Heiligenhaus damals und heute Band 2

Heiligenhaus damals und heute Band 2

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5730-8
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 2'

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36. In der dem Haus Hasselbeck 49, heute Höseler Straße 26, seitlich angebauten Werkstatt fertigte der Stellmachermeister Wilhelm Plettenberg alle landwirtschaftlichen Geräte bis zum vierspännigen Erntewagen. Später, nach einigen Jahren mit unterschiedlicher Nutzung, etablierte sich im Werkraum die 'ERFA'-Riegelfabrik als Vorgängerin der heutigen Melchert-Beschläge GmbH. Der in früheren Jahrhunderten zur Landwehr gehörende Geländestreifen wurde als Gartenland genutzt. Wegen nicht mehr zeitgemäßer Wohnqualität von Wohnhaus und Werkstatt erfolgte 1991 der Abriß. Hier haben sich jetzt Betriebe mit dem zum Auto erforderlichen Zubehör niedergelassen. (Die von Ulrich Bangert gemachte Aufnahme 'darnals' erfolgte nach einem Gemälde der Kunstmalerin A. Tauber, Ratingen-Hösel.)

37. In den Jahren von 1950bis 1957 wurde die Bundessiedlung 'Zum Wassermangel' , mit Eigenheimen und Mietwohnungen gebaut. Hier, wo in der Hauptsache Heimatvertriebene und Flüchtlinge eine neue Unterkunft fanden, wurde die 'Friedenskirche' errichtet. Der erste Gottesdienst wurde am 1. Dezember 1957 gefeiert. In den nun folgenden Jahren zeichneten sich immer stärker die damals verwendeten Materialien als schlechte Bausubstanz ab. Daher entschloß sich das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Heiligenhaus für einen Neubau, da dessen Kosten wesentlich unter denen einer Sanierung mit hohen Folgekosten gelegen hätten. Das neue 'Gemeindezentrum Friedenskirche' wurde am 2. Advent 1990 mit einem Festgottesdienst eingeweiht.

38. 'In der Ruthen' , hieß der Bauernhof an der heutigen RuhrstraßelEcke Giesenhofstraße - damals Hasselbeck 55. Das seit 1900 im Eigentum der Familie Steineshoff-Bernsau befindliche Gehöft wurde zuletzt von der Familie Heinrich te Brake bewirtschaftet. In Anschluß an die 1962 beginnende Erschließung der Wohngebiete Ober- und Unterilp wurden die Ländereien dieses Hofes der Bebauung zugeführt, nachdem die Stadt Heiligenhaus Eigentümer wurde. Nach dern Abriß der im bergischen Fachwerkstil bestehenden Wohn- und StalJgebäude wurde später auch die an der Straße stehende, im Bruchsteinmauerwerk gebaute Scheune ein Opfer des Räumbaggers. Auf den ehemaligen Bauernhof gibt es keine Hinweise mehr. An dieser Stelle verbindet heute eine Fußgängerbrücke die Wohngebiete Ober- und Unterilp.

39. Die 1897 erbaute Katholische Volksschule Isenbügel an der Talburg umfaBte als Schulbezirk die ganze Honschaft Isenbügel, den nördlichen und westlichen Teil der Honschaft Hasselbeck mit der Grenze Oberilp, Schopshof, in Hasselbeck. Die Schule war einklassig; 56 Kinder wurden 1897 eingeschult. Tätig waren Lehrer August Oermann (1897-1904), Gerhard Mengelbier (1904-1932) und RichardJanssen (1932-1942). Wegen beengter Raumverhältnisse erfolgte 1950 eine Aufstockung des Klassentraktes. Der Schulbetrieb wurde mit Ende des Schuljahres am 31. März 1959 eingestellt und das Gebäude, das jetzt in Privatbesitzist, Wohnzwecken zugeführt. Identisch sind auf beiden Bildern der eiserne Staketenzaun als Umgrenzung des Schulhofes und die Straßenfront der ehemaligen Lehrerwohnung.

40. Die einstige Laupenmühle an der Kettwiger Straße in der Nähe der Kläranlage des Ruhrverbandes war bereits 1259 dem Abt des Klosters in Werden zinspflichtig. Seit 1534 sind die hier tätig gewesenen Laupenmüller nachweisbar. Zum Mahlen wurde das Wasser des vorbeifließenden Vogelsangbaches aus dem aufgestauten Teich genutzt. Um 1930 wurden die Mühlengebäude größtenteils durch Brand zerstört; die verbliebenen Reste später abgebrochen. Es blieb das zwischenzeitlich modernisierte Wohnhaus. Letzter Müller war nebenberuflich Walter Giesen.

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