Heiligenhaus damals und heute Band 1

Heiligenhaus damals und heute Band 1

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4825-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 1'

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9. Im Volksmund 'Spardüsken' (Spardose) hieß das Haus Hauptstraße Nr. 51. Über diese Namensgebung gibt es nur Verrnutungen. Eine besagt, daß hier sehr sparsame, vielleicht sogar geizige Leute gewohnt haben sollen. Auch weiß man zu berichten, daß die Bewohner sich in der Nachbarschaft öfters das Mittagessen erbettelt hätten, andererseits aber bei einer Sparkasse in der Nachbarschaft von Heiligenhaus über ein ansehnliches Guthaben verfügten. Der hohe Sockel mit der Eingangstreppe läßt auf das Vorhandensein von Grundwasser aus einem früher in der Nachbarschaft befindlichen Teich schließen. Im Anbau hatten kleinere Handwerksbetriebe ihre Werkstätten und Läger. Nach dern Abriß dieses Hauses entstand hier ein moderner Neubau, in dem sich eine Schnelldruckerei etablierte. Nur gemeinsam haben beide Bilder die alten Bäume der nebenan gelegenen Gartenwirtschaft ' Jägerhof'.

10. 'Am Eng' (am Ende) heißt das auf der Katasterkarte von 1859 bezeichnete letzte Haus des damaligen Dorfes in Richtung Velbert. Später erhielt dieses Haus die Bezeichnung Hauptstraße 83, wo Paul Hahn zu seiner Elektro-Installation die erste und somit älteste Kraftfahrschule im Kreis Mettmann eröffnete. Auch das später nebenan durch Walter Leicht erbaute Kino mit dem Namen 'Capitol-Theater", wurde zusammen mit dem Haus 'am Eng' im Zuge städtebaulicher Planung abgerissen. Die Aufnahme wurde vor dem Abbruch 1963 gemacht. Hier steht jetzt ein modernes Wohngebäude mit sechs Stockwerken. Nur die Straßenkante der hier an der Hauptstraße beginnende Winkelstraße haben beide Bilder gemeinsam.

11. Am 15. November 1847 wurde in Heiligenhaus eine 'Postexpedition' eingerichtet. Diese war bis zum Bezug des am 1. Mai 1899 für Postzwecke erbauten Hauses Hauptstraße 95 an wechselnden Standorten im Dorf untergebracht. Die Postbeförderung erfolgte bis zur Inbetriebnahme der Kleinbahnstrecke Heiligenhaus-Hösel am 15. Oktober 1899 mit Postkutschen und Pferdefuhrwerken. Das Heiligenhauser Hauptpostarnt, Hauptstraße 95, wurde in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach umgebaut und präsentiert sich modern.

12. In dem im Jahre 1860 erbauten Bäckerladen, Hauptstraße Nr. 106, am Beginn des Hangsteins aus östlicher Richtung, werden in der fünften Generation durch die Familie ten Eicken Brot und Backwaren verkauft. Die Fassade wurde im Laufe der Zeit mehrfach renoviert, die Fenster zu einem großen Schaufenster umgestaltet und die Ladeneinrichtung sowie die im Anbau befindliche Backstube den Erfordernissen der heutigen Zeit angepaßt. Auch die Bekleidung der Anwohner hat im Laufe der Jahrzehnte Änderungen erfahren. Aber damals und auch heute: Das tägliche Brot wurde und wird immer gegessen und über drei Filialen im Ort verkauft.

13. Vom Turm der katholischen Kirche 'St. Suitbertus' wurde zu Anfang der zwanziger Jahre in Richtung Osten dieses Bild des Oberdorfes aufgenommen. Charakteristisch sind im Gegensatz zu heute die vielen Fabrikschornsteine, die im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte meistens abgebrochen wurden, da man mit neuzeitlicher Energie arbeiten kann. Wenn auch grundlegend keine wesentlichen Veränderungen sichtbar sind, so ist doch zu erkennen, daß viele Häuser renoviert wurden. Die Schienen der Straßenbahn sind nicht mehr vorhanden, und die Straßenführung wurde , soweit rnöglich, den Erfordernissen des heutigen Straßenverkehrs angepaßt, Beachtenswert ist neben anderen Häusern die liebevoll erfolgte Renovierung im Bergischen Stil des Hauses Hauptstraße 109a, genannt 'am Hangstein '.

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