Heiligenhaus damals und heute Band 1

Heiligenhaus damals und heute Band 1

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4825-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 1'

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14. Im Hause Hauptstraße 122 hatte Mariechen Korthen einen 'Tante-Ernma-Laden', der in der Sprache damaliger Zeit als 'Kolonialwaren-Laden' und im Heljenser Platt mit 'Wenkelier' bezeichnet wurde. Hinter dem Ladenlokal befand sich als Anbau der erste Vereinssaal des 1869 gegründeten katholischen Gesellenvereins 'Kolping', Dieses Haus, wie auch die benachbatten Häuser, wurden wegen neuzeitlicher Innenstadtgestaltung 1966 abgerissen. In dem von Frankenstraßc, Hauptstraße und Wülfrather Straße begrenzten Gebiet befinden sich jetzt 1968 erbaute Geschäftshäuser, modernen Läden, Restaurants und Büroräumen.

15. 'Der erste Zug im Bahnhof Heiligenhaus in Richtung Velbert' stand unter dieser Aufnahme , die am 31. März 1925 gemacht wurde. Nach einer Planungs- und Bauzeit von fast fünfzehn Jahren war Heiligenhaus mit einer Stichbahn, die zunächst hauptsächlich dem Güterverkehr diente , an das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn angeschlosscn. Die Inbetriebnahme der Verbindung nach Kettwig mit durchgehendem Personenzugverkehr Ruhrgebiet-Vohwinkel erfolgte am 23. Juli 1926. Die Zeitverhältnisse brachten es mit sich, daß die Eisenbahnverbindung nach Kettwig 1961 eingestellt wurde; später ruhte auch der Personenzugverkehr in Richtung Velbert und Wuppertal. Die vom gleichen Standpunkt gemachte Aufnahme zeigt die jetzt verfallenen und von Birken überwucherten Bahnsteige.

16. Das am 8. November 1865 errichtete Schulgebäude der katholischen Volksschule an der Hauptstraße mußte wegen steigender Schülerzahlen verschiedentlich erweitert werden. Nach Bezug der neuen Schulräume der St. Suitbertus-Schule im Jahre 1952 an der Wülfrather Straße/Ecke Südring wurde das alte Gebäude nach teilweise anderweitiger Verwendung zu einem Heim für die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg umgebaut. Die ständig wachsenden Aufgaben der katholischen Pfarrgemeinde machten aber auch den Neubau eines Pfarrzentrums erforderlich. Das auf dem Gelände der alten Schule erbaute 'Pfarrzentrum St. Suitbertus' wurde am 12. Juli 1981 eingeweiht. Die unmittelbare Nähe dieser Begegnungsstätte zu der 1898 eingeweihten Pfarrkirche St. Suitbertus und zum Pfarrhaus wirkt sich positivauf das Gemeindeleben aus.

17. Es war in früheren Jahren üblich, Materiahen aus guten, zum Abbruch bestimmten Häusern zu verwerten. Als der Ausbau der Bahnstrecke Hösel-Kettwig noch in der Planung war, kaufte Carl Horn um 1870 dort ein solches Haus. Er baute in Heiligenhaus Ortsmitte in unmittelbarer Nähe des Rathauses das Haus Hauptstraße 149, nachdem er zuvor dort ein Grundstück von rund 2 000 m2 erworben hatte. Es erhielt im Volksmund den Namen 'In der Hoffnung'. In einem Anbau Iertigten Gesellen und Lehrlinge in der ortseigenen Industrie Türschlösser an. Später wurden - wie auf dem Bild zu erkennen ist - weitere Betriebsanbauten erstellt. Und so entstand in der Dorfmitte in der Erbfolge die Schloßfabrik 'Gebrüder Horn'. Und wiederum in der Erbfolge wurde das ganze Anwesen 1973 verkauft. An seiner Stelle errichtete der Käufer ein modernes Geschäftshaus. Damit verschwand ein kostbares Zeugnis zur Heimatgeschichte in der Dorfmirte.

18. Die etwa um 1920 gemachte Aufnahme zeigt den Mittelpunkt des damaligen Dorfes gegenüber dem Rathaus. Die abfahrbereiten Autobusse der Deutschen Reichspost fuhren im Linienverkehr nach Ratingen, Hösel und Kettwig. Die Hauptstraße war in beiden Richtungen befahrbar und wurde erst Einbahnstraße in westlicher Richtung im Jahre 1953. In dem Eckhaus links zur damaligen Wülfrather Straße (jetzt Jahnstraße) hatte Joharm Plümacher ein Putz- und Modewarengeschäft; heute befindet sich hier eine Spielhalle. Der nebenan befindliche 'Ratskeller' - Eigentum der katholischen Pfarrgemeinde St. Suitbertus - wurde im Volksmund oft 'Vatikanstuben' genannt. Die Fassade dieser Gaststätte hat im Laufe der Jahrzehnte kaum Änderungen erfahren. Nach Schließung des Warenhauses Hugo Hermanspann im Jahre 1973 hatten in den Geschäftsräumen verschiedene Einzelhandelsgeschäfte ihr Domizil, bevor jetzt sich ein Optiker und eine Modeboutique etablierten.

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