Heilsbronn in alten Ansichten

Heilsbronn in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Hung
Gemeente
:   Heilsbronn
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5520-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heilsbronn in alten Ansichten'

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9. Jahrmarkt in Heilsbronn um 1930 mit den Verkaufsständen am Markt und längs der Hauptstraße. Quer dazu im Hintergrund Stall und Scheune des 'Anker'-Wirts Birnbaum. 1936 abgerissen und jetzt Wohnhaus. Im Vordergrund links das Kriegerdenkmal.

10. Das spätromanische, in weiten Kunstkreisen wegen seiner einmaligen Ornamentik geschätzte Portal aus dem Refektorium (Speisesaal der Mönche), das der baulustige Abt Rudolf im 13. Jahrhundert errichten ließ. Als Vorsichtsmaßnahme gegen drohende Zerstörung kaufte 1884 das unersetzbare Juwel Kaiser Wilhelm I. für 5 000 MK der Brauerei- Witwe Stöhr ab, ließ es herausbrechen und schenkte es dem Germanischen Nationalmuseum im Nürnberg. 1945 wurde es dort bis auf wenige Reste durch Bomben zerstört. Zum Glück hatte 1835 der Berliner Ofenfabrikant Feilner es in Lehm abformen lassen. Als Faksimile steht es heute als Terrakotta im Kreuzgang des Marlygartens bei der Friedenskirche in Potsdam-Sanssouci. Die Lithografie von Bergmann, 1833, zeigt das schon etwas malträtierte Portal aus damaliger Zeit.

11. Der Spielrnanns- bzw. Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr, gegründet 1960, aufgebaut durch den Dirigenten Karl Schweigert (mit X auf dem Foto) und bei Musikwettbewerben mehrfach ausgezeichnet. Aufgenommen am Prinzregent-Luitpold-Denkmal,

12. Einweihung des Prinzregenten-Luitpold-Denkmals am 1. November 1911, dem Jahr seines 90. Geburtstages und seines 25jährigen Regierungsjubiläums, Es war das erste Monument für den Regenten in einer fränkischen Marktgemeinde. Die Gemeinde stiftete den Platz, die Kosten für das Denkmal trug der Münchner Bankdirektor und spätere Ehrenbürger von Heilsbronn, Ludwig Kammerecker, dessen Vorfahre hier einmal Gegenschreiber war. Rechts neben dem späteren Rathaus die Ehrentribüne für die illustren Gäste mit Rang und Namen. Man schwenkt gerade die Zylinder zum Hoch auf den Regenten (1821-1912).

13. Die erste Feuerwehrspritze der 1869 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Heilsbronn aus dem vorigen Jahrhundert mit Handbetrieb und Pferdegespann. Das Foto wurde aufgenommen von der Rückseite des Conventshauses, wo die Wehr nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Neubau 1983 in der Randstraße untergebracht war. Das kleine Fachwerkhäuschen ist der 'Heilbrunnen'. Die rechts daneben stehenden einstöckigen Wirtschaftsgebäude wurden vor gut einem Jahrzehnt abgerissen. Vor dem Krieg diente ein einstöckiges Haus zur Unterbringung der Wehr in der Pfarrgasse.

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14. Das Amtsgericht Heilsbronn in der Ansbacher Straße ca. 1910, hervorgegangen aus dem Landgericht älterer Ordnung. Neubau 1901, 1959 nach Ansbach verlegt. Nach Um- und Anbau zog hier die neu gegründete Georg-Friedrich-Realschule ein, benannt nach dem Markgrafen von BrandenburgOnoldsbach, der 1581 von KönigsbergIPreußen die Fürstenschule in Heilsbronn stiftete. Links das 1903 erbaute Haus, heutiger Eigentümer Familie Arnold.

15. Turnverein 1896 e.v. Heilsbronn um 1910. Von links: Hans Hahn, Michael Sturm, Julius Engler , Konrad Wiesner, Ludwig Hahn usw. Turnlokal war der 'Frühlingsgarten' in der Nürnberger Straße, Besitzer Hummel, heute Königssaal der Zeugen Jehovas. Im Dritten Reich wurde dieser mit dem Turnverein von 1896 vereinigt. Verhältnismäßig früh, weit vor 1900 waren die Sozialdemokraten bedacht, ihre Mitglieder körperlich und geistig zu schulen.

16. Fahnenweihe des Arbeiterbildungs-Vereins Heilsbronn am 30. Juni 1912. Hinten rechts mit Mütze der Vereinsdiener. Aus diesem Verein wurde später der heute noch existierende Gesangverein 'Liederfreunde'.

17. Der Bahnhof Heilsbronn vor dem Ersten Weltkrieg, in roter Ziegelbauweise, heute verputzt. Das damalige Schleppdach bahnwärts existiert nicht mehr. Das königl.-bayerische Dienstpersonal trägt noch die schmucke Uniform der Bahn. Der 3. Herr von links ist der Stationsvorsteher Hekkei, der zu besonderen Anlässen einen Degen trug. Die Gaslaterne deutet darauf hin, daß das Bild nach 1908 entstanden ist, als die Marktgemeinde die Beleuchtung mittels Vergasung von Karbid (Acetylen) einführte. Das Gebäude links der Station ist ein besserer Stall, der vorn von den Bahnern als Aufbewahrungsraum für Kohle und andere Dinge benutzt wurde. In der Rückfront lagen die Toiletten, natürlich mit 'Plumpsklo', das einen infernalischen Gestank verbreitete, jetzt längst abgerissen. Heute sind die sanitären Anlagen nach modernster Art im Innern des Stationsgebäudes untergebracht. Der Bahnhof liegt 423,8 m über NN.

18. Kloster Heilsbronn 1853, aufgenommen von G. Eberlein. Der Ort hatte damals erst ca. 900 Einwohner. Das Münster befindet sich noch im ursprünglichen Zustand, also kurz vor der Renovierung. Links der Farbkasten, 1863 abgerissen. Rechts das Refektorium mit nördlichem Dachreiter.

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