Heiligenhaus damals und heute Band 1

Heiligenhaus damals und heute Band 1

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4825-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 1'

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49. Die 1923 gemachte Aufnahme zeigt die feierliche Rückholung der im Ersten Weltkrieg beschlagnahmten Kirchenglocken und gleichzeitig die damalige Bebauung der unteren Hauptstraße in Richtung Osten. Der Gebäudekomplex links, mit Ausnahme der Wirtschaft 'Hölle' (Irüher 'Heiligenhauser Hof', vordem Hotel und Restaurant 'Zu den drei Kaisern' mit großem Saal und später 'Filrnbühne"), Hauptstraße 227, wurde abgerissen und durch moderne Bauten mit Läden sowie Eigentumswohnungen ersetzt. Abgerissen wurde auch nach Inbetriebnahme des evangelischen Gemeindehauses 1929 der vor der evangelischen Kirche - heute 'Alte Kirche' - befindliche Gemeindesaal mit Küsterwohnung und 'Herberge zur Heimat'. Erhalten blieb das Haus Hauptstraße 216, wo Emil Küster einen Schuhmacherbetrieb hatte, der heute von einem seiner Enkel mit einer zusätzlichen Lederwarenhandlung weitergeführt wird. Der damals ruhige Straßenverkehr ermöglicht keinen Vergleich zu dem auf der Hauptstraße jetzt in westlicher Richtung fließenden Einbahnverkehr .

50. Sehr verändert hat sich das Gesamtbild der unteren Hauptstraße. Erhalten bliebcn, wenn auch modernisiert, Haus Nr. 222, wo Daniel Römer einen Kohlenhandel betrieb, Haus Nr. 224, bekannt als Piepershaus, das Haus Nr. 244 und in der Rechtskurve die Wirtschaft Behmenburg, Hauptstraße 243. Oberhalb der Wirtschaft Behmenburg, etwas zurückliegend und im Bild nicht sichtbar, befand sich der Bauernhof Rieskuhl, der mit der neuzeitlichen Stadtbebauung aufgegeben wurde. An diesen Bauernhof erinnert heute nur noch der Name Rieskuhlstraße, die auf dem neueren Bild hier hinter dem Verkehrsschild beginnt.

51. Der Ausdehnung des Stadtgebietes in nördlicher Richtung fiel auch der im 18. Jahrhundert errichtete Bauernhof 'Hanholz' (letzter Besitzer war die Familie Otto Hugenbusch) zum Opfer. Schon für den Bau der Eisenbahnlinie Heiligenhaus-Kettwig (Fertigstellung 1926) mußten größere Ländereien abgegeben werden. Nach Aufgabe des Bauernhofes und Verkaufs des Geländes 1972 wurde hier ein weiteres Siedlungsgebiet erschlossen. Dazu wurde parallel zur Hauptstraße die Rheinlandstraße gebaut; somit war eine Bebauung in Richtung Norden bis zum Bahndamm möglich. Heute erinnern nur noch der Straßenname 'Am Hanholz' und der Bürgerverein gleichen Namens an den ehemaligen Bauernhof; es blieb der auf dem jetzigen Spielplatz der Wohnanlage stehende Walnußbaum.

52. An der Hauptstraße 2611Ecke Gohrstraße stand auf einem Streifen der früheren Landwehr das im Jahr 1709 erbaute 'Steines Landwehrgut', im Volksmund besser bekannt unter dem Namen 'Im Steineick', wie dieses auch die Katasterkarte von 1859 ausweist. Im Zuge der geplanten innerstädtischen Entlastungsstraße wurde das Haus 1986 abgerissen; zur besseren Nutzungsmöglichkeit der freigewordenen Fläche für einen Parkplatz wurde auch der haushohe Baumbestand gefällt.

53. Vor neunzig Jahren stellten sich die Arbeiter der hinter dem 'Bergischen Hof gelegenen Riegelfabrik Friedrich W. Melchert dem Fotografen. Dabei war es üblich, daß auch Familieangehörige des Chefs 'mit auf die Platte' kamen. Neben der Riegelfabrik betrieb Friedrich W. Melchert auch den 'Bergischen Hof als Gastwirtschaft, die dann später durch die Familie Fuß übernommen wurde und hier auch einen Kolonialwarenladen, wie es zu damaliger Zeit hieß, hatte. Nach grundlegendem Umbau wurde 1953 anstelle der Gastwirtschaft das Café Müller mit Bäckerei und Konditorei, Hauptstraße 285, eröffnet, welches dann später zu einem Stehcafé umfunktioniert wurde. Das am linken Bildrand befindliche Gebäude ist das Wohnhaus Nordstraße 3. Zwischen beiden Häusern wurde - im Bild nicht sichtbar - 1988 das Geschäftszentrum 'Kauftreff' eröffnet.

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