Heilsbronn in alten Ansichten

Heilsbronn in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Johannes Hung
Gemeente
:   Heilsbronn
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5520-5
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heilsbronn in alten Ansichten'

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19. Bahndammbau bei Heilsbronn der Strecke Nürnberg-Ansbach-Crailsheim um 1873, zunächst eingleisig, ab 1888 zweigleisig ausgelegt. Obwohl schon mit Hilfe einer Feldbahn die Grobarbeiten erledigt wurden, konnte weitgehend auf Handarbeit mit Spaten und Schubkarren nicht verzichtet werden. Der Vortrieb geschah mit einem Gerüst aus Eichenstämmen, das mit Erde aufgefüllt wurde. Die Stämme sind noch heute im Damm.

20. Das Münster Heilsbronn, ehemaliges Zisterzienser-Kloster, gegründet 1132 mit der Hohenzollerngrablege (1297-1625). Vorn der Sarkophag der Kurfürstin Anna (1437-1512), Mitte das Hochgrab des Markgrafen Joachim Ernst (1583-1625). Es wurde im Dreißigjährigen Krieg von Tilly'schen Reitern geplündert. Daraufhin ließen sich die Markgrafen fortan in der Fürstengruft von St. Gumbertus in Ansbach beisetzen. Hinten das Hochgrab des Markgrafen Georg Friedrich d.Ä, (1539-1603). Das Bild zeigt das romanische Längsschiff (1132-1139), den frühgotischen Ostchor (1263-1284) und rechts das gotische Mortuarium (1412-1433). An den Wänden die Wappenschilder der hier bestatteten fränkischen Adligen.

21. In der Mitte dieses Bildes befinden sich die noch heute erhaltenen Gebäude aus der Klosterzeit, wie Münster, Refektorium und ein Drittel des früher an die Kirche angebauten Dormitoriums (lat. dormire = schlafen).

22. Der romanische Teil des Münsters um 1840 mit einer Art 'Lettner'. Die Wand mit den zwei Durchgängen links und rechts zum östlichen Chor war nach Abbruch der Katharinenkirche um 1775 eingezogen worden, weil die ganze Kirche für die kleine Gemeinde zu groß gewesen wäre. An die Westseite der Trennwand hängte man das Epitaph für Markgraf Georg Friedrich mit seinen beiden Gemahlinnen auf. Den dazugehörigen Rahmen hatte 1613 Georg Brenck aus Windsheim geschnitzt. Bei der Entfernung der Mauer um 1860 kam nur der Rahmen in das bayerische Nationalmuseum nach München, Bilder und Wappen verblieben bis heute im Münster.

23. Westseite der Neuen Abtei mit dem 1487 vom Abt Conrad Haunholt angebauten Südteil samt Durchgangstor. Der in der Mitte des Bildes angebaute Turm für Aktenaufbewahrung wurde 1519 vom 26. Abt Johann Wenk errichtet.

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24. Königlich-bayerische Carriolpost in Heilsbronn um 1900 vor der Posthalterei Güllich, Alte Poststraße Nr. 2-4. Links der Postbote Georg Schober.

25. Die Spitalkapelle in ihrer heutigen Gestalt, ein Unikat, im Volksmund 'Heilsbronner Kanzel' genannt. Sie wurde zum ersten Mal 1266 als 'capella juxta hospitale' erwähnt, also als Gotteshaus für das nahe Spital und ihre Bewohner, ca. fünfzehn Spitaler. 1708 verkaufte die Ansbacher Herrschaft das nicht mehr benötigte Gebäude an den Schneider Johann Caspar Fürbringer. Er ließ das Dach abreißen und setzte einen Stock aus Fachwerk darauf, um die Kapelle für Wohnungen herzurichten. Sie wechselte im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer und wird heute immer noch bewohnt. Einige Generationen lang wurde der untere Hausteil als Schlosserei genutzt. Der Amboß stand im früheren Chorraum. Bei längeren Werkstücken schob man diese zur Bearbeitung durch das mittlere Chorfenster nach draußen (Foto Schmid, Heilsbronn).

26. Bauer Konrad Scherzer, Ansbacher Straße Nr. 10, in seiner fränkischen Kleidung um 1920 mit dem 'Feierabendkäpple', eine beliebte Kopfbedeckung bei älteren Leuten. Sie gab es in verschiedenen Farben (braun, schwarz usw.), häufig aus Samt, bisweilen auch mit einer Quaste versehen.

27. Der Katharinenturm, höchster Punkt im Stadtgebiet. Als man 1775 die Katharinenkirche, auch Obere Kirche, zur Klosterzeit 'ecclesia in porta' (Kirche im Tor) genannt, abriß, ließ man den westlichen Teil, ca. ein Drittel des Gesamtbaues, stehen und baute aus den beim Abbruch gewonnenen Steinen unter anderem den Turm und machte Wohnungen daraus. Das Dachgeschoß beherbergte den Türmer und betraute ihn mit diversen gemeindlichen Aufgaben wie Wächterdienst, Uhrenbedienung usw. Man betrat das Gotteshaus durch das südliche, heute noch vorhandene Portal, oder durch den nördlichen, heute zugemauerten Eingang. Die an der Südseite befindlichen drei Sandsteinfiguren über dem Spitzbogen sind in der Mitte die heilige Maria mit dem Jesuskind, ihr zur Rechten der hl. Jakobus mit Buch und Schwert und zur Linken die hl. Katharina. 1911 verkaufte der damalige Besitzer Hahn die Figuren für 1 500 Mark an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, In den östlichen Teil der Kirche gelangte man über einen steinernen Zugang,. der die Hauptstraße überspannte und so den Verkehr nicht störte. Der Bau aus dem Jahr 1284 war notwendig für das Volk geworden, weil dieses nur in Ausnahmefällen zum Gottesdienst der Mönche im Münster zugelassen war.

28. Das Raiffeisen-Lagerhaus in Heilsbronn 1917 mit den Bauerngespannen bei der Zwangsablieferung (Krieg!) von Getreide. Der Herr mit dem Hut hinter dem Ochsenfuhrwerk ist der damalige Lageroberverwalter Johann Leonhard Dörflein, daneben ohne Hut der Abnehmerbeamte. 1913 von der Lagerhausgenossenschaft Heilsbronn erbaut.

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