Heidenrod in alten Ansichten

Heidenrod in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Schmidt
Gemeente
:   Heidenrod
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2861-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heidenrod in alten Ansichten'

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18. Im Aufbruch der neuen Zeit in den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in fast allen Orten Turn- und Gesangvereine gegründet. Hier der Männergesangverein aus Grebenroth, in dem wohl auch Egenrother mitgesungen haben. Sie gehören ja heute noch zum Kirchspiel Altenberg, dem früheren Vierherrengericht.

19. Zu Festen, Feiern, Jubiläen aber auch zu kirchlichen Anlässen und Beerdigungen gehörte eine zünftige Blasmusik. Unser Bild zeigt eine der Laufenseider Blaskapellen mit Wilhelm Henrich. Sogar einen Geigenbauer den Limbarth gab es im Ort. Die Volksmusik war noch nicht durch Radio und Rekorder verdrängt.

20. Der Schnok ist ein alter heidnischer Brauch. An Pflngsten suchen die 13-14jährigen Buben und Mädchen einen Mann, der ganz in Farnkraut gewickelt wird. über dem Kopf trägt er einen mit Blumen geschmückten Bogen. Sie sammeln in den Häusern Eier und Geld. Die Eier erhält der Schnok als Lohn. Mit dem Geld kaufen die Jungen am Tag nach Pfingsten auf dem Kemeler Markt den Mädchen ein Geschenk und zahlen die Zeche.

21. Anläßlich eines Sänger-Jubiläums 1925 zog der Festzug durch Laufenselden. Links ist das Haus von der Hebamme Holtmann. Rechts daneben standen die Häuser vom Brücke-Kaiser (weil hier der Bach offen vorbeifloß) und von Kopps.

22. Ein Jahr später, am 16. März 1926, war nur ein rauchender Trümmerhaufen übrig. Drei Wohnhäuser und drei Scheunen brannten bis auf die Grundmauern nieder. Die Wasserleitung mit Hydranten war schon vorhanden, aber eine Motorspritze gab es noch nicht.

23. Im tief eingeschnittenen Wispertal zwischen Bad Schwalbach und Lorch am Rhein liegt der kleine Ort Heidenrod-Geroldstein. Die katholische Kapelle zeigt uns, daß hier die Grenze zwischen dem kurmainzischen Rheingau und der protestantischen hessischen Niedergrafschaft Katzenelnbogen verlief.

24. In der evangelischen Kirche im Laufenselden ist ein Taufstein aus vorreformatorischer Zeit wieder aufgestellt worden. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als Landgraf Moritz die sogenannten 'Verbesserungspunkte' einführte, wurde er in einem Winkel der Kirche unter einer Ernporentreppe verbannt. 1880 hat ihn Pfarrer Paul Moser entdeckt und ihn im Kirchenraum aufstellen lassen.

25. Die alte Wehrkirche zu Dickschied aus dem 13. Jahrhundert ist nicht nur berühmt durch ihren mächtigen romanischen Turm sondern auch durch einen bronzenen Löwenkopf- Türklopfer. Er stammt aus dem Orient und soll vom Kirehenpatron von einem Kreuzzug aus dem heiligen Land mitgebracht worden sein. Das Original ist im Museum, die genaue Nachbildung an der Kirchentür zu finden.

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