Dieter Kuhlmann, gebürtig aus Gelsenkirchen, der mit seiner Mutter im Zweiten Weltkriege in Hatten ansässig geworden war.

47. Schuhgeschäft Gustav Rogge am Marktplatz in Hatten. An dieser Stelle stand 1780 das Wohnhaus der Lehrer die an der ersten Dorfschule, die am Kirchhof war, unterrichteten. 1862 errichtete der Klempner Gerhard Kreye hier einen Neubau, der 1890 von dem Schuhmacher Johann Rogge, gebürtig aus Ostrittrum, übernommen wurde. 1929 trat der Sohn Gustav Rogge die Erbfolge an und führte in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau Elfriede, geborene Tiarts, aus Kiel das Geschäft weiter.

48. Autoreparaturwerkstatt und Fahrradhandel Hollwedel. 1925 kaufte Christof Hollwebel aus Heiligenrode diese Hausstelle. Sein Sohn Heinrich Hollwedel übernahm ein Jahr später diesen Besitz mit seiner Ehefrau Gesine, geborene Eggers, aus Neulanden. 1930 brannte das Haus ab und wurde durch einen Neubau ersetzt. Das Geschäft wurde mit seiner zweiten Ehefrau Mathilde, geborene Bruns, aus Hatten weitergeführt.

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