Heiligenhaus damals und heute Band 1

Heiligenhaus damals und heute Band 1

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4825-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 1'

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34. Nicht schnurgerade, sondern kurvenreich verlief die Hauptstraße im ältesten Ortsteil. Links im Bild ist noch das aushängende Zunftzeichen des Barbiers zu erkennen. Der Nordgiebel des 'Batzenhauses' begrenzt die ältere Aufnahme links. Dominierend in der Bildmitte ist jeweils das 1897 erbaute Geschäftshaus mit dem Namen 'Modehaus Müller'. Nach dem Abbruch des in der Ortsmitte gelegenen Hofes 'Batzenhaus' ist auch der volle Bliek auf das Haus 'Em halven Mond', Hauptstaße 194, möglich, in dem die Familie Dornemann das 'Hotel Centra!' mit einem Saal und später in der Erbfolge die Wirtschaft Kappius führte. Heute befinden sich in diesem Haus ein Eissalon und Schnellimbiß. Zwischen dem 'Modehaus Müller' und dem Haus Hauptstraße 194 stehen, fast unverändert, durch die Laubecker Straße getrennt, das Haus 'Em Hosenbengel' und das Nachbarhaus, wo Zuckerbäcker Schmitz herrliche Backwaren verkaufte. Im Zuge einer neuen Straßenführung erhielt die S-Kurve einen großen Radius, anstelle Kopfsteinpflaster eine Asphaltierung, viele Verkehrsschilder und Straßenverkehrsampeln für die hier abzweigende Mittel- und Kettwiger Straße.

35. An der Stelle, die heute noch Kirchplatz heißt, stand an der damaligen Hauptstraße 201-203 das 'Kaufhaus Krollc'. Dieses Geschäft, im eigentlichen Sinne kein Kaufhaus, war eine Filiale des sich in Velbert befindlichen Hauptgeschäftes. Es stellte auch einen zentralen Punkt zum Lebensmittel-, Gemüse- und Frischfischeinkauf für die Heiligenhauser Hausfrauen dar. Vorher war hier ein Möbelgeschäft mit Schaufensterblick zum Keller- und Erdgeschoß der Schreinerei und Zimmerei Korth, Kettwiger Straße. Anstelle des parallel zur Hauptstraße stehenden Kaufhauses wurde 1958/59 auf dem Kirchplatz ein Gebäude mit sieben Stockwerken errichtet.

36. In dem Eckhaus und Hintergebäude Hauptstraße/Ecke Kettwiger Straße betrieb Emil Kauls eine Schnapsbrennerei mit Detailverkauf. Später, das zeigt die Aufnahme aus den dreißiger Jahren, richtete Friseurmeister Hugo Karrenberg hier seinen Frisiersalon ein. Das im Bergischen Stil erbaute Haus wurde durch den Umbau 'entstilisiert' und mußte auch dem Ausbau der durch Heiligenhaus führenden Bundesstraße B 227 sowie der Neugestaltung des Kirchplatzes weichen. An der Ecke der neuen Ladenzeile zur Kettwiger Straße wurde der Frisiersalon wieder eingerichtet.

37. Vollständig verändert hat sich das Bild der Mittelstraße vor Einmündung in die Hauptstraße. Das am Bauernhof 'Batzenhaus' angebrachte Baustellenschild weist auf den im Bau befindlichen Gebäudekomplex hin, der kurz vor der Fertigstellung steht. Nach Beseitigung des Hofgebäudes wurde der Bliek durch die teilweise geänderte Straßenführung über die Hauptstraße hinweg zur Kettwiger Straße frei.

38. Von der Ecke Südring/Mittelstraße aus machte 1930 der Fotograf diese Aufnahme mit Bliek auf das evangelische Gemeindehaus und auf die 1926 fertiggestellte evangelische Volksschule, das Haus Schulstraße 3 sowie auf die Rückseite 'De Honnerhut'. Das zum 'Hof Batzenhaus' gehörende Weidegelände wurde der Gemeinde von dem damaligen Besitzer, Kar! vom Berg, geschenkt. Vor Gestaltung der Kuhweide zum 'Hindenburgpark' führten die Bauern aus Heiligenhaus und Umgebung hier ihre Pferde zur Prämierung und Musterung für den Militärdienst vor. Auch fanden auf dieser Wiese Wochenmarkt, Kirmes und Zirkusveranstaltungen statt. 1973 wurde im Parkgelände die später zum Wohnheim erweiterte Altentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt gebaut. Aus dem Park wurde ein Wald. Auf beiden Bildern ist nur noch die Böschung am Südring zu erkennen. Der ehemalige Landrat zur Nieden war der erste Namensgeber dieser Straße als 'Zur Nieden-Ring', der dann über 'Adolf-HitlerRing' zum jetzigen Südring umbenannt wurde. Die Abgrenzung dieser Grünanlage in Richtung Osten bildet die Mittelstraße , die ganz früher Marktstraße und dann bis 1945 Hindenburgstraße hieß.

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