Heiligenwald in alten Ansichten Band 2

Heiligenwald in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Horst Wilhelm
Gemeente
:   Heiligenwald
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4997-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenwald in alten Ansichten Band 2'

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59. Attraktiver Anziehungspunkt für Schwimmer und Angler seit Jahrzehnten: der Itzenplitzer Weiher mit seiner ehemaligen Badeanstalt (links im oberen Bild). Anfang der dreißiger Jahre begann der Angelsportverein mit dem Anlegen zweier Brutweiher am Einlauf des Kallenbaches. Diese Brutweiher bilden bis heute ein reizvolles reichbesiedeltes Biotop. Die für die Brutweiher notwendigen Dämme wurden von den Mitgliedern in Eigenleistung erstellt. Das Foto unten zeigt Mitglieder bei der Erneuerung des unteren Dammes, von rechts: H. Hautz, Wilh. Marx, Paul Paulus, J. Lorscheider. R. Schäfer, J. Biehl, H. Hart, P. Jung, E. Schönwolf, Recktenwald, A. Backes, H. Reichardt, G. Backes, E. Röhlinger, H. Schönwolf sen., E. Bungert, A. Schäfer, J. Schnur und H. Arndt.

60. Ein ständiger Gast und von der 'Heiligenwalder Spitz' des Itzenplitzer Weihers über viele Jahre nicht wegzudenken war der pensionierte Bergmann Johann Meiser (1874-1952). Täglich marschierte er mit seinern Rucksack, der Angelutensilien und Würrner enthielt. seinem Anglerstühlchen und seiner Angelrute von seinem Wohnhaus in der IIIinger Straße durch die 'Akazien' zum Weiher. Mit der nie erlöschenden Pfeife saß er dort stundenlang mit sich und der Natur in völliger Harmonie und wartete auf einen guten Fang.

61. Das Angeln war immer schon ein beliebter Sport. Vor allem die Jugend war von der Jagd nach dem Fisch fasziniert. Der Itzenplitzer Weiher bot reichlich Gelegenheit - auch illegal - die Angel auszuwerfen. Um die Jahrhundertwende bis in die dreißiger Jahre war das Angeln für Normalbürger verboten und nur Grubenbeamten erlaubt. Grubenhüter achteten streng auf die Einhaltung dieses Verbotes, Dennoch hinderte es mutige Jungen nicht, mit der selbstgebastelten Haselstrauch-Angelrute, einem Stück Hanfschnur und einem Flaschenkorken als Schwimmer sowie einer umgebogenen Stecknadel als Haken auf die Pirsch zu gehen. Das Foto zeigt drei etwa lOjährige Heiligenwalder Jungen (links Horst Schönwolf sen., rechts Siegfried Schäfer) rnit ihrern kapitalen Fang, einem gut 20pfündigen Karpfen.

62. Die Geschichte der Pfarrherren der Pfarrei St. Laurentius beginnt mit Einführung von Pfarrvikar Franz Xaver Schwaab im Jahre 1893, in dessen Amtszeit die erste Kirche in der Bahnhofstraße entstand. Unter seinem Nachfolger Nikolaus Krings von 1906 bis 1921 wurden die Vorbereitungen für den Bau der neuen Laurentiuskirche getroffen, die unter Pastor Nikolaus Becker im Jahre 1928 vollendet wurde. Sein Nachfolger wurde in schwerer Zeit 1937 Wendalinus Salm, der bis zu seinem Tod irn Jahre 1952 amtierte. Auf dem Foto unten W. Salm zusammen mit seinem erster Kaplan Saling (sitzend rechts) und den beiden Heiligenwalder Theologen Walter Becker (links) und Günter Backes (rechts). In der Mitte die Pfarrhausbediensteten Mariechen und Liese! Kiefer und Frau Holl (Mitte).

63. Kaplan Nikolaus Lauer im Kreis seiner Meßdiener vor dem Portal der alten Kirche in der Itzenplitzstraße im Jahre 1911. Rechts der 1899 angebaute hölzerne Glockenturm. Bis dahin beland sich das Glokkengerust gegenüber der Kirche auf einem 'bcrgfiskalischen Grundstück' und war an einem Apfelbaum befestigt.

