Heidenrod in alten Ansichten

Heidenrod in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Schmidt
Gemeente
:   Heidenrod
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2861-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heidenrod in alten Ansichten'

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36. Links auf dem Bild sehen wir einen Lastkraftwagen vor dem Gasthaus und Kaufhaus Philipp Müller in Egenroth. Uber das Haus ragt ein Kerbebaum. Rechts im Hintergrund lugt das Glockentürmchen der alten Schule heraus.

37. Dieses Bild zeigt das neugebaute Backhaus mit zwei Feuerwehrgaragen. Heute ist daran das Dorfgemeinschaftshaus angebaut worden.

38. Der alte 'Vogelshenrieh' aus Laufenselden schaut aus dem Fenster. Als junger Mann war er Justizwachtmeister beim Herzog von Nassau auf der Strafanstalt Kloster Eberbach und später in Dillenburg. Er war eine Respektsperson und züchtete im Ruhestand Kanarienvögel. Deshalb nannten die Leute ihn 'Vogelshenrieh' oder 'Schnorres' .

39. Das alte Backhaus von Mappershain und das Gasthaus 'Wisperquelle' sind auch nur noch Nostalgie. Das Backhaus, in dem Generationen ihr Brot und die Festtagskuchen gebacken haben und von dessen Turm die Glocke Mittag und Vesper geläutet und bei Feuersbrünsten die Dorlbewohner alarmiert hat, ist längst abgebroehen und das Gasthaus, das weit über die Grenzen bekannt war, ist geschlossen.

40. Der Attehäuser Philipp war ein Original, der von Dorf zu Dorf wanderte. Er sang sein Lied vom Floh, dem es im Hemd zu eng geworden war und sammelte dabei alte Uhren und Wecker, die auch ruhig defekt sein konnten. Tagelang war er von zu hausefort, aber überall wurde er zu Tisch geladen und bekam auch ein Dach überm Kopf'für die Nacht.

41. Nauroth ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. Schon in den zwanziger Jahren hatten Leute die Idee im Sommer ihre Betten an Kurfremde zu vermieten. In Verbindung mit den Gastwirten wurde den Gästen die 'Sommerfrische' so angenehm wie möglich gemacht. Das Dorf Nauroth wurde weit über die Grenzen hinaus bekannt. Herrliche Wanderwege in die Naurother Schweiz und das Tal der Alten Wisper haben die Kur in Nauroth geprägt.

42. Zwei Dachschiefergruben gaben den Nichtlandwirten Arbeit und Brot. Beide sind heute nicht mehr in Betrieb, weil der Naturschiefer für die Bauherren zu teuer geworden ist. So wurde die 'Mayer's Hoffnung' geschlossen und erst kürzlich von der Gemeinde erworben, weil Millionen Kubikmeter Wasser in den Schächten als Reservoir genutzt werden können. Die 'Rosit' konnte in den sechziger Jahren ihr 200jähriges Jubiläum feiern. Unser Bild zeigt die Bergleute unter Tage.

43. Das Verwalterhaus der Grube 'Rosit'. Nachdem der Schieferbergbau unter Tage eingestellt war, wurde noch einige Zeit in der Spalthalle gearbeitet. Dann war eine Schreinerei in den Betriebsgebäuden. Bald werden die letzten Spuren getilgt sein. Alle Gebäude werden dem Erdboden gleich gemacht und das ganze Gelände rekultiviert. So geht ein Geschichtsabschnitt der Arbeitswelt auf dem Lande zu Ende.

44. Ein Landwirt auf der Dorfstraße in Wisper mit seinem 'Maikäfer' gespann. Traktoren gab es noch nicht und ein Pferd konnten sich die armen Bergbauem nicht leisten. Dafür war die Zeit gemütlicher.

45. Als Forsthaus und Schule diente dieses modeme Gebäude. Oben im Glockenturm hing die kleine Dorfglocke. Sie wurde zum Mittag- und Abendläuten gebraucht, aber auch als Sturmglocke bei Feuer und anderen Katastrophen. Heute ist das Gebäude in Privatbesitz. Die Kinder werden mit dem Schulbus abgeholt und gehen nach Kemel und Bad Schwalbach.

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