Heidenrod in alten Ansichten

Heidenrod in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Schmidt
Gemeente
:   Heidenrod
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2861-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heidenrod in alten Ansichten'

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55. An Weihnachten 1920 gingen Förster Fehler und Altmann auf die Jagd und erlegten einen kapitalen Keiler. Der Wildreichtum in den Heidenroder Wäldern ist beachtlich. Die Landwirte sind darüber nicht inuner glücklich.

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56. Die Laufenselder Sportgemeinschaft 1924 gegründet, spielte ein Jahr später schon Theater, um die Kasse aufzubessern, Paul Hecking, Karl Kelschenbach und Ludwig Feuscht stellten den Wilddieb und die Forster dar. Als das Femsehen in jedes Wohnzimmer kam, wurden die Laienspiele immer weniger. Nur in Grebenroth, Zorn und Nauroth wird dieser alte Volksbrauch noch erhalten.

57. Auch die Hupperter verstehen zu feiern. Ein reges Vereinsleben besteht im Ort. Ursprtinglich gab es keinen Saal, sodaß die Vereine bei größeren Veranstaltungen ein Zelt mieten mußten. Dann baute die katholische Kirchengemeinde das Haus Johannes und in jüngster Zeit die Gemeinde ein Dorfgemeinschaftshaus.

58. Hupperter Landfrauen ergötzen die Zuschauer mit einem heiteren Sketsch. Das Staatstheater in Wiesbaden ist weit. Nach der Vorstellung gibt es keine Rückfahrmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber die Leute vom Land wissen sich zu helfen und inszenieren ihr Theater selbst.

59. Die Turn- und Sportgemeinschaft, kurz TuS-Huppert genannt, hat klein angefangen. Gymnastik und Fußball wurden gepflegt. Mit viel Selbsthilfe und Idealismus haben die Sportler ihren Platz ausgebaut, Wasser und Stromanschluß besorgt und ein eigenes Vereinsheim am Sportplatz errichtet.

60. Die Männer brechen Steine, um eine Straße (den Schmiedweg genannt) auszubauen. Sie ist eine Landstraße, die Laufenselden mit dem Aartal verbindet. Seit 1897 befindet sich am Ende der Straße der Laufenselder Bahnhof. Früher konnte man dort Fahrkarten kaufen. Heute steht nur noch ein Schild da und man muß winken, damit der 'Aar-Karl' auch anhält.

61. Der Schmiedweg führt an der Bri.ihlmühle vorbei. Am Dörsbach gab es Getreide- und Walkmühlen. Im 17. Jahrhundert wanderten hier Wallonen ein, die ihre Wollweberkunst mitbrachten. Im Nassauer Land gab es Leinweber. Der Stoff wurde in den Walkmühlen bearbeitet und blau gefärbt. Lange Stoffbahnen hingen auf den Leinen zum Trocknen. Daher kommt der Name 'Blaues Ländchen'.

62. Ein schönes Schu1bild aus dem Jahr 1897 zeigt, wie unsere Großeltern zur Schule gegangen sind. Von diesen Schülern leben noch drei, vier. In geistiger Frische erzählen sie uns von ihrer Jugend, wo es noch kein elektrisches Licht, kein fließendes Wasser im Haus, kein Radio und kein Fernsehen gab.

63. Seitdem es Busse gibt fahren Vereine und Gruppen nach Nah und Fern, um die Welt draußen kennenzulernen. In den zwanziger Jahren besuchte die evangelische Frauenhilfe anläßlich einer Rheinfahrt das bekannte Niederwalddenkmal in Rüdesheim.

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