Heiligenhaus damals und heute Band 2

Heiligenhaus damals und heute Band 2

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5730-8
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 2'

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26. Eine sehr bewegte Vergangenheit hatte das 'Pipers-Haus', Hauptstraße 230. Als nach 1600 sich die Lutherischen und die Reformierten entzweiten, und die Lutherischen den Reformierten die Kapelle zum Heiligenhaus das 'Heiligenhäuschen' verwehrten, feierten die Reformierten ihre Gottesdienste im Haus ihres Presbyters (damals 'Eltsten' genannt) Hinrieh Piper. Die Fassade dieses Hauses wurde verschiedentlich geändert, bevor der Abriß erfolgte. Die 1993 an dieser Stelle errichteten Neubauten mit altengerechten Wohnungen haben diesen Teil der unteren Hauptstraße im Aussehen grundlegend verändert.

27. Ein gutes Beispiel, wie Alt und Neu sinnvoll kombiniert werden können, ohne daß der Räumbagger tätig werden muß, ist in der Mozartstraße zu sehen. Das im Jugendstil 1906 erbaute Haus NI. 8 mit viel Omamentschmuck an der Fassade diente lange Jahre als Wohnhaus. Im Zuge der Betriebserweiterungen der 1904 gegründeten Schloß- und Baubeschlag-Fabrik Wilhelm Schlechtendahl & Söhne wurde dieses Haus 1989 mit in den Baukörper des Bürogebäudes integriert, bildet somit ein harmonisches Ganzes und wird für eine ständige Hausmesse benutzt.

28. Mit der ständig zunehmenden Industrialisierung wurden immer mehr bisher gärtnerisch genutzte Flächen mit Fabrikanlagen bebaut. Ein Beispiel hierzu ist das an der Ecke Südring/Mozartstraße befindliche Grundstück. Im Zuge einer 1958 erfolgten Betriebserweiterung wurde das zum Wohnhaus Mozartstraße gehörende Gartengelände bebaut. Als Abschluß geblieben ist das zur Umzäunung gehörende Strauchwerk.

29. Am 1. Mai 1899 verlegte der Metzgermeister Friedrich Steinbrink seine Landmetzgerei wegen besserer Verkaufsmöglichkeiten von Isenbügel nach Heiligenhaus und baute in der unteren Hauptstraße 248 und 250 ein Doppelhaus mit Ladenlokal, Schlachthaus und Wurstküche. Von fünf Söhnen hatten drei das Fleischerwerk erlernt. Es war daher naheliegend, daß in der Erbfolge der älteste Sohn Kar! 1925 und auch wiederum dessen Sohn, ebenfalls mit dem Namen Karl, 1950 den Metzgereibetrieb übernahmen. In der weiteren Erbfolge wird seit 1975 von den Urenkeln das Geschäft als Filialbetrieb weitergeführt. Verändert hat sich im Laufe der Jahrzehnte das gesamte Aussehen, insbesondere das Ladenlokal und die Außenfront.

30. Die im Jahre 1911 gemachte Aufnahme der unteren Hauptstraße zwischen ' Am Hanholz' und 'Keller' weist an der linken Straßenseite keine Bebauung auf. Zu erkennen ist das Tor auf der 'Fußballwiese'. Die Holzschwellen der nebenbahnähnlichen Kleinbahn Heiligenhaus-Hösel- 'Feuriger Elias' genannt - sind auf der noch unbefestigten Straße mit Erdreich abgedeckt. Mit dem 1930 erfolgten Bau des Hauses Hauptstraße 280 begann die Schließung dieser Baulücke auf der linken Straßenseite, die 1970 mit der Errichtung weiterer Wohn- und Geschäftshäuser ihr heutiges Aussehen erhielt. Der Neubau des Verwaltungsgebäudes der Schloßfabrik Beyer & Müller an der Hauptstraße 277 folgte an der rechten Straßenseite 1960, durch die inzwischen erfolgte Begrünung nicht sichtbar. Auf beiden Bildern ist das Haus Hauptstraße 289 identisch.

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