Heiligenwald in alten Ansichten Band 2

Heiligenwald in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Horst Wilhelm
Gemeente
:   Heiligenwald
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4997-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenwald in alten Ansichten Band 2'

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69. Von dem Bauernort Urexweiler übersiedelte um die Mitte des vorigen Jahrhunderts der Bergmann Andreas Hinsberger mit Ehefrau Elisabeth Becker nach Heiligenwald. Das Foto zeigt die Stamrnutter Elisabeth umringt von ihren Kindern Jakob mit Ehefrau Maria Noss (links), Joharm mit Ehefrau Lina Noss und Peter, den Enkeln und Enkelinnen Ernst mit Ehefrau Anna Bick, Tilli Hüther, Alwine Reinhardt, Johann, Josef, Margot Rosenkranz undÄnni Jakob sowie dem Urenkel Ernst.

70. In den zwanziger Jahren entdeckte der junge, 1941 in Rußland vermißte Bergmann Matthias Forster die Fotografie. Er widmete sich intensiv diesem Hobby und schuf in den folgenden Jahren zahlreiche Portraits Heiligenwalder Einzelpersonen und Familien. Die meisten Fotos sind im Freien vor dem Hintergrund der dörflichen Strukturen entstanden. Die Aufgenommenen spiegeln in Pose, Ausdruck und Kleidung in gewisser Weise die damalige Zeit wider. Auf dem Foto aus dem Jahre 1930 die alteingesessene Heiligenwalder Bergmannsfamilie Josef Loth am Tag der 1. Kommunion der Tochter Franziska zusammen mit deren Brüdern und den Paten auf der Straße vor dem Wohnhaus in der Hüngersbergstraße 5. Ein liebenswürdig komponiertes Bild voller familiärer Harmonie, die auch den kleinen Hund einschließt.

71. Matthias Forster fotografierte die Menschen unseres Dorfes so wie er sie antraf: vor ihrem alltäglichen Hintergrund. im Gatten, an der Hausecke, auf der Straße, vor der Kirche. Er mied das sterile Studiomilieu mit Palmen und Stilmöbeln. Seine Fotos besteehen durch ihre harmonische Komposition und ihre 'Echtheit', so wie das Foto der Familie Adam Klenk.

72. Eine der ältesten Familien von Heiligenwald war die Familie Grünewald. Bereits im Jahre 1851 war der ehemalige Winterlehrer und spätere Tagelöhner Thomas Grünewald im Maibrunnerfeld ansässig. Er war der Stammvater der bis heute hier lebenden Familien. Möglicherweise war er der erste Lehrer in unserem Ort. Er war mit der Tochter Margarethe des Sirnon Schirra aus Theley verheiratet und hatte zehn Kinder und 33 Enkelkinder. Seine Witwe wohnte zuletzt bei ihrer Enkelin im 'Gemeindehaus' (jetzt Sparkasse), wo sie 1941 verstarb. Das Foto zeigt Nachfahren der Familie Grünewald vor dem 'Gerneindehaus'.

73. Die neue Schule in der Pestalozzistraße mit ihrer großen Trcppe gab einen geeigneten und beliebten Hintergrund ab für ein Familienfoto. Aueh Heinrich Neis aus der Jakobstraße zog mit seiner Frau Mariechen Jung und seinern Sohn Erwin, mit Mutter Neis, den Geschwistern, Schwägern und sonstigen Anverwandten (Familie Klein und Familie Knobé) sowie mit Enkeln und Urenkeln an diesen Ort um sich von Matthias Forster ablichten zu lassen.

74. Ein zu ihrer Zeit in Heiligenwald wohlbekanntes und beliebtes Ehepaar: Johann Thiel und Barbara geborene Lambert, genannt 'Thiele Weißer' und 'Thiele Bawett' zusammen mit einer der sechs Töchter und der Mutter im Gatten des Hauses in der Langgasse. Joharm Thiel ist ein Beispiel für die zahlreichen Bergleute, die zur Abzahlung der Schulden für das von der Grube mitfinanzierte 'Prämienhaus' auswärtige Bergleute als 'Ouartiersleutc' aufnahmen. Die Familie Thiel beherbergte in ihrern Haus viele Jahre bis zu zehn (!) solcher 'Ouartiersleute", und außerdem verbesserte Johann Thiel seine Einkomrnensverhältnisse durch das Austragen von Zeitschriften. Schießlich waren sechs Töchter, die man nicht wie Söhne zum Mitverdienen auf die Grube schicken konnte, großzuziehen,

75. Heiligenwalder Jungbürger um 1936: die Brüder Hans, Werner, Ewald und Josef, Söhne von Franz Jakob und Luise geborene KolIing aus der Jakobstraße (Foto rechts). Zwei junge Damen B. Schäfer und H. Wachs wurden vorn Fotografen M. Forster rnit der Kamera beim sonntäglichen Weiherspaziergang überrascht (Foto links).

76. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg und erneut in den zwanziger Jahren existierten zahlreiche Musikgruppen in Heiligenwald, in denen sich viele Bergmannssöhne betätigten. Einige wurden Berufsmusiker und zogen in die Fremde. Neben dem Cellisten Emil Pfeiffer sind zu nennen Jakob Beek und die Brüder Max und Alfons Haag. Letztere mnsizierten lange zusammen in einer eigenen Tanzband, der sie den Namen 'Haag'n-Beck' gaben. Auch unter dem Namen 'Haga-Band' musizierten sie im Mecklenburger Land und in Sachsen-Anhalt.

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