64. Der Bischofsbesuch war immer ein festliches Ereignis für die katholische Kirchengemeinde. Der Gast reiste in der Pferdekutsche - später im Pkw und wurde am Ortseingang - auf dem oberen Foto an der Einmündung Weiherstraße, unten in der Pestalozzistraße - von der örtlichen Geistlichkeit und den Pfarrern der Nachbarorte empfangen. Die Pfarrgemeinde begrüßte ihn kniend am Straßenrand. Zum Empfangskomitee gehörten neben dem Kirchenvorstand. dern Kirchenchor sowie den Vertretern der kirchlichen Vereine auch die Lehrerschaft mit ihren Schulklassen. Nach der Begrüßung durch den Ortspfarrer und einern Grußlied des Kirchenchores wurde der Bischof in einer Prozession durch die festlich geschrnückte Straße unter dem Baldachin - 'Hirnrnel' genannt - zur Kirche geleitet.

65. Aus der Heiligenwalder Pfarrgerneinde sind von ihrer Gründung bis zum Zweiten Weltkrieg elf Neupriester hervorgegangen, darunter Viktor Kiefer, Hubert Schmitt, Gustav Klein, die Brüder Günther und Ewald Backes und Walter Becker. Eine Primizfeier war stets eln großes Fest für die gesamte Pfarrgerneinde. In einer Prozession wurde der Primiziant von seinem Elternhaus zur Kirche geleitet, wo er seine erste heilige Messe feierte. Das Foto entstand irn Jahre 1937 anläßlich der Primiz von Gustav Klein. In der ersten Reihe sind zu erkennen Pastor Salm mit dern Heiligenwalder Noupriester Hubert Schrnitt und KaplanJoh. Philipps.

66. Eine weit verzweigte Familie in unserem Ort war die Familie des Heiligenwalder Bergrnarins Georg Jung, Nachfolger des 1901 tödlich verunglückten Christian Weirich im Amt des Kirchenschweizers. Tochter Marieehen heiratete den Heinrich Neis aus der Jakobstraße, Tochter Katharina den Joharm Fuchs, der weit über hundertjährig im Jahre 1988 verstarb. Das obere Foto zeigt die Großfamilie mit den Kindern Peter, Maria, Katharina, Ludwig und Franziska sowie Enkel und Urenkel. Nachfolger von Georg Jung als Kirchenschweizer wurde Nikclaus Wilhelm, der von Alois Lenhardt abgelöst wurde. Weithin bekannt im Ort und darüber hinaus war auch die Familie des Philipp Knapp und dessen Sohn, genannt 'Fubbes'. Auf dern Foto aus dem Jahre 1938 vier Generationen der Familie Knapp.

67. Eine der am weitesten verbreiteten Familien in Heiligenwald war neben den Familien Andres, BlahaKartes, Klär und Jung die Familie Haag. Die Stammeltern, der ZiegIer Peter Haag und Elisabeth geborene Ditenhöfer, waren 1850 aus KindsbachlPfalz eingewandert. Sohn Franz heiratete die Tochter Margarete des aus Wemmetsweiler stammenden Nikolaus Jäcker und dessen Ehefrau Anna-Maria Dörr. Deren zwölf Kinder und 38 Enkel sind bis in die heutige Generation in zahlreichen Heiligenwalder Familien, z.B. Seiwert, Mark, Schmidt, König-Schüler, Wilhelm, Blaha, Kirsch, Hoffmann, Ritz, Schach, Maldener, Dreiser, Becker, Kläser, Hahn, Baltes, Zimmer, Emmerich verzweigt. Auf dem Foto die wehrpflichtigen Söhne des Franz Haag sen.: Franz jr., Peter und Wilhelm zusammen mit Nikolaus und dessen Ehefrau Emma geborene Blum.

68. In der Jakobstraße begegnet uns um 1900 die Familie Joh. Nikolaus Wagner (Foto oben), Wirt in dem 1876 erbauten heutigen Gasthaus Henkel. Tochter Anna heiratete 1903 den Nachbarsohn, den späteren Steiger in Reden und Camphausen, FranzJosef Weirich. Dessen Vater, der Bergmann Christian Weirich, verheiratet mit Susanne Stol!, hatte im Jahre 1878 auf dem Nachbargrundstück ein Wohnhaus (später Haus Haag) erbaut. Er war der erste Kirchenschweizer der katholischen Pfarrei. Sohn Joharm betätigte sich in der Feuerwehr und im Turnverein. Tochter Anna war mit Walter Arend, Tochter Elisabeth mit Wilhelm Trarbach verheiratet. Auf dem Foto unten Franz-Josef und Anna Weirich mit den Kindern Waldemar, Anna, Willibald, Edgar und Hubert (von links), oben der Türschlußstein des Hauses Jakobstraße 26.

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